CMS Login
Unsere Werbedienste verwenden Cookies und geben über dich gewonnene Informationen auch an Dritte weiter.
Durch das Benutzen dieser Seite erklärst du dich damit einverstanden. Hinweis entfernen

Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

Rubriken

Pellets 2018 wieder auf dem Vormarsch


Pelletsheizungen nun wieder attraktiver

Es waren zuletzt ziemlich harte Jahre für die Verkäufer von Pellets-Heizanlagen: Der einige Jahre recht günstige Ölpreis hat so manchen Besitzer einer alten Ölheizung den Umstieg auf Pellets unattraktiv erscheinen lassen. Wie jüngst berichtet wird das Nachfüllen leerer Öltanks dieser Tage aber wieder ziemlich teuer und auch das kommende Verbot von neuen Ölheizungen macht der Pelletsbranche aktuell wieder mehr Freude...

Pelletspreise 2017/2018 stabil

Im Juli 2018 erhob Pro Pellets einen durchschnittlichen Pelletspreis von 23,39 Cent pro Kilo Pellets. Das ist zwar im Jahresvergleich eine Verteuerung von 2,9%, im Vergleich mit dem Hauptkonkurrenten Heizöl aber fast ein Schnäppchen.

Pro Pellets gibt in Sachen Verbrauchskosten gegenüber Heizöl extraleicht einen Preisvorteil von 70,3% an, gegenüber Erdgas sollen es auch 68,6% sein.

Damit könnte man 2018 wieder ein durchaus brauchbares Jahr in Sachen neu installierter Pelletsheizungen erzielen: Waren es 2016 (niedriger Ölpreis!) nur sehr bescheidene 4.320 Stück, gab es 2017 immerhin schon 5.118 neue Pelletsheizungen im Lande. Kein Vergleich aber mit Topjahren (hoher Ölpreis!) wie 2012, als man noch 11.971 neue Pelletsanlagen erreichen konnte.

Immerhin 132.000 Pelletskessel waren zum Jahresanfang 2018 in Österreich in Betrieb und haben 2017 für einen Jahresverbrauch von 960.000 Tonnen Pellets gesorgt. 1.225.000 Tonnen Pellets wurden in Österreich 2017 produziert - Österreich ist also ein Pelletsexporteur.

Heimische Wertschöpfung, sehr konfortables Heizen und raus aus den fossilen Energien sind wohl wesentliche Argumente für den Umstieg auf Pellets, der größte Nachteil liegt hingegen in den ziemlich hohen Investitionskosten für Pelletsheizungen. Für ältere (nicht bestens sanierte) Häuser ist aber (laut Energieagentur) der Umstieg von Öl auf Pellets jedenfalls anzuraten.

Darüber hinaus ist man auf Dauer im Vergleich mit Öl, Gas oder auch Strom mit den (zumeist) heimischen Pellets wohl auch auf der sicheren Seite - das Holzland Österreich als Wärmelieferant ist sicher verlässlicher als z.B. die Scheichs oder Russland...

Die (ölpreisbedingte) Krise bei den Pelletsheizungen scheint aber jedenfalls vorerst einmal überstanden.

Geldmarie-Linktipp:

Ad hoc-Meldung - August 2018
Facebook
Zuletzt verändert: 16. 08. 2018, 15h02