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Porto der Post steigt teilweise massivPortoerhöhung per 1.5.2011 teilweise heftigSchon im Februar wurde seitens Post AG die Erhöhung des Briefportos angekündig. 0,62 Cent nach 0,55 Cent kostet der Standardbrief beim Nicht-Mehr-Monopolisten (der aber beim Brief nach wie vor keine nennenswerte Konkurrenz hat) ab 1.5.2011. Der Teufel im DetailsAuch wenn eine Erhöhung von 7 Cent beim Standardbrief nach einigen Jahren mit 55 Cent durchaus berechtigt scheint - die Neugestaltung der Brieftarife (welche unter dem Motto "Vereinfachung" verkauft wurde) birgt einige massive und bedenkliche Preiserhöhungen in sich. Der Teufel liegt nämlich im Detail... Für kleine Onlinehändler oder private Ebay-Verkäufer könnte der Gang zur Post ab dem 1.5.2011 durchaus mit einem Schock enden - so manches Geschäftsmodell muss (ob der neuen, hohen Gebühren) wohl neu durchkalkuliert werden. Geldmarie-Leser Georg G. hat sich die neuen Tarife einmal genauer angesehen - und stellte verblüffende bzw. unverschämte Preiserhöhungen fest. Insbesondere der Versand von kleinen, leichten, jedoch nicht ganz flachen Waren in die EU wird unglaublich teuer - wer solche laufend verschickt, könnte seine Konkurrenzfähigkeit verlieren bzw. muss sich wohl rasch um Versandalternativen umsehen. Hier die Berechnungen anhand von 3 Beispielen seitens Georg G. (vielen Dank dafür):
Beispiel 1:
Beispiel 2:
Beispiel 3:
Man kann schon erkennen: Die Post hat offensichtlich nicht jedes Praxisbeispiel durchgerechnet oder möchte schlichtweg abkassieren. So man mit dieser Tarifreform nicht schon sehr bald einen schweren Imageschaden auslösen möchte, scheint eine rasche Reform der Tarifreform wohl unumgänglich. Die zweite (nicht unwahrscheinliche) Möglichkeiten: Augen zu und durch. Ob das heute noch so leicht geht, wird sich bald weisen... Zuletzt verändert: 11. 04. 2011, 12h55
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