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Die Münze Österreich


Münze Österreich mit vielen Münzprägungen erfolgreich

Die Münze Österreich kann auf eine jahrhundertelange Geschichte hinweisen. Auch wenn sie den Namen "Münze Österreich AG" erst seit 1989 trägt (damals wurde das Wiener Hauptmünzamt in eine AG umgewandelt und die Münze Österreich der Nationalbank einverleibt), beginnt die Geschichte der heimischen Prägeanstalt von Münzen aller Art schon 1194. Damals wurden nämlich 12 Tonnen Silber (als Lösegeldzahlung für Richard Löwenherz an Herzog Leopold) zu Münzen verarbeitet.

Urkundlich erwähnt wurde die damalige "Wiener Münze" dann erstmals 1397, als der Sitz der Münzstätte noch in der Wollzeile lag. Mittlerweile ist man seit 1834 am Heumarkt (3. Bezirk in Wien) angesiedelt und wird dort wohl auch noch länger bleiben.

Welche Münzen prägt die Münze Österreich?

Seit dem 1. Weltkrieg ist Wien die einzige Prägestätte Österreichs (vorher hatte es viele Prägestätten in den ganzen Monarchie-Ländern gegeben - für Wien wurde damals das Münzzeichen "A" verwendet) - auch dieser Tage ist die Münze Österreich für sämtliche Ausgaben bzw. Prägungen österreichischer Münzen verantwortlich.

Prägte man zuerst den Schilling, so produziert die Münze Österreich nunmehr die Cent- und Euromünzen aus Österreich. Auch für andere Länder werden ab und an Prägungen übernommen - die Münze Österreich hat international auch bei Münzensammlern einen ausgezeichneten Ruf.

Schon seit vielen Jahren prägt die Münze Österreich (bzw. deren Vorgänger) auch Gold- und Silbermünzen in vielen Varianten. Für Münzensammler wie auch für Anleger in Edelmetallen ist die Münze in der ganzen Welt eine bedeutende Größe geworden.

Vor vielen Jahren fertigte man noch Nachprägungen der in Österreich sehr begehrten Golddukaten, Goldgulden und Gold-Kronen, später dann die zu Beginn sehr begehrte Silbermünzen mit Nominale 25, 50, 100 oder 500 Schilling und auch dieser Tage gibt es ein sehr umfangreiches Ausgabeprogramm für Gedenkmünzen (Sammlermünzen), Medaillen und Sammlersets in vielen Varianten.

Schon 1976 wurde die Ausgabe der Schilling-Sammlermünze "Babenberger" (auch als "Goldtausender" bekannt) zum Erfolg, aber erst im Oktober 1989 gelang der Münze Österreich mit der Herausgabe des Philharmonikers in Gold (später in mehreren Varianten erhältlich) ein richtiger Clou. Der Philharmoniker war schon in vielen Jahren die populärste Anlagegoldmünze der Welt und erfreut sich auch dieser Tage noch hoher Beliebtheit.

Seit 2008 hat der goldene Philharmoniker auch einen silbernen Bruder: Der Silber-Philharmoniker verkaufte sich auch sofort millionenfach. 2016 kam dann auch noch Platin dran: Die Wiener Philharmoniker Platinmünze erblickte erstmals das Licht der Welt.

Auch Goldbarren werden mit dem Logo der Münze Österreich hergestellt - die Barren werden allerdings von Argor-Heraeus SA in der Schweiz produziert. Interessant auch die "Kinebarren" der Münze - Goldbarren mit einem raffinierten Sicherheitszeichen, dem Kinegramm. Die Technologie des Kinegramms wurde von der Schweizer Firma Landis & Gyr Communication entwickelt und manchen Goldbarren bis 10 Gramm besonders fälschungssicher.

Ebenfalls seit vielen Jahren ein ziemlicher Renner: Die Silber-Niob-Münzen mit Nominale 25 Euro, welche teilweise bei Sammlern schon tolle Preise erzielen. Der jüngste Straßenfeger der Münze Österreich: Die unedlen, aber sehr gefragten 3-Euro-Münzen (Tiertaler), die im Dunkeln leuchten.

Seit 2005 gehört zur Münze Österreich auch der auf Numismatik spezialistierte Schoeller Münzhandel.

Schon seit vielen Jahren muss man Produkte der Münze Österreich nicht mehr bei der Hausbank bestellen sondern kann diese auch im Internet vorbestellen bzw. einfach online kaufen. Seit 2013 werden werktags sogar Bullionmünzen (Münzen zur Anlage) wie der Goldene Philharmoniker im Net vertrieben.

Während der Sammlermarkt in Österreich altersbedingt etwas geschrumpft ist (was die Münze Österreich bei den Verkäufen von Gedenkmünzen schon gespürt hat und da und dort die Auflagen reduziert hat), konnte sich die Münze bei den Anlegermünzen nach wie vor sehr gut behaupten.

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Zuletzt verändert: 09. 12. 2016, 16h44