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Moneyou zieht sich aus Österreich zurück


Moneyou ist Österreich zu klein

In den letzten Jahren haben viele Direktbanken den österreichischen Bankensektor mit interessanten Angeboten bereichert und bringen damit auch die Filialbanken ziemlich ins Schwitzen. Nun zieht sich aber eine Bank, die einige Zeit auch bei den Bestbietern von Tagesgeld und Festgeld war, aus Österreich zurück: Mit April 2019 beginnt der Abschied der niederländischen Moneyou aus Österreich.

Im September 2014 ist der Direktbanken-Ableger der niederländischen Großbank ABN AMRO Bank NV in Österreich gestartet - und zählte gleich von Anfang an zu den attraktivsten Angeboten beim Tagesgeld (täglich behebbar) bzw. beim Festgeld (gebunden).

In den ersten Jahren hielt die Moneyou diese attraktive Stellung, um schließlich im guten Mittelfeld der Angebote zu landen. Zuletzt sah man die Moneyou aber in Vergleichen nur noch selten im Vorderfeld.

Nun steht auf der Homepage des Österreich-Auftritts der Moneyou zu lesen: "Auf Wiedersehen! Wir beenden unsere Aktivitäten in Österreich". Begründet wird das wie folgt: "In den letzten Monaten haben wir von Moneyou unsere Strategie überarbeitet und werden uns zukünftig auf unsere größeren Märkte konzentrieren. Deswegen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Moneyou sämtliche Aktivitäten in Österreich einstellen wird. Das betrifft sowohl die Tagesgeld- als auch die Festgeldkonten."

Von 15. April bis 1. Juli wird nun das Österreich-Geschäft beendet, für Festgelder, die eine längere Laufzeit als den 1.7.2019 haben, werden die gesamten Zinsen für die noch ausstehende Laufzeit vorzeitig zurückbezahlt. Sollte man noch derartige Gelder bei der Moneyou veranlagt haben, sollte man diese Gelder NICHT vorzeitig selber schließen sondern auf die Abwicklung seitens Moneyou warten.

Eine Direktbank weniger, schade, schade - abgesehen von den in letzter Zeit nur noch durchschnittlichen Zinsen könnte es durchaus eine Rolle gespielt haben, dass man die KESt bei den Erträgen seitens Moneyou selber abführen hätte müssen - das ist wohl vielen Österreichern zu mühsam...

Ad hoc-Meldung - März 2019
Zuletzt verändert: 25. 03. 2019, 08h02