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Die Geldmarie

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Schillingmünzen


Der Schilling als Zahlungsmittel in Österreich

Die Österreicher hatten Gelegenheit, sich an den Schilling zu gewöhnen: Denn ab 1924 (Beschluss der Einführung 1925) bis 2002 (einige Monate parallel zum Euro) war der Schilling die Währung in Österreich. Auch wenn man von 1938-1945 in Österreich mit Reichsmark zahlte und später in den Tourismusgebieten auch die Deutsche Mark oft und gerne gesehen war.

Somit ist es auch wenig verwunderlich, dass auch heute noch einige Unverbesserliche dem guten alten Schilling nachraunzen - als würde dieser ihre persönlichen bzw. die globalen Finanzprobleme lösen...

Sentimental darf man aber ruhig ein wenig werden, wenn es um eine durchaus stabile Währung geht (die an die Deutsche Mark gekoppelt wurde). Ob ATS, Ösn, Schlei oder auch Schülling - der Schilling bleibt wohl noch lange positiv in Erinnerung.

Für Interessierte, Nostalgiker oder auch Numismatiker haben wir hier eine kleine Auflistung mit allen Schillingstücken vorgenommen.

Alle Schilling-Goldmünzen und Schilling-Silbermünzen ab 25 Schilling Nominale sind hier übrigens aus Platzgründen nicht berücksichtigt - die finden Sie in den entsprechenden Rubriken.

Und hier finden Sie auch noch die österreichischen: Groschenmünzen.

Schillingmünzen (Umlaufmünzen) aus Österreich:

Wert-Schilling Von-Bis Material Zusatzinformation
1 1924-1932 Silber Wertvollster Jahrgang: 1932
1 1934+1935 Kupfer-Nickel Seltener Jahrgang: 1935
1 1946-1957 Aluminium Wohl die "billigste" Massenmünze...
1 1959-2001 Kupfer-Aluminium Ab 1999 nur noch im Kursmünzsatz
2 1928-1937 Silber Gedenkausgaben
2 1946-1952 Aluminium Wertvoller Jahrgang: 1952
5 1934-1936 Silber Magna Mater, Wertvollster Jahrgang: 1936
5 1952-1957 Aluminium Wertvoller Jahrgang: 1957
5 1960-1968 Silber Mit Rillenrand
5 1968-2001 Kupfer-Nickel Glatter Rand, Ab 1999 nur noch im KMS
10 1957-1973 Silber Seltener Jahrgang: 1964
10 1974-2001 Kupfer-Nickel Ab 1999 nur noch im KMS
20 1980-2001 Kuper-Nickel-Aluminium Unterschiedliche Motive mit späteren Neuprägungen
50 1996-2001 Kuper-Nickel-Aluminium Unterschiedliche Motive, Prägung als Bimetallmünze

Die zwei interessantesten Münzen aus dieser Auflistung sind wohl die 2-Schilling-Münze aus dem Jahr 1952 (Auflage: 148.000 Stück) sowie die 5-Schilling-Münze aus dem Jahr 1957 (Auflage: 240.000 Stück).

Auch wenn diese beiden Münzen aus dem billigen Aluminium geprägt wurden: Sie schlagen aufgrund ihrer seltenen Auflage bezüglich Sammlerwert (300 bis 1.000 Euro - je nach Erhaltung und Gattung) sämtliche hier gelistete Schillingmünzen.

So Sie noch alte Schillingmünzen finden, werfen Sie diese keinesfalls weg. Die letzte Generation der Schillingmünzen kann man unbegrenzt bei der Nationalbank zu Euro konvertieren - ältere Münzen weisen auch oft einen Sammlerwert auf.

Diesen können Sie mit ein wenig Beobachtung bei Auktionshäusern (z.B. Ebay) feststellen - einfach das Auktionsergebnis vergleichbarer Münzen abwarten und bei Lust und Laune gleich selbst dort anbieten. So Sie viele alte Schillingmünzen (oder noch ältere Münzen) haben, lohnt sich vielleicht der Kauf eines Austria Netto Münzkataloges - dieser ist im Fachhandel bzw. im Buchhandel jederzeit aktuell erhältlich und gibt Ihnen eine ungefähre Preisvorstellung.

Aber auch jüngere Schillingmünzen könnten früher oder später Freude bereiten: So wurden 1999, 2000 und 2001 nur in KMS (Sets) angeboten - Stückzahlen von 50.000 (1999) bis 75.000 (2000 und 2001) lassen vermuten, dass Schillinge (und auch Groschen) aus diesen Jahrgängen Klassiker bei Sammlern werden.

Auch hier finden Sie noch viele Informationen über: wertvolle Schillingmünzen und wertvolle Groschenmünzen aus Österreich.

Wer sich für Gold- und Silbermünzen aus Österreich interessiert und eine Orientierungshilfe bei den Preisen sucht, könnte in folgenden Rubriken fündig werden: Preise Goldmünzen aus Österreich sowie Preise Silbermünzen aus Österreich

Per 30.6.2018 waren übrigens noch ca. 3,657 Milliarden Stück (!) Schillingmünzen (welche man unbefristet umtauschen kann) im Wert von rund 3,9 Mrd. Schilling (280,84 Mio. Euro) unterwegs. Wo auch immer diese zu finden sind - wahrscheinlich sogar einige davon bei Ihnen zu Hause...

Inklusive Schilling-Banknoten waren das zu diesem Zeitpunkt noch rund satte 7 Milliarden Schilling (506,6 Mio. Euro), die noch nicht in Euro konvertiert wurden. Ein Drittel davon vermutet man im Ausland, ein Drittel dürfte unwiderruflich verloren gegangen sein (teilweise wohl auch zu gut versteckt...) und das letzte Drittel könnte noch in Euro gewechselt werden. Ein nicht unwesentlicher Teil der Schillingscheine und Schillingmünzen ist wohl in Sammlungen im In- und Ausland gut untergebracht.

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Zuletzt verändert: 17. 09. 2018, 13h08