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Vorzeitige Kündigung von BausparverträgenVorzeitige Kündigungen vermeidenKeine Sorge - eine Kündigung eines Bausparvertrages ist prinzipiell nichts Böses: Die meisten Österreicher und Österreicherinnen lassen sich nach 6 Jahren das wie vereinbart angesparte Kapital (+ Zinsen und staatlicher Förderung) auszahlen - dieser Vorgang wird dann Kündigung bezeichnet. Funktioniert ganz einfach: Ein entsprechendes Schreiben mit der Angabe der Bausparvertragsnummer, den persönlichen Daten sowie der Kontonummer an die Bausparkasse Ihres Vertrauens senden. Ein solches Formular finden Sie übrigens hier: Formular Kündigung Bausparen In den meisten Fällen wird sich aber sowieso der Abschließer des Bausparvertrages zeitgerecht mit einem Angebot (Verlängerung des Bausparvertrages, neuer Vertrag, Veranlagung des Realisats etc.) bei Ihnen melden. Wirklich unangenehm, weil kostspielig, kann allerdings die vorzeitige Kündigung eines Bausparvertrages werden: In den meisten Fällen kommt da nämlich (auch bei längeren Laufzeiten) weniger raus, als einbezahlt wurde! Ein Großteil der Bausparverträge wird in Österreich ganz normal (über die vereinbarte Laufzeit, mit vereinbarten Prämienzahlungen) abgewickelt. Aber es kommt schon ab und an vor, daß die gewählte Sparleistung nicht realistisch gewählt wurde bzw. gröberer Finanzengpass entsteht. Und dann können folgende, unangenehme Faktoren greifen:
Auch wenn Sie die ursprünglich vereinbarte Sparsumme nicht einbezahlt haben, verrechnen die Bausparen oft eine ziemlich hohe "Kündigungsgebühr" - in solchen Fällen sollte man unbedingt vor der Kündigung mit der Bausparkasse Kontakt aufnehmen. Oft lässt sich diese Gebühr nämlich vermeiden (z.B. durch Nachzahlungen auf die erforderlichen Summen) oder reduzieren. Mehr Infos hier: Bausparen reduzieren. Der Kostenfalle können Sie nur in wenigen Fällen entkommen bzw. diese abschwächen:
Zuletzt verändert: 10. 01. 2012, 10h26
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