CMS Login
Unsere Werbedienste verwenden Cookies und geben über dich gewonnene Informationen auch an Dritte weiter.
Durch das Benutzen dieser Seite erklärst du dich damit einverstanden. Hinweis entfernen

Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

Rubriken

Immofinanz mit tollen Halbjahreszahlen


Immofinanz überrascht sehr positiv

Dass die Immofinanz schon deutlich schlechtere Zeiten gesehen hat, ist wohlbekannt und wird wohl auch noch so manches gerichtliche Nachspiel haben. Dieser Tage macht das Unternehmen aber fast nur positive Schlagzeilen - und auch das Ergebnis zum 1. Halbjahr 2011/2012 (per 31.10.2011) reiht sich in die angenehmen Nachrichten ein.

So fuhr die Immofinanz im ersten Halbjahr einen Konzerngewinn von 265,1 Mio. Euro ein - nach 108,3 Mio. im schon zufriedenstellenden Vorjahreszeitraum eine tolle Steigerung.

Während das operative Ergebnis sich immerhin von 176,3 Mio. auf nun 270,3 Mio. erhöhte, konnten die Mieterlöse "nur" von 277,1 Mio. auf 283,7 Mio. Euro gesteigert werden.

Gute Erträge aus Immobilienverkäufen sowie aus dem Bereich der Immobilienentwicklung sowie außerordentlich hohe Währungseffekte (+161 Mio. Euro) schlugen sich überraschend positiv in den Halbjahreszahlen nieder. Höhere Bewertungen führten zu einem Plus von fast 75 Mio. Euro.

Auch wenn sich die Währungen und Bewertungen in den nächsten 6 Monaten wieder drehen können - es sieht durchaus so aus, als ob die Immofinanz die angepeilte Dividende von 15 Cent für das laufende Geschäftsjahr einfahren könnte. Bisweilen ist der dafür notwendige Betrag schon fast verdient.

Auch wenn Immobilienaktien nach wie vor eine sehr riskante Sache sind und der Immofinanz-Kurs am Dienstag schon von 2,21 Euro auf 2,30 Euro (14h) hochgeklettert ist: Mit 2,30 Euro ist das Unternehmen wohl noch immer klar unterbewertet.

Wer sich gegenwärtig um unglaubliche Summen zweit- oder drittklassige Vorsorgewohnungen in schlechten Lagen kauft, sollte vielleicht auch an ein kleines Investment in eine mittlerweile wieder gesundetes Immobilienunternehmen denken.

Immofinanz-Chef Zehetner scheint zumindest ein Garant für solides Wirtschaften und Transparenz zu sein - wiewohl auch er die europäischen Immobilienmarktentwicklungen sowie die nach wie vor nervösen Finanzplätze nicht wirklich beeinflussen kann.

Für mutige Anleger ist die Immofinanz derzeit ein klarer Kauf.

Ad hoc-Meldung - Dezember 2011
Zuletzt verändert: 20. 12. 2011, 14h34