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Die Geldmarie

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ELLA AG mit Kapitalerhöhung


ELLA AG holt sich bis zu 2 Mio. Euro via Kapitalerhöhung

Mit 500.000 Euro von "Mutter" W.E.B Windenergie AG (mit gleicher Adresse) und 5.000 Euro von W.E.B- und ELLA-CEO Andreas Dangl 2014 gegründet, sucht die ELLA AG aus Pfaffenschlag nun zum Ausbau ihrer Schnellladestationen für Elektroautos frisches Kapital, welches man sich -wie schon Anfang 2015 (249.900 Euro waren rasch gezeichnet)- wieder via Publikumsbeteiligung holen möchte.

Aktien für Elektroauto-Pioniere

Eine Kapitalerhöhung von bis zu 2 Mio. Euro durch Ausgabe von bis zu 20.000 Namensaktien mit einem Nennbetrag von 100 Euro ist bereits seit 12. Mai 2015 im Gange - aktuell haben die Altaktionäre die Möglichkeit, Aktien unter Nutzung ihrer Bezugsrechte bis 26. Mai 2015 zum Preis von 101 Euro pro Aktie zu erwerben.

Nachdem dann aber mit einiger Sicherheit noch Aktien für potentielle Neueinsteiger verbleiben, gibt es ab 1.6.2015 bis maximal 30.10.2015 auch ein öffentliches Angebot.

Im Juni 2015 kann man ELLA-Aktien noch um 101 Euro zeichnen, im Juli dann um 102 Euro, im August kostet eine Aktie 103 Euro, im September 104 Euro und wer im Oktober noch zeichnen will, zahlt dann 105 Euro pro Aktie. Wer also früher einsteigt, zahlt weniger.

Die Zeichnung der ELLA-Aktien erfolgt via Zeichnungsschein (auf der Homepage zu finden) direkt beim Unternehmen, ein Börsehandel ist wohl noch länger nicht in Sicht - wer solche Aktien eines Start-Ups erwirbt, muss natürlich auf längere Behaltezeiten eingestellt sein.

Gegenwärtig ist die ELLA nämlich noch in der Aufbauphase und baut gerade das Ladesäulennetz für E-Cars in Ostösterreich aus. Neben ein paar (nicht lohnenden) Supportladestationen im Waldviertel gibt es nunmehr schon Schnellader in Stockerau (Kaiserrast) und Brunn am Gebirge, weitere Standorte sind in Planung und dafür benötigt das Unternehmen auch frisches Geld, was wohl noch häufiger der Fall sein wird.

Nachdem ELLA die Benutzung der E-Ladesäulen bisweilen gratis angeboten hat, soll dieser Tage auch ein Verrechnungssystem eingeführt werden - man will bei der nächsten Hauptversammlung im Jahr 2016 ja schließlich auch Einnahmen vorweisen können.

Hohes Risiko bei Elektromobilität evident

Keine Frage: Es kann noch lange dauern, bis sich die Elektromobilität in unseren Breiten durchsetzt und man darf natürlich auch noch Zweifel haben, ob dem Elektroauto (und nicht vielleicht auch dem Wasserstoffauto) die Zukunft gehört.

Gerade einmal 3.761 reine Elektroautos waren Ende des 1. Quartals 2015 in Österreich angemeldet. Anfang 2015 boomt ob der noch immer schwachen Reichweite der meisten Fahrzeuge (zumeist nur 100 bis 150 Kilometer, ausgenommen teure Tesla-Modelle) nach wie vor der Hybrid- bzw. Plug-In-Motor.

2017 rechnet die ELLA in einer optimistischen Prognose aber schon mit deutlich besseren Reichweiten, die auch die Verkäufe der E-Cars ankurbeln soll: Über 22.000 Elektroautos wünscht sich die ELLA AG schon für 2017. 2020 kalkuliert man gar schon mit über 155.000 Stück in Österreich - die aber wohl nur dann wahrscheinlich sind, wenn der Ölpreis wieder kräftig steigt, die Reichweiten der Elektroautos ebenfalls deutlich anziehen und die Preise der Fahrzeuge ob Serienfertigung günstiger werden.

Es sind also noch viele Fragen offen und die Aktie ist natürlich ein hochriskantes Investment - hier werden wohl auch primär Ökoinvestoren und Fans der W.E.B Windenergie (deren es aber viele gibt) kräftig zuschlagen.

Man darf schon sehr gespannt sein, wie rasch bzw. ob die 2 Millionen bis Oktober an Aktionäre gebracht werden - so die Elektromobilität tatsächlich einschlägt, ist ein privates Unternehmen neben vielen Gemeinde-E-Tankstellen und SMATRICS (gehört u.a. Siemens und dem Verbund) sicher vorteilhaft!

Geldmarie-Linktipp:

Ad hoc-Meldung - Mai 2015
Zuletzt verändert: 18. 05. 2015, 17h02