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Vienna Insurance Group wächst weiter deutlich


Vienna Insurance Group legt weiter zu

Schon zum Halbjahr konnte Österreichs größter Versicherer, die Vienna Insurance Group (VIG, in Österreich auch unter Wiener Städtische bekannt), ein sehr solides Ergebnis präsentieren. Auch nach dem 3. Quartal 2012 ist der Versicherungskonzern weiter auf Rekordkurs.

Die Konzernprämien der VIG lagen nach 9 Monaten bei 7,43 Mrd. Euro - das ist ein tolles Plus von 9,2% gegenüber dem Vorjahr.

Die fetten Zuwächse bei den Prämien resultieren hauptsächlich aus Polen. Dort wurden ein Prämienzuwachs von sagenhaften 65,5% erzielt - hauptsächlich Einmalerläge konnten hier besonders punkten. Derartige Zuwächse werden aber in Polen wohl 2013 nicht mehr erzielt werden können.

In den meisten anderen Ländern wuchsen die Prämien da schon deutlich langsamer: Österreich konnte aber immerhin ein Plus von 3,6% verzeichnen. In Tschechien gingen die Prämieneinnahmen um 1,4% zurück, in der Slowakei stiegen diese um 3,1%. Sorgenkind im Konzern derzeit wohl nach wie vor Rumänien, wo Prämien und Ergebnis nach wie vor negativ sind.

Das Finanzergebnis der VIG stieg nach dem 3. Quartal auf 899,9 Mio. Euro (+12,7%), das Konzernergebnis vor Steuern stieg um 7% auf 443,2 Mio. Euro und der Periodenüberschuss der VIG lag bei soldien 350,4 Mio. Euro (+4,2%).

Bei den Mitarbeitern gab es gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang: 24.117 Menschen (-785) waren nach dem 3. Quartal beim VIG-Konzern beschäftigt.

Mit zuletzt 35,14 Euro pendelt die Aktie der VIG knapp unter dem Jahreshöchstkurs. 2007 notierte die Aktie aber auch schon bei 55 Euro (um dann im Zuge der Finanzkrise auf 17 Euro runterzurasseln).

Angesichts der trüben Konjunkturaussichten für Europa scheint ein weiterer Höhenflug der VIG-Aktie eher unwahrscheinlich - auch wenn 2012 ein sehr gutes Jahr für die VIG wird: 2013 wird für Versicherungen (insbesondere in Österreich) deutlich härter und Einmalerläge in Massen (wie heuer in Polen) wird es nicht alle Jahre spielen...

Wäre fast überraschend, wenn sich die aktuellen (guten) Zahlen im nächsten Jahr wiederholen lassen würden.

Ad hoc-Meldung - November 2012
Zuletzt verändert: 27. 11. 2012, 08h25