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Die Geldmarie

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Strom aus Fotovoltaikanlage einspeisen


Strom einspeisen als schwere Rechnung

Besitzer von Fotovoltaikanlagen mit Überschussproduktion (und die fällt bei fast jeder Fotovoltaikanlage an) haben es gar nicht so einfach. Während der Laie glaubt, Strom wäre Strom, weiß der Inhaber einer Fotovoltaikanlage: Für eingespeisten Strom erhält man im Normalfall nur halb so viel, wie man für aus dem Netz bezogenen Strom bezahlen muss. Und da kann die Anlage am Dach noch so groß sein: Bei schlechtem Wetter oder z.B. in der Nacht benötigt man immer teuren Strom aus dem Stromnetz während man an besonders schönen Tagen kräftig (und billig) einspeist.

Nachdem die meisten neuen Fotovoltaikanlagen (ob "Photovoltaik" oder "Fotovoltaik" - beide Schreibweisen sind zulässig) in Privathaushalten noch über keinen lokalen Stromspeicher (die sind noch ein wenig zu teuer, sind aber in Entwicklung) verfügen, sollte man sich schon in der Planungsphase überlegen, an wem man den Überschussstrom (den ins Netz eingespeisten Strom) verkaufen möchte.

Viele Anbieter für Stromverkauf - viele Bedingungen

Nach Bescheid und Genehmigung der Anlage gilt es beim gewählten Stromunternehmen einen Vertrag zwecks Stromeinspeisung (Stromlieferung) zu unterschreiben. Im Normalfall wird dies auch gleichzeitig der Stromanbieter sein, bei welchem man den Strom aus dem Netz bezieht.

Eine separate Wahl von Überschussstromabnehmer und Stromlieferanten wäre zwar wünschenswert, spielt es aber nicht: Bedingung Nr. 1 für die Abnahme des Überschussstromes ist nämlich bei allen Stromanbietern (außer bei der offiziellen OeMAG, die aber keine attraktiven Tarife zahlt) auch ein aufrechter Liefervertrag für Strom aus dem Netz...

Die Höhe der Vergütung bei den einzelnen Stromgesellschaften variiert zwar oft deutlich (von ca. 4,25 bis 13 Cent pro Kilowatt) - hängt aber oft auch mit den Konditionen des Bezugsstromes ab. Kauft man den teuren Strom (z.B. Ökostromprodukte), bekommt man für den eingespeisten Sonnenstrom oft auch brauchbare Preise.

Sehr hohe Preise erzielt man auch dann, wenn man (nicht bei allen Stromfirmen möglich) die Anlage durch eine Partnerfirma bzw. den Anbieter selbst errichten lässt. Naturgemäß sind solche Anlagen dann aber oft auch etwas teuerer als marktkonform...

Bei manchen Anbietern werden auch nur Stromabnahmeverträge mit lokal ansässigen Stromproduzenten geschlossen.

Eine weitere häufige Grundbedingung: Die Anlage darf nicht über 5 kWh, 7 kWh oder 10 kWh Jahresleistung verfügen. Oft gibt es auch für die ersten 1.000 Kilowatt höhere Tarife als für die folgenden Kilowatt - hier muss man jedenfalls genau rechnen.

Achten Sie bei der Auswahl auch unbedingt auf die Grundgebühren, welche so mancher Stromlieferant und Stromabnehmer verlangt.

Der Vergleich der Stromanbieter ist demnach ziemlich schwerig und muss leider individuell berechnet werden (kein Rechner für alle Modelle vorhanden). Achten Sie dabei aber unbedingt auch auf die Kosten des bezogenen Stromes - die sind nämlich im Normalfall fast wichtiger als die Einnahmen durch den Stromverkauf!

Die aktuellen Konditionen für den Verkauf von Ökostrom (Photovoltaik-Strom) finden Sie auf der Homepage der Photovoltaik Austria (siehe Linktipp). Nach Durchsicht der Konditionen werden Sie vielleicht zum selben Schluss kommen wie die Geldmarie: Die Tarife sind derart gestaltet, dass man sich mit dem Rechnen ziemlich schwer tut - es scheint, als ob das Interesse an Kauf von Fotovoltaikstrom noch sehr gering ist...

Hier finden Sie Infos zum Thema "Photovoltaikanlagen kaufen und Förderungen", folgend gibt es eine laufend aktualisierte Ertragsrechnung für Fotovoltaik und hier können Sie den Strompreise vergleichen.

Für den Vergleich noch 2 Rubriken: Preise für Photovoltaikanlagen in Österreich sowie Preise für Photovoltaikanlagen in Salzburg, Oberösterreich und Tirol - ein Preisvergleich macht immer Sinn!

Geldmarie-Linktipp:

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Zuletzt verändert: 07. 07. 2014, 14h48