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Die Geldmarie

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Billiger Tanken


Billiger tanken - geht das?

Um die Suggestivfrage gleich zu beantworten: Selbstverständlich gibt es einige Möglichkeiten, den Tank ein wenig günstiger zu befüllen, als der Durchschnittsösterreicher dies tut. Einige diesbezügliche Ratschläge möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Vorab besuchen Sie vielleicht die Rubrik Sparen beim Auto. Hier werden Sie mit Sicherheit den einen oder anderen Tipp finden, wie Sie Ihr Auto kostengünstiger auf der Straße bewegen können und somit beim Treibstoffverbrauch ein wenig sparen.

Aber auch beim Tanken lässt sich einiges einsparen, wenngleich die Summen hier bei näherer Betrachtung nicht so beindrucken sind wie andere Komponenten beim Auto (Kauf, Steuern, Versicherung, Werkstätte):

Sparen beim Tanken

Wenn Sie mit einer Tankfüllung von 50 Liter ca. 800 Kilometer fahren können und im Jahr ca. 16.000 Kilometer zurücklegen, so sind dies 20 Tankfüllungen im Jahr (entspricht im etwa dem Durchschnitt der Jahresleistung und des Verbrauches).

Und wenn Sie pro Füllung 3 Cent pro Liter sparen (was schon eine beachtliche Leistung ist), sind das 1,5 Euro pro "Volltanken". 20 mal Volltanken bringt also bei guter Auswahl der Tankstelle im Jahr ca. 30 Euro Ersparnis. Wenig beeindruckend. Da ist es wohl deutlich einträglicher, eine günstigere Werkstatt zu finden oder auch eine billigere Autoversicherung.

Aber immerhin: 30 Euro sind 30 Euro. Wenn Sie aber dafür weite Strecken zurücklegen müssen, nur um diese Tankestelle zu erreichen, dann verfahren Sie vielleicht in Summe mehr Geld, als Sie sparen...

Auch zum Heizöl-Tanken (bei Dieselmodellen) möchte die Geldmarie keinesfalls raten. Wie auch der neueste "Schmäh" an der Tankstelle nicht empfehlenswert ist: Benzindiebstahl wird dieser Tage gerne mit soeben gestohlenen Kennzeichen (wegen der Überwachungskameras auf der Tankstelle) durchgeführt. Also auch nicht wundern, wenn Sie mitten in der Nacht von der Polizei wegen Benzinraub befragt werden: Dumme Buben haben Ihre Kennzeichen missbraucht.

Nun aber zu den Tipps, wie Sie vielleicht doch ein paar zusätzliche Euro beim Tanken sparen können:

  • Den Spritpreis kann man im Internet (siehe Links unten) oder auch im Teletext (ORF) recht leicht vergleichen - vielleicht ist ja ein günstiger Anbieter gerade in Ihrer Nähe.
  • Weite Umwege zu Billigtankstellen zahlen sich selten aus. Vermeiden Sie diese.
  • Tanken Sie nicht auf Autobahntankstellen - dort sind die Preise erheblich höher!.
  • Tanken in angrenzenden Ländern ist nur selten günstiger. Die Extraanreise zwecks Tankfüllung lohnt sich somit fast nicht. In der Regel sind nämlich die meisten Nachbarländer teurer - nur Slowenien lag in den letzten Jahren zumeist unter den österreichischen Tankstellenpreisen.
  • Sollten Sie eine Reise mit dem Auto machen, checken Sie idealerweise vorher im Internet die jeweiligen Preise. Eine Tankfüllung vor der Grenze bzw. nach der Grenze kann Sinn ergeben (zumeist ist Österreich aber billiger). Vor Italien-Reisen aber unbedingt noch in Österreich volltanken!
  • Manche Anbieter haben oft -temporär beschränkte- Aktionen: Z.B. 2% Rabatt bei Zahlung mit Kreditkarte.
  • Auch Stammkundenkarten können sich für Vielfahrer auszahlen - erkundigen Sie sich beim Ölmulti Ihres Vertrauens (Link unten), ob es so etwas auch bei Ihrer Tankstelle gibt. Achtung: Oft sind diese Karten kostenpflichtig und an Mindestabnahmemengen bzw. bestimmte Tankstellen gebunden.
  • Die Mehrleistung von "Spezialtreibstoffen" wird von Experten angezweifelt, die Vergleiche sind kaum möglich. Also eher bei den klassischen Diesel- oder Benzinprodukten bleiben.
  • Für Firmen gibt es oft günstige Konditionen für den gesamten Fuhrpark.
  • Am Wochenende sind die Preise meist etwas höher als im Schnitt: Von Freitag bis Sonntag (mehr Zeit) wird das Privatauto gerne gewaschen und betankt. Also eher unter der Woche tanken...
  • Auch vor Feiertagen bzw. zum Ferienbeginn steigen die Tankstellenpreise oft überdimensional.
  • Aufgrund einer Spirtpreisverordnugn dürfen die Spirtpreise nur 1x am Tag (12 Uhr) erhöht werden - gesenkt werden aber schon. Bei steigenden Rohölpreisen könnte Tanken also am Vormittag günstiger sein. Mittlerweile kann man bei fast jeder Tankstelle erkennen: Ab 12h wird kräftig angehoben, dann geht es langsam (so nicht die Ölpreise zwischenzeitlich deutlich anziehen) wieder runter - wer um 12.30h und am Freitag (also am Freitag, an dem viele Reisen antreten) tankt, erlebt in der Regel sehr böse Überraschungen.
  • Diskonttankstellen und "Hinterhoftankstellen" sind zumeist (1-3 Cent) günstiger als die Markentankstellen. Aber nicht immer...
  • Erledigen Sie Ihre Einkäufe (auch wenn es praktisch ist) nicht bei den Tankstellen: Deren Preise für Lebensmittel sind massiv überhöht!
  • Auch Motoröl oder sonstige Flüssigkeiten (Wasser, Frostschutz etc.) sollten Sie besser im KFZ-Markt oder beim Baumarkt Ihres Vertrauens kaufen.

Gute Fahrt!

Geldmarie-Linktipps:

Zuletzt verändert: 19. 03. 2019, 08h36