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ReiseschecksReiseschecks - noch immer eine interessante AlternativeDie große Zeit der Reiseschecks ist wohl vorüber - vor vielen Jahren waren diesen noch für fast jede Reise ins Ausland brauchbar. Dieser Tage sind Bankomatkarte (Maestro-karte) und Kreditkarte weit verbreitet und europaweit bzw. weltweit (Kreditkarten) leicht und günstig einsetzbar. Und doch gibt es Reiseziele und Länder, in denen die Bargeldbeschaffung noch nicht oder nicht ideal funktioniert - und da stellen Reiseschecks noch immer einen ausgezeichnete Alternative zu Bargeld bzw. Valuten dar. In Europa werden Sie wohl größtenteils mit den Karten (Bankomatkarte, Kreditkarte etc.) auskommen - doch bei Fernreisen sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Reiseprofis schwören nach wie vor auf die Mitnahme von Reiseschecks. Reiseschecks in der PraxisEgal ob als Sicherheitsreserve oder als Basiszahlungsmittel für Ihre Reise - wenn Sie sich für Reiseschecks entscheiden, sollte Sie einige Tage vor Antritt der Reise Ihre Bank kontaktieren: Denn Reiseschecks sind aufgrund der rückläufigen Nachfragen meistens nicht lagernd. Zumeist werden von Fernreisenden US-Dollar-Reiseschecks bestellt - Thomas Cook hat aber auch Australische Dollar, Kanadische Dollar, Britisches Pfund oder sogar Euro-Reiseschecks im Portfolio. Ein weiterer bekannter Anbieter von Reiseschecks: Amexco (zumeist US-Dollar). Wenn Sie die Reiseschecks dann bei der Bank kaufen (zum Umrechnungkurs der entsprechenden Währung + Spesen), unterschreiben Sie auf den Reiseschecks. Bei der Einlösung im Urlaubsland müssen Sie dann (unter Vorlage einer offiziellen Legimation - z.B. Reisepass) die (gleiche) Gegenzeichnung (Unterschrift) leisten - damit kann der Reisescheck zu Bargeld gemacht werden und gilt dann auch als solches. Nur noch vereinzelt nehmen Geschäfte Reiseschecks an - zumeist müssen Sie in eine Bank gehen. Der wesentliche Vorteil von Reiseschecks ist die Sicherheit - werden diese gestohlen, so wird binnen 24 Ersatz versprochen. Dazu ist es notwendig, die Abrechnung des Reisescheckankaufs präsentieren zu können (also unbedingt separat aufbewahren) und sich auch die Seriennummern der Reiseschecks (soweit die nicht auf der Abrechnung verzeichnet sind) zu notieren. So können diese Schecks dann zur Einlösung gesperrt werden und Sie erhalten Ersatz. Auch dass man fast auf jeder Bank der Welt diese Schecks zu Bargeld machen kann, darf als Vorteil vermerkt werden. Die Nachteile von Reiseschecks liegen auch auf der Hand: Die Gebühren beim Kauf und bei der Einlösung sind relativ hoch - insgesamt +/- 5% des Nominalwertes der Schecks. Besonders bei kleineren Einheiten machen die Mindestspesen die Reiseschecks oft eher unattraktiv - lösen Sie also bei Möglichkeit eher größere Beträge auf einmal ein, wenn die Mindestspesen zu hoch sind. Jedenfalls vor der Einlösung die Spesen erfragen! Als Vor- und Nachteil kann sich folgendes herausstellen: Wenn Sie z.B. Dollarreiseschecks erwerben, kann der Dollar ab Erwerb (=Zahlung) der Reiseschecks bis zur Einlösung dieser noch steigen oder fallen. Also Währungschance und Währungsrisiko zugleich. Bei einer Zahlung bzw. Behebung mit Kreditkarte wird im Gegensatz dazu der aktuelle Kurs der Landeswährung herangezogen. Zum Abschluss noch eine moderne Alternative zu Reiseschecks: Prepaid-Karten. Zuletzt verändert: 18. 02. 2011, 11h17
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