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Die Geldmarie

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Hausbau - Fertigteilhaus massiv kaufen


Fertigteilhaus massiv - viele Fragen

Nach dem ersten Besuch in der Blauen Lagune war die Verwirrung noch größer als je zuvor. Viele neue Begriffe, jede Menge undurchschaubarer Preise und kiloweises Prospektmaterial (nur sehr wenig davon wurde auch wirklich gesichtet) trugen dazu bei.

Was noch immer fix schien: Es soll ein Massivhaus werden (dafür gibt es in der Blauen Lagune viele Anbieter) und es soll einen Keller, ein Erdgeschoß und ein voll ausgebautes Obergeschoß haben.

Erstberatung Fertigteilhaus massiv

So Sie vor dem Hausbau ähnlich ahnungslos sind wie die Geldmarie es war, ist es natürlich sehr wesentlich, einen guten Bauberater zu finden. Nach nunmehr 2 absolvierten Besuchen in der Blauen Lagune galt es nun, sich tiefer in die Materie Fertigteilhaus zu stürzen und ein tatsächliches Beratungsgespräch (bisweilen gab es bestenfalls grobe Auskunft) zu vereinbaren.

Dass man sich vorher über die Leistungsangebote (Prospekte!) ein wenig informiert und die wichtigsten Fachbegriffe (z.B. Ausbaustufen) einmal studiert, hilft dann beim Erstgespräch ungemein.

Unsere Erstberatung wurde von Frau Bucheder (damals Town & Country Haus) durchgeführt - eine der wenigen Verkäufer in der Blauen Lagune, für die Grüßen kein Fremdwort war.

Neben dem netten Auftreten der Verkäuferin war natürlich auch das Anbieten von Massivhäusern ein Kriterium - und die dort gesichteten Preise waren jedenfalls nicht so abschreckend (wenn auch noch erklärungsbedürftig).

Übrigens: Lassen Sie sich aber nicht unbedingt von den vorhandenen Häusern zu sehr irritieren und beeinflussen: Oft sind das sogar Musterhäuser, die eigentlich gar nicht von dieser Firma errichtet wurden (sondern nur übernommen) - und mehr oder minder nur als Verkaufsfläche dienen. Eher nur die größeren Unternehmer in der Fertighausbranche lassen sich immer wieder neue (und eigene) Häuser errichten - für rege Bautätigkeit in der Blauen Lagune ist jedenfalls gesorgt.

Vorbereitung Beratungsgespräch Fertigteilhaus massiv

Wie schon in der Rubrik über den Besuch in der Blauen Lagune erwähnt, ist es für ein Beratungsgespräch wesentlich, Ruhe zu haben. Machen Sie sich also einen Termin aus (idealerweise unter der Woche) und erstellen Sie eine Checkliste mit offenen Fragen.

Darüber hinaus wäre es hilfreich, wenn Sie z.B. schon einen präferierte Haustyp nennen können und auch ungefähre Angaben über die gewünschte Größe machen. Ja, die Frage nach der Größe ist wohl in den meisten Fällen besonders schwierig zu beantworten - aber hier können Sie nur nach eigenen Erfahrungen, Beispielen von anderen Häusern bzw. Musterhäusern oder guter Vorstellungskraft agieren.

Es ist auch durchaus zu empfehlen, sich im Vorfeld auch Gedanken über den Gesamtpreis des Hauses (plus vielleicht später folgender Einrichtung) zu machen - das senkt nämlich häufig sehr rasch die Erwartungen bezüglich bebauter Fläche. Aber kleiner (und damit billiger) werden kann es ja immer noch - also nicht gleich von Anfang an zu klein dimensionieren. Wenig Spielraum gibt es allerdings, wenn die Bebauungsbestimmungen (z.B. Kleingartenverein) einengen - die selbigen sollten Sie als kennen bzw. dann vor der effektiven Planung einholen (in Wien kostenpflichtig).

