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Die Geldmarie

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Vorbereitungen auf den Hausbau


Von der Bauplanung zum Bauansuchen

Sie haben ein passendes Grundstück gefunden und wissen auch schon, wer Ihr Traumhaus wie errichtet und wie dieses finanziert wird? Wunderbar. Bevor es den Startschuss (quasi den "Spatenstich") geben kann, sind aber auch noch einige Behördenwege zu erledigen bzw. einige Dinge zu organisieren.

Bauansuchen stellen

Im Regelfall wird der beauftragte Baumeister bzw. Architekt des Hauses einen Bauplan (plus Lageplan) bei der zuständigen Baubehörde einreichen. Dieses Bauansuchen bzw. diese Bauanzeige erfolgt bei der zuständigen Gemeinde bzw. beim Magistrat.

Befolgt man die Bauordnung bzw. die Widmung (Bauklasse), sollte das Bauansuchen in wenigen Wochen genehmigt werden.

In vielen Bundesländern gibt es aber auch noch jedenfalls eine Bauverhandlung (zu welcher die umliegenden Anrainer eingeladen werden). Um das Verfahren durch etwaige Einsprüche der Anrainer nicht unnötig in die Länge zu ziehen, sollte man daher schlauerweise schon vorher die Nachbarn vom geplanten Bauvorhaben informieren und gegebenenfalls deren Bedenken zerstreuen (soweit dies möglich ist).

Passt alles, ergeht an den Bauwerber eine Baubewilligung (Baugenehmigung) und Sie (bzw. die Baumfirma) können loslegen.

Übrigens: Ist der Hausbau dann abgeschlossen, bedarf es auch noch einer Fertigstellungsanzeige bzw. einem Ansuchen um Benützungsbewilligung

Sollten Sie auf dem Baugrund noch einen Altbestand haben (ein befestigtes Gebäude) ist oft auch eine Abbruchanzeige bei den Behörden ausreichend. Sicherheitshalber jedenfalls bei der Baubehörde nachfragen! In manchen Fällen (Schutzzonen, Sperrgebieten etc.) bedarf es auch einer Abbruchbewilligung.

Vor Baubeginn beachten

Von der Planung des Hauses bis zum effektiven Baubeginn dauert es in den meisten Fällen einige Monate.

Diese Zeit kann man zumeist sehr gut für Vorbereitungsarbeiten am Grundstück verwenden.

Insbesondere die Klärung bereits vorhandener Ressourcen (Strom, Kanalanschluss, Wasseranschluss, Gasanschluss etc.) sollte vorab geschehen - um in der Bauphase dann nicht auf ärgerliche bzw. teure Hindernisse zu stoßen. Ebenso könnte man sich schon einmal in Sachen Förderungen genauer erkundigen.

Auch am Grundstück selbst kann man schon einige Vorarbeiten selbst vornehmen:

Der Bauplatz kann vorab schon von Bäumen und Pflanzen befreit werden - in vielen Fällen kann man das eine oder andere schöne Stück Grün damit vor dem Bagger retten. Dicke Wurzeln oder Betonreste (Wege etc.) könnte ja dann noch der Bagger (bei einem Kellerbau wird dieser ohnehin erscheinen) übernehmen.

Kleinere Bäume könnten Sie umpflanzen, größere Bäume sind vielleicht eine solide Basis für die erste Heizperiode (soweit Sie für Holz Verwendung finden).

Bauplatz freihalten

Neben einem Holzlagerplatz sollten Sie sich im Garten auch noch um andere Plätze für Baumaterialien und Bauphase umsehen. Es reicht nämlich zumeist nicht aus, nur für die zu verbauende Fläche Platz zu machen.

Wohin kommt der Strom, wohin kommt eine Bauhütte oder ein Baucontainer, wohin kommt der Aushub (Erde bzw. Schotter sind in der Bauphase oft sehr brauchbar und können auch bei der folgenden Gartengestaltung Verwendung finden), wo kann man in der Bauphase parken, wohin kommen Container für den Abbruch bzw. Mist (den es in der nächsten Zeit zuhauf geben wird), gibt es Wasser auf der Baustelle etc.?

Viele Fragen, deren Antworten Sie schon vor Baubeginn kennen sollten. Und viele Fragen werden ohnehin noch (ganz individuell) auftreten.

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Zuletzt verändert: 29. 10. 2012, 08h41