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Heizkosten in Österreich 2013 nur leicht gestiegen


Vergleich der Heizkosten in Österreich 2013

In den letzten Wochen wurden in Österreich wieder die Heizungen in Betrieb genommen und auch im sonst etwas begünstigten Osten des Landes zeigt der kommende Winter mit derzeit besonders kalten Temperaturen schon seine Krallen. Höchste Zeit auch für den VKI, wieder einmal die Heizkosten ins Visier zu nehmen.

Auch wenn die Erkenntnisse aus dem Heizkostenvergleich des VKI für die aktuelle Heizsaison wohl zu spät kommen - ein Wechsel des Heizsystems wird ohnehin in der Regel erst nach der Heizsaison vorgenommen und will demnach (da sehr kostenintensiv) gut vorbereitet sein.

2013 gibt es beim Heizkostenvergleich (zum Glück) keine wesentlichen Änderungen - hier die neuen Daten:

Billig heizen: Holz vor Wärmepumpe und Pellets

Das Heizen mit Holz (idealerweise im neuen Holzvergaserkessel) ist auch 2013 die günstigste Heizform. 3,46 Cent pro kWh hat der VKI für Scheitholz im Holzvergaserkessel errechnet, 3,64 Cent waren es noch ein Jahr davor.

Heizen mit Erdwärmepumpe zählt zu den bequemsten und modernsten Heizformen - ist aber leider fast nur bei Neubauten im Einsatz. Mit 3,90 Cent pro kWh (bei einem Mischtarif) ist die Kilowattstunde gegenüber dem Vorjahr (3,75 Cent) etwas teurer geworden, liegt aber immer noch ganz klar auf Platz 2.

Auf Platz 3 landen die Pellets, welche aber den "Schwarzen Peter" des Jahres kriegen: Mit einem Preis von 6,66 Cent pro kWh nach 5,82 Cent im Vorjahr wurden Pellets um 14,4% teurer. Die über 100.000 Pelletsheizungen sind aber immer noch deutlich günstiger als deren klassischer Konkurrent Öl bzw. auch Gas...

Teuer heizen: Öl und Gas etwas günstiger

Der Preis für 1 kWh Energie bei Erdgasheizungen ist mit 7,64 Cent anno 2013 sogar etwas günstiger geworden als im Vorjahr, als man noch 7,75 Cent benötigte.

Die noch immer zahlreichen Besitzer von Ölheizungen sind 2013/2014 wohl etwas entspannter als im letzten Winter: 9,94 Cent pro kWh ist aktuell sogar deutlich günstiger als noch vor 12 Monaten als man 10,72 Cent für das kWh via Heizöl investieren musste. Die Ölheizungen sind in Österreich aber trotzdem ein Auslaufmodell - maximal neue und wirtschaftlichere Brenner könnten hier (wenn keine Umstellung mehr gewünscht ist) noch im Einzelfall Sinn ergeben.

Schlusslicht in der VKI-Wertung ist auch 2013 der Strom, mit welchem man um teure 19,15 Cent (nach 18,37 im Vorjahr) heizt.

Heizungsmarkt nur sehr langsam im Wandel

Nachdem das komplette Umstellen eines Heizsystemes mit durchaus hohen Investitionen verbunden ist und so manches Heizsystem (z.B. Erdwärme mit Fußbodenheizung) in Altbauten nur sehr schwer zu integrieren ist, ändert sich die Anteile bei den Heizformen nur sehr zögerlich.

Rund jeweils 25% der Haushaltswärme in Österreich stammt aus Erdgas bzw. erfolgt via Fernwärme, wobei Fernwärme durchaus ein starkes Plus hingelegt hat.

Auf Holz und die Pellets entfallen insgesamt 20% (relativ konstant) und Heizöl bzw. Flüssiggas wärmt in 19% der Haushalte (Tendenz fallend).

Mehr Infos über Vor- und Nachteile der jeweiligen Heizsysteme finden Sie in unserer Rubrik Energiesparen

Ad hoc-Meldung - Oktober 2013
Zuletzt verändert: 04. 10. 2013, 08h31