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Die Geldmarie

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Prämien Bausparen und Zukunftsvorsorge 2013


Bausparen und Zukunftsvorsorge auch 2013 mit wenig Förderung

Das Sparpaket 2012 hat die staatlichen Zuschüsse zum Bausparen sowie zur staatlich geförderten Zukunftsvorsorge massiv schrumpfen lassen: Seit 1.4.2012 fördert der Staat Bausparverträge nur noch mit 1,5% Prämie auf die im geweiligen Jahr geleisteten Beiträge, bei der Zukunftsvorsorge reduzierte sich die Prämie des Staates per Jahresbeginn 2012 auf 4,25%. In beiden Fällen handelt es sich um eine glatte Halbierung der Prämien.

Eine Kundmachung aus dem Finanzministerium hat nun fixiert, dass diese Prämien auch 2013 auf dem niedrigstmöglichen Stand belassen werden: 1,5% staatliche Prämie für das Bausparen (das wären dann 18 Euro für 1.200 Euro maximale Jahresprämie), 4,25% Prämie für die Zukunftsvorsorge.

Flaute beim Bausparen

Nach der Bekanntgabe der Prämienhalbierung per 1.4.2012 (gilt auch für bestehende Verträge!) waren die Bausparkassen mit einer Kündigungswelle von alten Bausparverträgen konfrontiert. Die Neuabschlüsse von Bausparverträgen gingen massiv zurück und so mancher Mitarbeiter in einer der 4 Bausparkassen Österreichs machte sich schon massiv Sorgen um seinen Arbeitsplatz.

Die Wogen haben sich inzwischen schon geglättet und viele Bausparer haben auch (nach Rücksprache mit ihrem Betreuer) erkannt, dass ein Rückkauf von Bausparverträgen teuer kommt bzw. die Prämienhalbierung ohnehin kaum Auswirkungen auf die Erträge hat. Nachdem die Prämie nur einmalig auf Einzahlungen in einem Jahr geleistet wird, ist nämlich die Grundverzinsung des Bausparvertrages über die gesamte Laufzeit (6 oder 10 Jahre) wesentlich wichtiger.

Und genau hier haben die Bausparkassen tief in die Tasche gegriffen und bieten auch derzeit noch oft 2% fix auf die gesamte Laufzeit an - ein Zinssatz, der 2013 wohl nicht mehr geboten werden wird. Trotzdem wird die Anzahl der neuen Bausparverträge heuer deutlich unter dem Vorjahresniveau (ca. 980.000 Stück) liegen - vielleicht sogar unter 900.000 neuen Verträgen.

Die staatliche Prämie ist jedenfalls beim Bausparen (wie auch bei der Zukunftsvorsorge) ziemlich vernachlässigbar - vielmehr sollte man sich jetzt vielleicht noch einen Fixzinssatz sichern. Lockangebote (z.B. 3% auf 1 Jahr, dann variabel) sollte man mit Vorsicht genießen - die Zinsen fallen nämlich dann nach der Garantiezeit mit einiger Sicherheit sehr tief.

2 Varianten zum Direktabschluss von Bausparverträgen (mit Onlinebonus) finden Sie unten.

Zukunftsvorsorge 2013 unter Druck

Auch bei der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge hat die staatliche Prämienkürzung (die sich über die gesamte Laufzeit nicht dramatisch auswirkt) für weitere Verunsicherung bei einem ohnehin schon sehr zerfledderten Produkt gesorgt.

Ein an und für sich sehr sinnvolles Produkt wurde in den letzten Jahren durch staatliche Eingriffe ziemlich beschädigt - die seitens Politik (SP, FP, aber auch Grüne) gezeigte, unreflektierte Haltung gegenüber Aktien war auch der Wiener Börse (in welcher die Zukunftsvorsorge stark veranlagt) nicht gerade dienlich.

Wiewohl es derzeit einige durch die Finanzkrise "ausgestoppte" Verträge gibt (mehr Infos dazu auf der Geldmarie vorhanden), ist das Produkt nach wie vor als zweites Standbein einer Pensionsvorsorge sehr sinnvoll. Während die Politik (und einige Vorfeldaktionen) den Menschen vorgaukelt, ihre Pensionen wären nach wie vor sicher, wird gleichzeitig Vorsorge madig gemacht. Grob fahrlässige und kleingeistige politische Kleingeldmacherei.

2013 wird sich die Anzahl der Zukunftsvorsorgen (derzeit ca. 1,6 Mio. Verträge) wohl erstmals reduzieren - ab 2013 ist nämlich ein (von vielen Kunden bereits urgierter) Rückkauf möglich. Die Laufzeit solcher Verträge muss aber zumindest schon 10 Jahre betragen haben - um die Kapitalgarantie und die staatlichen Förderungen fällt man dann aber trotzdem um - eventuell vorhandene Gewinne wären KESt.-pflichtig.

Bevor Sie solche Verträge rückkaufen, lassen Sie sich unbedingt vorher eingehend vom Berater informieren!

Ad hoc-Meldung - Oktober 2012

Geldmarie-Linktipp:

Zuletzt verändert: 22. 01. 2015, 17h25