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Die Geldmarie

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Solarladegeräte im Test


Solarladegeräte im Geldmarie-Praxistest

Eine Powerbank (Notstrom für das Handy, wenn keine Steckdose vor Ort) gehört ja dieser Tage schon fast zum Standardzubehör für Smartphone- oder Tabletbesitzer. Insbesondere auf längeren Auto- oder Flugreisen, beim Campingurlaub, bei Festivalbesuchen oder bei längeren Wanderungen gehen so manche Kleingeräte mit Strombedarf mit - da ist es oft kein Fehler (insbesondere für Vielnutzer), ein wenig Strom auf die Reise mitzunehmen.

Noch feiner, wenn man diese Geräte "steckdosenautark" mit Strom aus Sonnenkraft (Solar oder Photovoltaik) betreiben kann!

3 Solarladegeräte für unterwegs im Test

Als langjähriger Fan von Solar- und Photovoltaiktechnik hat sich die Geldmarie natürlich längst auch einige Kleingeräte (mit bzw. auch ohne Stromspeicher) zugelegt.

Wiewohl diese Geräte -insbesondere im Frühling, Sommer und Herbst- fast ständig ge- und entladen werden, so zahlt sich eine Anschaffung solcher Systeme wohl nur dann (nicht finanziell gemeint) einigermaßen aus, wenn man diese auch wirklich häufig verwendet. Denn so toll es in ein paar Tagen des Jahres auch ist, sich einigermaßen stromautark durch die Botanik zu bewegen: Die Anschaffung einer passenden Powerbank (so man diesen überhaupt wirklich benötigt), die man via Steckdose auflädt, wäre wohl in den meisten Fällen billiger.

Wenn Steckdosen aber recht häufig im Jahr nicht in Reichweite sind (aus welchen Gründen auch immer), so sind folgende (oder auch ähnliche) Geräte wohl durchaus eine interessante Option:

Sunnybag Power TAB

Meine Erstanschaffung, mit welcher es bisweilen kein Problem gibt. Das Sunnybag Power TAB stammt vom heimischen Start-Up Sunnybag und besteht aus einem Panel und einem integrierten Akku. Das Panel hat einen (tollen) Wirkungsgrad von 22,4%, der Akku eine Ladekapazität von 6.000 mAh.

Mit 340 Gramm Gewicht ist das Power TAB nicht schwer und passt locker in jeden mittelgroßen Rucksack. 1 Ampere Ladestrom und bis zu 1,5 Ampere Ausgangsstrom sind zufriedenstellende und marktübliche Werte.

Bei voller Sonneneinstrahlung ist das Power TAB in wenigen Stunden voll (eine 3-stufige Ladeanzeige zeigt den Ladestand an), 5 Watt Leistung können dann für Mobiltelefon, Smartphone, Tablets, Action Cam, Digicam, kleine Videocam, Spielkonsolen oder mp3-Player verwendet werden. Auch kann man auch schon während dem Laden des Power TAB's die Geräte anhängen - in der vollen Sonne ist das aber für manche Geräte (Achtung Hitze!) nicht immer optimal...

Auch wenn es hier wohl rund 20% Stromverlust gibt: Ich lade an Sonnentagen gerne die eine oder andere Powerbank mit dem Power TAB auf - die lässt sich wunderbar unter bzw. hinter dem Power TAB verstecken.

Ein durchschnittliches Smartphone kann mit einem vollgeladenen Power TAB rund 1,5x aufgeladen werden - für Smartphones (auch für sehr stromfressende) sollte das Gerät also an den meisten Tagen ausgezeichnet passen. Für längere Regenperioden bzw. im Winter ist die Mitnahme einer Powerbank auf Reisen aber sicher kein Fehler.

Gekostet hat der Spaß 60 Euro - dafür kann gut geladen UND solide gespeichert werden.

In Summe: Mein Lieblingsprodukt!

Sunnybag Explorer +

Als SUNNYBAG-Fan der ersten Stunde war klar - auch ein Explorer (Rucksack plus Solarpanel) muss her. Es sollte 2018 der Explorer + werden, den es um reizende 79 Euro im Crowdfunding zu erstehen gab.

Der Explorer ist zwar eher für Wanderer und Abenteurer gedacht - lässt sich aber auch für Büromenschen wie die Geldmarie wunderbar verwenden: So man nämlich nicht gerade im Gelände bzw. unterwegs ist, kann man damit ruckzuck so manche Powerbank aufladen. Einfach das Panel vom Rucksack entfernen (geht rasch) und in die Sonne legen.

Speicher hat das Solarpanel des Explorer + leider keinen, es gefällt aber ebenfalls mit 22,4% Wirkungsgrad (wie beim Power TAB) sowie 6 Watt Leistung. Da wird das Smartphone bei der sonnigen Wanderung rasch voll.

Mit 3 Stunden voller Sonne kann man z.B. ein großes Smartphone komplett laden, binnen 7 Stunden Sonnenschein ist auch ein durchschnittliches Tablet voll.

Der Rucksack des Sunnybag Explorer + ist praktisch und hübsch - in Summe also auch ein durchaus lohnender Kauf.

Powerbank AKEEM mit Solar-Ladegerät

Um im Sommer die via Tower TAB und Explorer+ gesammelten Strommengen auch speichern zu können, wurde 2018 auch eine Powerbank mit Solar-Ladefunktion der Sammlung hinzugefügt.

Das gute Stück der Marke AKEEM kostete 35 Euro und ist sehr handlich - weist aber dadurch nur eine sehr kleine Solarpanelfläche auf.

Die 24.000 mAh Ladekapazität ist dafür durchaus beeindruckend - damit kann man (je nach Größe der Smartphones) von 3x bis 7x ein solches aufladen.

Laden soll man diese Powerbank aber primär via Adapter (beim Kauf war dieser nicht dabei) - in 10 bis 11 Stunden ist die Powerbank voll.

Laden via Solarpanel geht zwar auch, wird aber nur für den Notfall empfohlen: Bei einer Panelfläche mit 1 Watt bei 200 mAh Leistung dauert es auch fast ewig, bis sich hier am Ladestand entscheidendes ändert - die Solarfläche ist hier wohl eher sekundär...

Als Powerbank o.k., als Solarladegerät eher kaum (bwz. nur im Notfall) zu gebrauchen.

Für alle Geräte gilt übrigens mehr oder weniger: Ab ins Haus (oder in den Rucksack) damit, sobald der Regen einsetzt!

Zuletzt verändert: 24. 07. 2018, 14h49