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Die Geldmarie

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Heizöl sparen


Wenn schon Heizöl, dann wenig davon und das günstig

Es wäre ein Leichtes, diese Rubrik kurz zu halten: "Heizöl ist böse und hat keine Zukunft".
Tatsache ist aber, daß noch immer rund 800.000 Österreicher (Stand 2018) einen warmen Hintern bzw. das Duschwasser via Heizöl beziehen. Tendenz klarerweise deutlich fallend.

Denn der Preis für Heizöl (Rohöl) ist in den letzten Jahren (nach einer kurzen Billigphase) wieder rasant angestiegen. Über Jahrzehnte war das Heizen mit Öl eine konfortable und sogar durchaus sparsame Sache. Denn der Heizölpreis stieg zwar laufend an - aber der Preisschub lag oft weit unter der Inflationsrate.

Und so war es kaum verwunderlich, daß viele Österreicher weiterhin mit Heizöl heizen - in der Hoffnung, daß der Preisanstieg ein Ende hat. Das wird natürlich auch irgendwann wieder der Fall sein - aber die Geldmarie wagt die Prognose: Die nächsten Jahre werden bezüglich "Heizen mit Öl" weiterhin teuer bleiben. Schon jetzt ist Heizöl in der Vollkostenrechnung immer bei den teuersten Heizmöglichkeiten - oder ist DIE teuerste Heizform.

Darüber hinaus fallen auch die Förderungen der Erdölindustrie weg und die Neuinstallation von Ölbrennern wird zukünftig wohl flächendeckend verboten.

Wenn Sie aber trotz vieler guter Argumente, die für einen Umstieg auf andere Heizformen sprechen, gerne bei der alten Ölheizung bleiben möchten (oder zumindest auf eine neue Ölheizung umsteigen wollen), finden Sie folgend ein paar Tipps, wie Sie auch mit Heizöl halbwegs günstig und umweltschonend heizen können. Energiespartipps und mögliche Alternativen zur Ölheizung finden Sie übrigens hier: Energiesparen

Einen verlässlichen Tipp in Sachen Ölpreis kann die Geldmarie Ihnen leider natürlich auch nicht bieten. Nur ein Gefühl: Auf Dauer kein Gutes.

Sparen beim Heizen mit Heizöl

  • Steigen Sie (wenn Sie unbedingt bei Öl bleiben wollen) auf eine Ölheizung der neuen Generation um - 30 bis 40% Einsparung beim Verbrauch haben Sie in ein paar Jahren damit drin
  • Eine Solaranlage auf dem Dach ist gar nicht so teuer (und wird gefördert) - spart im Sommer und Winter Heizöl für Warmwasser. Mit besonders soliden und großen Anlagen lässt sich sogar so mancher Bereich heizen. Auch diese Investition haben Sie in einigen Jahren drin.
  • Auch eine Kombination mit einem Kachelofen bzw. auch mit einem Holzofen (der neueren Generation) macht durchaus Sinn. Mit Holz heizen, wenn es ganz kalt ist - Öl bei Temperaturen um die 0 Grad und darüber verwenden.
  • Eine solide Isolierung Ihres Hauses macht absoluten Sinn - und hilft auch dann, wenn Sie (oder Ihre Erben) später auf andere Heizformen umsteigen
  • Vergleichen Sie unterschiedlichen Anbieter oder benutzen Sie den Heizölreichner von heizoel24.at (siehe Linktipps) - Heizöl ist kein Monopol eines lokalen Anbieters.
  • Um Zustellkosten zu sparen und höhere Gesamtmengen zu bestellen können Sie mit Freunden und Bekannten "Heizöl-Einkaufsgemeinschaften" bilden - das Tankfahrzeug beliefert dann alle in Serie und es sollte ein wenig günstiger werden.
  • Den richtigen Zeitpunkt für einen Heizölkauf kennt keiner - auch der sogenannte Hausverstand (im Sommer kaufen) kann gewaltig irren. Denn der Weltmarkt hat keinen Hausverstand. In der Regel wird es aber knapp vor der Heizsaison etwas teuerer.
  • Noch eine kleine Verlockung: Ein Heizölkessel lässt sich oft sehr kostengünstig in einen Pelletskessel umbauen.

Warme Füße wünscht: Die Geldmarie

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Zuletzt verändert: 15. 10. 2018, 18h12