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Rezeptgebührenbefreiung


Befreiung von der Rezeptgebühr

Schon seit vielen Jahren hat man in Österreich beim Einlösen von Rezepten (die der behandelnde Arzt ausgestellt hat) einen Selbstbehalt (bzw. eine Kostenbeteiligung) zu bezahlen: Die sogenannte Rezeptgebühr.

Höhe Rezeptgebühr

Die Rezeptgebühr beträgt ab 1.1.2019 6,10 Euro (2018: 6,00 Euro) pro Packungseinheit.

Kostet das Medikament bzw. das Heimittel weniger oder gleich viel wie die aktuelle Rezeptgebühr, so hat man diese Kosten selbst zu tragen.

Kostet das Medikament in der Apotheke (natürlich nur mit Rezept) z.B. 16 Euro, so hat man 6,10 Euro selbst zu bezahlen, der Rest wird von der jeweiligen Krankenkasse übernommen.

Die Rezeptgebühren sind in Österreich nach oben "gedeckelt" - wurden im betreffenden und laufenden Kalenderjahr schon zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens für Rezeptgebühren geleistet, so ist man automatisch für den Rest des Jahres von der Rezeptgebühr befreit. Diese Deckelung muss nicht beantragt werden.

Befreiung von der Rezeptgebühr

Auch eine gänzliche Befreiung von der Rezeptgebühr (wie auch von der Gebühr für die E-Card) ist in verschiedenen Fällen möglich bzw. vorgesehen.

Generelle Befreiung

Einerseits sind Personen mit "anzeigepflichtigen, übertragbaren Krankheiten" bezüglich Rezeptgebühr für Medikamente, welche zur Heilung bzw. Behandlung dieser Krankheiten dienen, befreit.

Auch Zivildiener bzw. deren Angehörige und Asylwerber in Bundesbetreuung sind generell von der Rezeptgebühr befreit.

Befreiung aufgrund sozialer Schutzbedürftigkeit

Kein Antrag muss dann gestellt werden, wenn man z.B. gewisse Geldleistungen wie die Ausgleichszulage oder die Ergängungszulage erhält.

Ein Antrag auf Befreiung von der Rezeptgebühr kann dann gestellt werden, wenn gewisse Nettoeinkommen nicht überschritten werden. Die aktuellen Summen finden Sie bei den Linktipps.

Antrag Befreiung Rezeptgebühr

Der Antrag (siehe Link unten) wird an den zuständigen Krankenversicherungsträger gestellt.

Beachten Sie dabei immer die Notwendigkeit der Beibringung verschiedener Unterlagen wie z.B. Einkommensnachweis, Pensionshöhennachweis, Einkommensnachweis des (Ehe-) Partners, Nachweis sonstiger Bezüge etc.

Erst nach der Genehmigung durch die Krankenkasse wird die Befreiung von der Rezeptgebühr schlagend.

Geldmarie-Linktipps:

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Zuletzt verändert: 01. 01. 2019, 20h20