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Schiefes Geschäftsjahr


Schiefe Geschäftsjahre können auch gute Jahre sein...

Bei der Lektüre von Geschäftsberichten bzw. Wirtschaftsnachrichten könnte der Begriff "Schiefes Geschäftsjahr" durchaus fehlinterpretiert werden. Nein - es handelt sich zumeist nicht um ein "schiefgegangenes" Geschäftsjahr (was aber natürlich auch durchaus eine Möglichkeit ist).

Vielmehr wird "schiefes Geschäftsjahr" dann verwendet, wenn z.B. das Geschäftsjahr einer Aktiengesellschaft nicht am 31.12 (also zum Jahresende) sondern zu einem anderen Tag (normalerweise ein Monatsletzter) endet.

Hier einige Beispiele von heimischen Aktiengesellschaften (die zumeist an der Wiener Börse notieren), welche ein schiefes Geschäftsjahr haben:

  • Agrana, 28.2.
  • AT & S, 31.3.
  • Burgenland Holding, 30.9.
  • BUWOG, 30.4.
  • Do & Co., 31.3.
  • EVN, 30.9.
  • Fabasoft, 31.3.
  • FACC, 28.2.
  • Gurktaler, 31.3.
  • Hirsch Servo, 30.6.
  • Immofinanz, 30.4.
  • Kapsch Traffic Com, 31.3.
  • Sanochemia, 30.9.
  • Staatsdruckerei, 31.3.
  • voestalpine, 31.3.
  • Wolford, 30.4.
  • Zumtobel, 30.4.

Die Existenz des "schiefen Geschäftsjahres" ist bei manchen AG's historisch begründet, bei anderen grenzt man damit z.B. auch die jeweilige Hochsaison ab.

Es sollte also nicht verwundern, wenn so manche Unternehmen ihre Jahresbilanzen erst spät im Jahr präsentieren...

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Zuletzt verändert: 07. 12. 2017, 09h03