CMS Login
Unsere Werbedienste verwenden Cookies und geben über dich gewonnene Informationen auch an Dritte weiter.
Durch das Benutzen dieser Seite erklärst du dich damit einverstanden. Hinweis entfernen

Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

Rubriken

Inflationsrate Österreich März 2011


Weiterer Anstieg der Inflationsrate

Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Inflationsrate 2011 am Jahresende auch einen Dreier vorne hat. Nach 0,5% Inflation im Jahr 2009 (im Zeichen der Finanzkrise waren einige Monate sogar leicht deflationär) und 1,9% im Vorjahr ist die Inflationsrate gegenwärtig schon bei 3,1 Prozent angelangt.

Dieser Wert wurde jedenfalls heute für den März 2011 bekanntgegeben. Im Jänner waren es noch 2,4% gewesen, der Februar 2011 steht mit 3% in den Aufzeichnungen.

Fast ein ganzes Prozent der aktuellen Inflationsrate verdanken wir dem Ölpreis - Mineralölprodukte waren somit wieder die Preistreiber. Und genau das wird die Inflationsrate heuer wohl besonders hoch halten - eine deutliche Entspannung beim Ölpreis ist derzeit kaum abzusehen. Neben den höheren Kosten für die Ausgabengruppe "Verkehr" (+5,7%) war auch Wohnen und Energie (+3,1%) sowie Nahrungsmittel (+4,4%) deutlich teurer - sämtliche Gruppen treffen mit voller Wucht sozial schwächere Menschen.

Die Energiepreise werden wohl heuer noch deutlichere Spuren in der Inflationsrate hinterlassen: Gas, Heizöl und Strom werden z.B. derzeit massiv teurer und die erneuerbaren Energieträger (Holz, Pellets, Hackgut etc.) ziehen nach.

Der HVPI (für Europa berechnet) lag im März 2011 bei 3,3 Prozent - im Februar waren es noch 3,1 Prozent gewesen. Apropos Europa: Für die 17 Euroländer wurde unlängst eine März-Inflation von durchschnittlich 2,6 Prozent gemeldet. Deutschland blieb mit 2,1% Geldentwertung gegenüber dem Februar unverändert.

Auch im April wird die heimische Inflationsrate wohl wieder einen Dreier vorne haben - die Flugticketsteuer in Österreich wird ab 1.4.2011 wirksam und wirkt ebenfalls leicht preistreibend.

Auch wenn die Banken (sowie die EZB) schon ein wenig an der Zinsschraube nach oben drehen (zum Leidwesen der Kreditnehmer und zur Freude der Sparer) - bei konservativer und kurzfristiger Veranlagung muss heuer jedenfalls mit Realwertverlusten gerechnet werden.

Einjähriges Festgeld könnte man aber schon riskieren - hier ziehen gerade die Zinsen nach oben. Einen Festgeldvergleich per Anfang April finden Sie hier: Festgeld vergleichen. Auch Tagesgeld zieht leicht an und könnte zur Zwischenlagerung von Gelder dientlich sein.

Ad hoc-Meldung - April 2011
Zuletzt verändert: 15. 04. 2011, 14h42