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Die Geldmarie

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Wienerberger Jahresergebnis 2009


Wienerberger 2009 unter Druck

Der weltweit führende Ziegelhersteller (sowie Nr. 1 in Sachen Tondachziegel in Europa) ist durch die Finanzkrise kräftig ins Trudeln gekommen. Kein Wunder: Hat man doch auch einiges an Geschäft in der Immobilien-Problemzone USA zu verzeichnen und auch Europas Hausbau litt 2009 unter der Krise beträchtlich.

Daraus resultierte 2009 in Summe ein Umsatzrückgang von 25% auf nunmehr 1,82 Milliarden Euro.

Das EBIT war zwar mit 19 Mio. Euro noch leicht positiv, nach Sondereffekten aufgrund einiger Restrukturierungsmaßnahmen war es aber mit minus 258 Mio. Euro klar negativ.

Dass die Dividende für 2009 nun ausfällt, wird also nicht sehr überraschend kommen.

Für 2010 ist man derzeit zwar leicht optimistisch - die weltweite Nachfrage nach Wienerberger-Produkten ist aber derzeit noch schwer einzuschätzen. Zumindest die Sanierungsmaßnahmen dürften ziemlich abgeschlossen sein und könnten (keine weiteren Einbrüche vorausgesetzt) für bessere Zahlen sorgen.

Sollten Sie übrigens eine Wienerberger-Anleihe aus dem April 2005 besitzen, können Sie sich von dieser vom 31.03 bis 09.04 vorzeitig trennen: Wienerberger kauft bis zu 200 Mio. Euro der Anleihe zurück und begibt vom 29.-31.3 eine neue Anleihe (Kupon: 4,875%). Die Laufzeit dieser Anleihe geht dann bis 7.7.2014.

Die in den letzten 3 Jahren stark gebeutelte Wienerberger-Aktie bleibt aufgrund der unklaren wirtschaftlichen Entwicklung weiterhin ein Papier für risikofreudige Anleger (um nicht "Zocker" zu sagen). Das Unternehmen selbst scheint jedoch solide aufgestellt und hat das wohl schlimmste Jahr gar nicht so schlecht über die Bühne gebracht.

Es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass man mit der Wienerberger-Aktie schon bald wieder große Freude haben könnte - vielleicht sollte man aber bezüglich Investment noch das eine oder andere Quartalsergebnis abwarten.

Ad hoc-Meldung - März 2010
Zuletzt verändert: 23. 08. 2012, 15h05