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Die Geldmarie

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Direktbank BIGBANK in Österreich


BIGBANK stark bei Festgeld

Beim Vergleich von Festgeld findet sich die BIGBANK aus Estland häufig bei den Topanbietern in Österreich. Da jedoch das Institut in Österreich keine Filialen hat, sondern nur als reine Online-Bank auftritt, war vielen heimische Sparer nicht klar, ob sie dieser noch eher neuen Bank auch ihr Geld anvertrauen können.

Schon im Jahr 1992 (im August 1991 hat sich Estland von der Sowjetunion verabschiedet) wurde die BIGBANK im estnischen Tartu gegründet. Für mitteleuropäische Verhältnisse ist die Bank somit noch sehr jung (und klein) - expandierte aber in den letzten Jahren über das Baltikum auch ziemlich stark in den Westen.

Während viele heimische Banken in den Osten gingen, trat die Bank eher den gegenteiligen Weg an und holt sich seit einigen Jahren auch Spareinlagen aus Deutschland, Österreich und weiteren mitteleuropäischen Ländern. In manchen Ländern (wie Österreich) ist die BIGBANK ausschließlich als Online-Bank tätig (also ohne Filialen) - bietet aber einen deutschsprachigen Telefonsupport an. In Österreich gibt es die BIGBANK seit Februar 2010.

Filialen der BIGBANK gibt es mittlerweile in mehreren Ländern Europas - in Österreich allerdings nicht.

Festgeld bei der BIGBANK

Ob der zumeist recht attraktiven Zinsen im Festgeldbereich (gebundene Einlagen - bei uns auch unter "Termingelder" bekannt) ist es oft recht verlockend, Festgeld bei der BIGBANK anzulegen.

Das Risiko hält sich in Grenzen - schließlich ist die BIGBANK in Österreich bei der FMA angemeldet, verfügt über die estnische Einlagensicherung von 100.000 Euro (Estland ist ein Staat, welcher fast keine Schulden hat!) und darüber hinaus ist Estland auch seit 1.1.2011 Mitglied der Eurozone.

Die Bank war zuletzt laufend in der Gewinnzone und veröffentlicht darüber hinaus auch regelmäßig Quartalszahlen auf der Homepage - Vertrauensgewinn ist der BIGBANK natürlich wichtig.

Einen Versuch (den die Geldmarie schon erfolgreich absolviert hat) ist die BIGBANK somit allemal wert - alles auf eine Karte (auf ein Bankinstitut) sollte man bei höheren Einlagen aber ohnehin nicht setzten.

Die Abwicklung der Transaktionen ist relativ einfach (auch mit Freigabecodes auf's Handy) - die Überweisung auf das BIGBANK-Festgeldkonto muss man selber vornehmen.

Für höhere Einlagen gibt es etwas bessere Zinsen, bei Verlängerungen von bestehenden Festgeldern einen Bonuszinssatz und man kann auch zwischen jährlichen Zinsen und Zinszahlung am Ende der Laufzeit (= höhere Zinsen) wählen.

Bezüglich Versteuern der Zinsen lesen Sie hier weiter: Zinsen von Auslandsbanken richtig versteuern

Geldmarie-Linktipp:

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Zuletzt verändert: 19. 10. 2018, 17h03