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Die Geldmarie

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Unternehmensanleihe von Borealis


OMV-Tochter Borealis holt sich frisches Kapital

Bereits 2009 führte das niedrige Zinsniveau zu einem wahren Boom bei neuen Unternehmensanleihen. 2010 setzt sich dieser Trend (scheinbar verstärkt) fort - einzig die Zinssätze der Anleihen fallen nun etwas niedriger aus.

Ist man jedoch ein solides Tocherunternehmen der heimischen OMV sowie der IPIC (International Petroleum Investment Company), so erscheinen auch starke 5% p.a. durchaus ein gutes Angebot für interessierte Käufer.

Von heute bis zum 28.04 kann man bei der UniCredit Bank Austria sowie bei vielen weiteren Banken Unternehmensanleihen des heimischen Anbieters von Basischemikalien und Kunststoffen zeichnen.

Die Borealis AG wirft Anleihen im Gesamtumfang von 200 Mio. Euro auf den Markt. Die Stückelung ist mit 1.000 Euro sehr kleinanlegerfreundlich.

Verzinst wird die Anleihe jährlich mit 5,375% - bei einem Emissionskurs von 101,289 und einer Tilgung zu 100% sind also knapp über 5% (minus KESt.) drin.

Ob der 5% ein wenig lange: Die Laufzeit. Diese beträgt nämlich 7 Jahre. Sollte jemand also in den nächsten Jahren wieder mit deutlich höheren Zinsen rechnen (warum auch immer - die Geldmarie sieht derzeit keine Anzeichen für eine Trendwende am Zinsmarkt), könnten die derzeit soliden 5% natürlich in einem anderen Licht erscheinen.

Ob des guten Standings des Unternehmens aber eine durchaus interessante Anleihe.

Bleibt zu hoffen, dass nun auch bald wieder einige Aktienemissionen ins Haus stehen - diesbezüglich war die Wiener Börse ja zuletzt eine absolute Emissionswüste.

Ad hoc-Meldung - April 2010
Zuletzt verändert: 23. 08. 2012, 15h29