Je nach Ihrer Lesefreudigkeit werden Sie im Prospektmaterial verschiedener Fertigteilhausfirmen schon ein Muster bei vielen Themen erkannt haben - solche Fragen sollten demnach wegfallen. Es bleiben aber auch noch genug Fragen offen - hier einige davon, die wir gleich am Beginn des Gespräches gestellt haben (in Klammer dann oft auch gleich die häufigste Antwort bzw. eine Erklärung).

  • Wer zeichnet den Einreichplan, wie hoch sind die Kosten dafür? (Wird zumeist von der Fertighausfirmen gratis übernommen)
  • Passen die lokalen Bebauungsvorschriften (Bauordnung) zum Bauvorhaben lt. Plan?
  • Welches Material wird für Wände, Innenwände, Decke, Dach etc. verwendet? (Antwort natürlich individuell - Achtung, oft werden Innenwände bei Massivhäusern auch aus Gipskarton angefertigt - also hier genau erfragen, was wo verwendet wird)
  • Ist die Anzahl der Fenster und Türen beschränkt? (Im Normalfall können Sie x-beliebig viel Fenster und Türen einbauen - was jedoch über der festgelegten Norm bzw. Qualität liegt, kostet mehr - Fenster sind übrigens oft ob des gesetzlich notwendigen Lichteinfalles unbedingt einzubauen!)
  • Kann man Regale und Bilder an der Wand befestigen? (Bei Massivhäusern ohnehin kein Problem - bei Holzriegelbauweise gibt es hier auch schon längst intelligente Lösungen)
  • Was genau beeinhalten die angebotenen Ausbaustufen? (wenn nicht aus dem Prospekt ersichtlich)
  • Was ist in diesen Preisen noch nicht inkludiert? (welche Mehrkosten sind bis zum Bezug noch zu erwarten?)
  • Wer baut (bei Notwendigkeit) den Keller? Was kostet das? Was ist dabei alles inkludiert? Ohne Keller: Wer macht die Bodenplatte und was kostet das? (Nur selten machen Fertigteilfirmen den Keller oder die Bodenplatte selbst - Kontakte zu Baufirmen sind aber fast immer vorhanden)
  • Welche Heizform wir hier im Grundpreis angeboten und was wären die Alternativen? (Zumeist werden nur billige Gasheizungen angeboten - nachhaltige Heizmodell kosten jedoch deutlich mehr - hier muss man oft mit wesentlichen Mehrkosten rechnen)
  • Ist eine Solaranlage dabei bzw. was kostet diese? Was kostet eine Photovoltaikanlage?
  • Wie wird abgerechnet? (im Regelfall nach Baufortschritt - Vorauszahlungen (ausgenommen kleine Anzahlung) sollten eigentlich keine anfallen, Bankgarantien bzw. unwiderrufliche Zahlungsaufträge sollten aber vor Baubeginn vorhanden sein)
  • Wie lange ist die Baudauer? Gibt es Pönalezahlungen bei Überschreitung der vereinbarten Baudauer? (Baudauer ab Einreichung zumeist 6 bis 9 Monate)
  • Welche Zusatzkosten (auch bei "Schlüsselfertig") sind noch zu erwarten? (Kanalanschlüsse, Zaun, Wasseranschluss, Stromanschluss, Terrasse, Balkon, Erdarbeiten, Aushub, Entsorgung, Abriss, Innenarbeiten, Zusatzisolierungen etc. - zumeist kommen hier noch locker 30.000 bis 50.000 Euro - je nach Wünschen- dazu)
  • Wie hoch sind die Räume? (zumeist zwischen 2,50 Meter und 2,70 Meter)
  • Kann man aufgrund der Bebauungsbestimmungen im Keller Fenster einbauen oder sind hier Alternativlösungen möglich (z.b. Lichtschacht etc.)
  • Welcher Kamin ist vorgesehen und wo soll dieser idealerweise hin?
  • Gibt es auch eine Bodeneinschubtreppe (damit klettert man in den Raum unter das Dach) dazu?
  • Kann man Wände versetzen und andere Dimensionen als im Musterhaus angeboten verwenden? (Zumeist ein klares "Ja" - mehr Wände und größeres Bauen ist natürlich auch mit Zusatzkosten verbunden)
  • uvm.

