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Die Geldmarie

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Fernbus im Trend - auch ÖBB überlegt


ÖBB schon bald mit eigener Fernbuslinie?

In Deutschland sind sie in den letzten Jahren wie die Schwammerln aus dem Boden geschossen - mittlerweile sind viele Fernbusse auch in Österreich unterwegs. Egal, ob die Reise nach Deutschland, Tschechien oder nach Kroatien führt - für fast alle Destinationen in der Nähe Deutschlands und Österreichs gibt es auch schon ein Fernbusangebot.

Heimische Busunternehmen haben sich schon in Kooperationen begeben (z.B. Dr. Richard mit FlixBus oder Blaguss mit dem Westbus) - dominiert werden die neuen Busverbindungen zwischen zumeist großen europäischen Städten aber noch durch deutsche Unternehmen.

Waren die Busverbindungen innerhalb Österreichs einst noch ein Monopol von Post und ÖBB (die ÖBB-Postbusse leisten heute noch einen wesentlichen Beitrag im Busverkehr), so hat sich dies nunmehr deutlich geändert und FlixBus-MeinFernbus & Co. knabbern der Bahn eine beträchtliche Menge Kunden weg.

Kein Wunder, der Vorteil der vielen neuen Buslinien ist nämlich einfach erklärt: Der Preis!

So ist die Geldmarie erst vor ein paar Monaten testweise von Wien nach Berlin und zurück gereist und hatte für diese gar nicht so kurze Strecke sensationelle 19 Euro (= 38 Euro hin und retour) zu zahlen. Ein Preis, den die Bahn nicht schafft - und die Reisezeit war auch sehr ähnlich wie via Bahn. Von Billigfliegern gar nicht zu reden - die haben gegen die Fernbusse keine Chance.

Wie gerade kolportiert wird, plant nun auch die ÖBB einen eigenen Marktauftritt mit Fernbussen - lt. Profil ist dies Thema einer Aufsichtsratssitzung am 6. Oktober. Auch ein eigener Marktauftritt mit einer eigener Marke ist möglich.

Für viele Urlauber und Reisende mit kleinen Budgets durchaus eine erfreuliche Nachricht - denn die Konkurrenz aus Deutschland (wo es schon unglaublich stark frequentierte Busbahnhöfe für Fernbusse gibt - selbst in Berlin einen solchen gesehen) plus WestBus sorgen wohl für einige Jahre günstiger Preise.

Wie man hier Geld mit solchen Dumpingpreisen Geld verdient (auf längere Strecken sind auch 2 Fahrer notwendig), ist der Geldmarie aber noch völlig unklar - auch bei den Fernbussen wird es wohl (ähnlich wie bei den Billigfluglinien) noch einige Pleiten geben. Bis dahin: Der Preis ist heiß.

Ad hoc-Meldung - September 2015
Zuletzt verändert: 28. 09. 2015, 14h25