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GroschenDer Groschen als Zahlungsmittel in ÖsterreichGleich vorweg: Der Groschen ist mit Sicherheit keine österreichische Erfindung. In vielen Teilen Europas (vor allem auch in Deutschland) war er viele Jahrhunderte eine (meist kleinere) Währungseinheit. In Polen wird der "Groszy" noch heute als Unterheit des polnischen Zloty verwendet. Ab 1925 war er (mit einer Unterbrechung von 1938-1945 - ehschonwissen) bis zur Euroeinführung 2002 die Untereinheit des Österreichischen Schillings und ging damit auch in die heimische Sprachlandschaft ein: "Wer den Groschen nicht ehrt, ist den Schilling nicht wert" wird wohl jeder in Österreich kennen, der einige Zeit vor der Euro-Einführungung geboren wurde. Über die heimischen Grenzen hinaus ist "Ist der Groschen nun endlich gefallen" wohl auch noch vielen Menschen geläufig. An dieser Stelle möchten wir Ihnen -quasi als kleine Erinnerung bzw. als Information für interessierte Numismatiker- eine Auflistung aller Groschenmünzen aus Österreich bieten. Sie werden mit Erstaunen feststellen, dass es da so einige gegeben hat. Groschen aus Österreich:
Die teuersten "normalen" Groschenmünzen dürften (Preise schwanken laufend) die 5-Groschen-Stücke aus dem Jahr 1938 sein, welche mit 300 bis 1.000 Euro pro Stück gehandelt werden (je nach Erhaltungsgrad bzw. auch Polierte Platte - Auflage: ca. 875.000 Stück). Da hätte es sich schon rentiert, ein paar Groschen auf die Seite zu legen... Bevor Sie Groschen verschenken bzw. zu Centpreisen am Flohmarkt verhökern, ermitteln Sie unbedingt vorher den aktuellen Sammerwert. Diesen können Sie via Internet-Auktionsbeobachtung (z.B. Ebay) oder via Fachliteratur (Austria Netto Katalog) sehr leicht in Erfahrung bringen. Hier finden Sie auch einen Artikel über die wertvollsten Groschenmünzen aus Österreich. Zuletzt verändert: 28. 01. 2011, 11h21
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