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Die Geldmarie

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Vergleich Strompreis Österreich 1. Quartal 2018


Strompreise 2018: Leichter Anstieg zu erwarten

2017 wird in Sachen Strom- und Gasanbieterwechsel wieder ein Rekordjahr (die endgültigen Zahlen folgen hier noch) und auch 2018 wird sich in Sachen Fixkostenreduktion bei Strom und Gas wieder einiges tun. Aktuell läuft gerade wieder der VKI-Energiekostenstop (rund 28.000 Menschen haben sich schon registriert, bis 15.1.2018 kann man sich noch unverbindlich anmelden), aber auch ohne diese Aktion kann man sich selbst laufend um einen günstigen Strom- oder Gaslieferaten kümmern.

Zum Jahresstart hat sich die Geldmarie wieder bei Durchblicker (siehe Link ganz unten) umgesehen und die günstigesten Angebote für Strom in allen Landeshauptstädten Österreichs erhoben.

Im Vergleich zum letzten Quartal hat sich da kaum etwas getan - nur geringfügige Senkungen bzw. Erhöhungen durch Netzbetreiberentgelte sind beim Bestpreis zu vermelden.

Nach wie vor ist Strom bei uns ausgesprochen günstig und die zuletzt steigenden Rohstoffpreise sind noch nicht wirklich eingepreist. Auch wenn es Strom in den letzten 2 Wochen (ob hohem Windaufkommen in Deutschland) auf den Spotmärkten oft sogar gratis gab (zu ganz schwachen Verbrauchszeiten erhalten große Stromabnehmer -wie Betreiber von Pumpkraftwerken- sogar Geld für die Stromabnahme): In Summe zogen die Strompreise 2017 schon etwas in die Höhe und könnten dies (weiter positive Wirtschaftsdaten vorausgesetzt) auch 2018 wieder tun.

Nach den geschlagenen Landtagswahlen (davon gibt es 2018 ein paar davon) scheint es nicht unmöglich, dass ein paar Landesversorger die Strompreise wieder nach oben hieven.

Da ist es mit Sicherheit kein Fehler, sich bei einem Anbieterwechsel auch Fixpreise zu sichern. Wer ebenfalls an steigende Strompreise glaubt, wird auch Floaterangebote (richten sich nach den aktuellen Marktpreisen) derzeit meiden - diese Tarife haben sich 2017 schon ziemlich verteuert.

Grünwelt Energie wieder vorne

Schon im letzten Quartal 2017 war Grünwelt Energie (bei 5.000 kWh Stromverbrauch pro Jahr, ohne Einmalrabatte) der Bestbieter in allen Landeshauptstädten, das hat sich auch im ersten Quartal 2018 nicht geändert. Auch bei den Preisen gab es kaum Änderungen - nur marginale Anpassungen (nach oben und unten) ob unterschiedlicher Kosten für das lokale Netz.

Besonders günstig kann Grünwelt Energie in Oberösterreich (Linz) anbieten: 658,14 Euro pro Jahr sind der österreichweite Bestpreis. Auch noch recht günstig ist man in Vorarlberg mit 682,25 Euro und in Graz mit 682,91 Euro.

Am höchsten ist der Bestpreis in Klagenfurt, wo Grünwelt Energie mit 767,99 Euro lokaler Bestbieter ist.

In Linz beträgt der Unterschied vom Bestbieter (Grünwelt Energie) zum Lokalanbieter hohe 311 Euro, in Salzburg ist dieser mit 107,68 Euro am kleinsten.

Schon ohne Wechselbonus kann man also rund 100 bis 300 Euro sparen - mit Wechselbonus kommen da gut und gerne noch 100 bis 200 Euro (einmalig) dazu.

Weitere günstige Anbieter: Maingau Energie, Enstroga.

Echt grüner Strom: oekostrom AG hält die Pole

Die Bezeichnung "grüner Strom" wird ja nach wie vor sehr gerne durch diverse Tricks (Bilanzgruppen, Zukauf von Zertifikaten etc.) verfälscht - wir haben in dieser Rubrik demnach nur Unternehmen gelistet die entweder bei Greenpeace oder bei Global 2000 die strengen Tests bestanden haben.

Bei einem Jahresverbrauch von 4.500 Euro (ohne Wechselrabatte, in Wien berechnet) ist hier wiederum die oekostrom AG mit dem Tarif "oekostrom pure" vorne. 711,17 Euro kostet der (grüne) Spaß, immerhin um 130,20 Euro weniger als beim Lokalanbieter Wien Energie. Grünstrom muss demnach nicht wirklich teuer sein...

Weitere Grünstromanbieter: W.E.B Windenergie, Stadtwerke Wörgl (mit SWEX) und AAE Naturstrom.

Den aktuellen Vergleich der Strompreise in den Landeshauptstädten Österreichs gibt es hier zu finden: Strompreisvergleich Österreich.

Und hier gibt es noch die Bestbieter bei Ökostrom nachzulesen: Preisvergleich Ökostrom

Geldmarie-Linktipps:

Ad hoc-Meldung - Jänner 2018
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Zuletzt verändert: 03. 01. 2018, 12h44