So diese (und auch noch weitere Fragen) problemlos beantwortet werden können, haben Sie es wohl mit einem guten Berater zu tun. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass in der Blauen Lagune selbst keine Beratung durchgeführt wird - hier werden oft auch nur Kontakte (mit späterer Terminvereinbarung) angebahnt.

Diese "Aufklärungsarbeit" wurde in insgesamt Terminen hervorragend (und dankenswerterweise) von Frau Bucheder übernommen. Beim letzten Termin setzte uns die Dame jedoch vom bevorstehenden Wechsel zu einem anderen Unternehmen in Kenntnis - und auch über eine avisierte Preiserhöhung für das nächste Jahr sowie die Aussicht, dass diese Individualplanung später nicht mehr so möglich sei (unser Entwurf bestand aus einem Mix von 2 Typenhäusern) war nicht gerade beruhigend.

Und zumindest ein Zweitoffert im Fertigteilhaussegment sowie ein entsprechendes Baumeisterangebot wollte die Geldmarie (die ja immer sehr gerne vergleicht) dann schon noch einholen...

Vergleichsangebot LOGO Ziegelfertighaus

Sehr schöne Häuser im Fertighausstil und in Ziegel baut auch LOGO. Mit Prospekten und Infomaterial ausgestattet (und schon ein wenig Vorahnung dank Frau Bucheder) ging es dann zu Ing. Höltl in die Zentrale des Unternehmens in Wr. Neudorf.

Das Infogespräch war recht rasch und sachlich abgewickelt - der Fachmann erkannte auch gleich einen nicht unwesentlichen Fehler beim Country-Haus-Entwurf (aufgrund der Bebauungsbestimmungen bezüglich Bauhöhe wäre sich ein Keller mit oberhalb des Erdreiches liegenden Fenster nicht ausgegangen).

Sehr praktisch auch gleich die Möglichkeit der sogenannten Bemusterung vor Ort - man kann sich in Wr. Neudorf auch gleich ein paar Türen, Fenster, Parkett & Co. ansehen.

LOGO verwendet durchaus nur Qualitätsbaustoffe - war aber leider etwas teurer (bei ziemlich gleichen Leistungen) als das Angebot von Town & Country. Wobei: Was es wirklich kostet, weiß man beim Bauen wohl immer erst danach...

Sehr positiv hervorzuheben ist auch das einfach verständliche Prospektmaterial von LOGO - mit wenigen Blicken weiß man fast alles, was man wissen muss. Auch noch sehr informativ und professionell: Das mehrmalige (unaufdringliche) Zusenden von aktuellen Aktionen und passenden Häusern via Email.

Beide Firmen (und insbesondere Frau Bucheder) gilt es an dieser Stelle positiv zu erwähnen - professionelle Arbeit, gute Erfahrungen bezüglich Beratung.

Da die ursprünglichen Finanzpläne (ca. 200.000 Euro für 140m2 Wohnfläche plus Keller) aber deutlich überschritten wurden, ging es nun auch noch an das Einholen von Baumeisterangeboten - ein Kapitel für sich, welchers Sie hier finden: Baumeister suchen

Alle Rubriken "Die Geldmarie baut ein Fertigteilhaus":

  1. Fertigteilhäuser in der Blauen Lagune ansehen
  2. Fertigteilhaus massiv gesucht
  3. Baumeister suchen
  4. Zurück in die Blaue Lagune
  5. Finanzierung Hausbau - Baudarlehen
  6. Fertighaus ELK Comfort bei Peter Wolf kaufen
  7. Das Fertigteilhaus-Tagebuch
  8. Errichtung bzw. Montage Fertighaus ELK
  9. Innenausbau Fertighaus
  10. Preis Fertigteilhaus
  11. Fehler beim Hausbau
  12. Energiebilanz Fertigteilhaus
  13. Erfahrungen Luft-Wasser-Wärmepumpe

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Zuletzt verändert: 10. 07. 2013, 09h32