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Die Geldmarie

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Das Geldmarie-Finanzmarkt-Horoskop 2015-2016


Finanzprognosen der Geldmarie 2015-2016

Deutlich besser liefen die Prognosen für 2015/2016: ATX (recht genau) und Dow Jones (zumindest die Tendenz) passten recht gut, der EURIBOR blieb in der Negativzone (wurde sogar noch "negativer"), Gold stieg - sogar stärker als gedacht und der Euro blieb zum Dollar fast gleich. Falsch war eher die Ölprognose: Der Ölpreis blieb im Beobachtungszeitraum fast immer deutlich unter 50 Dollar (zog aber zuletzt an), die Inflation war (auch ob des weiter niedrigen Ölpreises) zuletzt mit 0,6% niedriger als noch vor einem Jahr angeommen. Hier die seinerzeitige Einschätzung:

Auch für den Zeitraum September 2015 bis September 2016 gibt es wieder einen Geldmarie-Tipp für 7 Werte: ATX, Dow Jones, Euribor, Gold, Ölpreis, Euro-Dollar sowie Inflation Österreich - selbstverständlich ohne jedigliche Garantie...

Trotzdem wird natürlich versucht, die persönliche Einschätzung der Entwicklungen in mehr oder minder logische Begründungen zu fassen - nach den Prognosen finden Sie auch eine kurze Begründung der jeweiligen Prognose.

Geldmarie-Index-Prognosen 2015-2016

11.09.2014 bis 9.09.2016

Titel Kurs/Stand 11.9.14 Progn. 9.9.16 Kurs/Stand 9.9.16 Tendenz Richtig/Falsch
ATX 2.274 2.500 2.413 Richtig
Dow Jones 16.330 16.700 18.480 TW Richtig
Euribor 1 Mt. -0,10 -0,10 -0,37 TW Richtig
Gold $ 1.107 1.150 1.336 TW Richtig
Euro/$ 1,13 1,10 1,13 Richtig
Öl/$ Brent 49 60 50 TW Falsch
Inflation AT 1,2 1,2 0,6 TW Falsch

Versuch einer kurzen Begründung für die Prognosen

ATX

Eigentlich müsste der ATX ja noch kräftig aufholen (z.B. auf den DAX) - schlechte Nachrichten rund um Griechenland oder die China-Krise im August 2015 haben die Kursgewinne im internationalen Abwärtssog aber rasch wieder vernichtet.

Aktien (auch aus Österreich) sollten aber ob weiter niedriger Zinsen immer deutlicher gefragt werden - vielleicht kapieren ja einige Anleger im nächsten Jahr, dass die Börse (schon gar nicht die Wiener Börse) nichts Böses ist...

Dow Jones

Die US-Wirtschaft war zuletzt gar nicht so schlecht unterwegs, der Dow Jones geriet aber im Zuge der China-Troubles auch ein wenig ins Wanken. Hohe Zugewinne erwarte ich mir hier zwar nicht, die Grundtendenz sollte aber (so nicht die Weltwirtschaftslage ins Trudeln kommt) hier wieder positiv werden.

Euribor

Der Euribor fiel sogar unter Null - ob der anhaltenden Staatsschuldenkrisen, dem geringen Wachstum in Europa und vielleicht wieder aufkommender Griechenland-Troubles bleibt das wohl noch längere Zeit so.

Gold in Dollar

Gold in Euro hat sich im Vorjahr sogar verteuert - in Dollar ob der Euroabwertung aber nicht. Als Fluchthafen wird Gold weiter interessant bleiben - als Spekulationsinstrument hat es schon deutlich an Kraft verloren. Vielleicht ja wieder einmal eine Gegenbewegung...

Euro zum US-Dollar

Nach wie vor ist der Dollar wohl härter als der Euro anzusehen - und in Europa sind weitere Krisen (Flüchtlingskrise, Staatsverschuldung, Kriege und Terror im bzw. aus dem nahen Osten bzw. Nordafrika, Griechenland, Ukraine etc.) vorprogrammiert. Der Euro wird hier wohl weiter Boden verlieren, was für die Exporte ja gar nicht so schlecht wäre...

Ölpreis

Im Vorjahr wurde der Ölpreis völlig falsch eingeschätzt - wer hätte auch mit einer Halbierung gerechnet... Bei halbwegs brauchbarer Weltkonjunktur sollte Öl aber wieder etwas nach oben korrigieren, auch wenn demnächst wieder Öl aus dem Iran fließen wird und die Förderungen in vielen wichtigen Ländern hoch bleibt.

Inflationsrate Österreich

Für europäische Verhältnisse sind die 1,5 Prozent sogar recht hoch - automatische Anspassungen und Gebühren- bzw. Steuererhöhungen sorgen hier für (vergleichsweise) Spitzenwerte. Rechnerische Deflation (wie in vielen anderen Ländern) ist hier kaum zu erwarten - ein steigender Ölpreis könnte hier sogar wieder für höhere Raten sorgen. In Summe schätze ich die Inflation im nächsten Jahr eher stabil ein.

Die Prognosen sind selbstverständlich ohne Gewähr!

Geldmarie-Linktipp:

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Zuletzt verändert: 09. 09. 2016, 09h17