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Die Geldmarie

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Streubesitz


Der Streubesitz von Aktiengesellschaften

Beim Streubesitz (auch oft "Free Float" genannt) handelt es sich um Aktien einer Aktiengesellschaft, welche am freien Markt (zumeist an Börsen) frei gehandelt werden und nicht in Besitz von Kernaktionären ( z.B. institutionelle Anleger wie Banken, Versicherungen, Staat, Gründerfamilie etc.) oder Großaktionären (z.B. Fonds, Beteiligungsgesellschaften etc.) sind.

Zumeist sind alle an der Börse handelbaren Aktien Streubesitz - d.h., sie können von jedermann anonym (für die Aktiengesellschaft) an der Börse erworben werden - die Besitzverhältnisse sind somit "verstreut oder gestreut".

Überschreitet jemand durch Zukäufe mehr als 3% am Aktienkapital einer AG ist dies in Österreich meldepflichtig. Bei 5% spricht man international auch oft von Festbesitz.

In Österreich sind die meisten Börsenwerte mit nur sehr wenig Streubesitz ausgestattet. Entweder hält der Staat (via ÖIAG) oder ein Bundesland (kommt bei Energieversorgern häufig vor) noch die Aktienmehrheit oder es gibt Stiftungslösungen bzw. Mehrheiten der ursprünglichen Gründungsfamilien.

Ein Umstand, der den heimischen Börsenplatz nicht unbedingt sehr attraktiv für internationale Großinvestoren macht - was aber in Sachen "feindliche Übernahme" auch so seine Vorteile hat...

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Zuletzt verändert: 22. 01. 2018, 18h08