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Die Geldmarie

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Wann kommt das Comeback von Silber?


Silberstreifen am Horizont: Warum im Fall des Edelmetalls keinesfalls die Hoffnung fallengelassen werden sollte

Sich die Zukunft versilbern? Davon reden viele Finanzexperten spätestens seitdem die internationalen Notenwährungen den Launen von Bankencrashs, Staatspleiten und Weltwirtschaftskrisen ausgeliefert sind. Mit Feuereifer wurde in der Vergangenheit die Investition in das Edelmetall als krisensichere Geldanlage gepriesen, die den finanziellen Schreckgespenstern namens Inflation und Insolvenzen verlässliche Paroli bietet.

Doch der anfänglichen Begeisterung bei Experten und Anlegern weicht derzeit Ernüchterung. An die Stelle silbrig-verklärter Blicke treten nun eher erste silbrig-graue Haarsträhnen. Der Grund: Die Silberpreise sind in letzter Zeit massiv abgerutscht.

Tatsächlich lässt die Nachfrage auf dem Markt nach Silber so sehr zu wünschen übrig, dass der Marktwert pro Unze derzeit weit unter 20 Dollar (aktuell 16 Dollar) liegt. Kein Vergleich zu Spitzenzeiten, in den eine Unze bis zu 50 Dollar einbrachte.

So wird, wer momentan auf einschlägigen Seiten wie Goldsilbershop.de Externer Link auf die Jagd nach Silberbarren und Silbermünzen geht, dort zu relativ günstigen Preisen fündig. Fragt sich nur, ob man in das schwächelnde Edelmetall wirklich noch investieren sollte. Beziehungsweise, ob man sich angesichts des bereits angekauften Silberbestandes Sorgen machen muss.

Ist womöglich der so edel schimmernde Lack dieser Investitionsalternative endgültig ab?

Nicht unbedingt - sagen diejenigen, die den Markt genau im Blick haben. Sie sehen das Wertanlage-Potenzial von Silber durch die allgegenwärtige Inflationsstimmung gesichert. Während die Banken stark auf den Kurs der Inflation einzuschwenken scheinen, gewinnt die Nachfrage an beständigen, werterhaltenden Investitionen Aufwind. Schon jetzt werden inflationsgeschützte Anleihen hoch gehandelt.

Es sei, so die Experten, somit mehr oder weniger nur eine Frage der Zeit bis auch wieder vermehrt nach Edelmetallen gefragt werde. Sowohl Gold wie auch Silber werden nämlich nach Gewicht bewertet und sind deshalb vor einer Entwertung geschützt. Damit werden sie in Zeiten wachsender Inflation zur verlässlichen Absicherung gegen das Sinken der Kaufkraft.

Im Übrigen zeigt die Erfahrung, dass Silber unter solchen Umständen in seinem Preis zumeist deutlich stärker steigt als Gold. Ein Moment also, in dem das Silber aus dem Schatten seines ewigen Konkurrenten mit neuem Glanz hervortritt. Allen derzeitigen "Unzenrufen" zum Trotz scheint es, als könne man sich seine Zukunft demnach doch versilbern.

Gerade fürs Privatanleger könnte es sich somit lohnen, den Silbermarkt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen bzw. zu beobachten. Tatsächlich sind die Varianten der Investionsmöglichkeiten vielfältig. Langfristige Anleger sind in aller Regel mit Ein-Unzen-Münzen oder Silberbarren gut beraten.

Letztere gibt es in Größen von 50 oder 100 Gramm bzw. in noch größteren Einheiten. Für Interessenten des kurzfristigen Gewinnzuwachses bietet der Markt derweil auch Silberprodukte an, die nicht auf den Besitz von Silber im herkömmlichen Sinne setzen, sondern als sogenannte Exchange Traded Commodities an der Börse gehandelt werden. Nur einer von vielen Gründen, wieder einen kleinen Silberstreifen am Horizont zu sehen...

Ad hoc-Meldung - Juni 2015
Zuletzt verändert: 11. 06. 2015, 22h07