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Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

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Hühner im Garten halten


Hühnerhaltung im Garten - Ein Praxisbericht

Schon vor vielen Jahren hat die Geldmarie im (damals noch unbebauten) Garten Hühner gehalten, 2017 war es dann wieder soweit: Hendln müssen wieder her!

Nein, es geht hier gar nicht um den starken Trend in Richtung Selbstversorgung - vielmehr hat die Geldmarie durchaus auch eine landwirtschaftliche Ader (und jede Menge Vorfahren bzw. Verwandte in diesem Bereich) und ob des Privilegs eines Arbeitsplatzes im eigenen Haus geht sich da auch noch das eine oder andere Tierchen aus. Und da Hühner ja bekanntlichermaßen auch gerne Eier legen und sich somit sehr nützlich machen, war das Comeback der "Hühnerfarm" nur eine Frage der Zeit. Und darüber hinaus schmecken Eier aus dem eigenen Garten auch deutlich besser und man weiß, was drin ist...

Zahlt sich die Hühnerhaltung im eigenen Garten aus?

Die Geldmarie wäre nicht die Geldmarie, wäre die "Rentabilität" von eigenen Hühnern nicht eine Frage, die es schwarz auf weiß zu beantworten gilt. Zahlt sich die Hühnerhaltung aus oder zahlt man hier nur drauf? Eine Frage, der wir uns folgend mit jeder Menge Zahlen widmen - quasi "das Huhn als Kapitalanlage";-)

Schon von den seinerzeit gehaltenen Hühner ist bekannt: Ein dickes Geschäft wird das sicher nicht - Arbeitszeit dürfen Sie hier keinesfalls berücksichtigen. Vielmehr soll es sich bei den folgenden Aufzeichnungen um eine schlichte Gegenüberstellung handeln: Ausgaben versus erhaltene Eier.

Als "Nichtexperte" (wiewohl nicht mehr "Laie") in Sachen Hühnerhaltung gibt es unter der "beinharten Rechnung" auch schon ein paar Tipps für an der Hühnerhaltung interessierte Menschen - so mancher Anfängerfehler wird sich damit hoffentlich vermeiden lassen und da und dort kann man sich auch unnötige Ausgaben und viel Ärger sparen...

Am Ende des Artikels (der über die gesamte Lebenszeit der Hühner, die bei mir sicher nicht in der Pfanne enden, ausgebaut wird) dann auch noch Linktipps von in Sachen Hühnern versierten Internetseiten und auch einige Buchtipps.

Wer keine Ahnung von Hühnerhaltung hat, ist sicher gut beraten, sich vor dem Einrichten eines Hühnerstalls bzw. Hühnergeheges ein wenig einzulesen!

Hühnerhaltung - eine grobe Rechnung

Bei der nun folgenden Berechnung werden schlicht alle Ausgaben den Einnahmen (=Eier) gegenübergestellt. Ausgaben für den Stall (ein Raum einer alten Hütte am Eigengrund) und dessen Einrichtung (alles selbst gebastet bzw. vorhanden) lassen wir hier (weil wir keine hatten!) nicht einfließen, einzig ein extra gekauftes, qualitativ hochwertiges Verlängerungskabel (für das Licht im Stall in der kalten Jahreszeit) wird berücksichtigt.

Wer 2 Hühner in einen neu gekauften "Luxusstall" einstellt und auch noch jeden Gegenstand zur Hühnerhaltung käuflich erwirbt, für den wird die Rechnung (zumindest für die erste "Garnitur" der Hühner) wohl klar negativ ausgehen.

Pro Stück Ei schreiben wir der Habenseite 40 Cent gut - Freilandeier kosteten 2017 im Handel rund 40 bis 60 Cent (je nach Größe der Eier und Packungsgröße), ändert sich hier etwas grundlegend (ist kaum zu erwarten), werden wir dies entsprechend berücksichtigen. Eier vom Bauernhof (Bodenhaltung) kosten übrigens ab Hof rund 20 Cent, Bodenhaltungseier im Supermarkt sind um 20 bis 25 Cent zu kriegen.

Im Juli 2018 waren dann damit sowohl die kleinen Investitionen sowie die laufenden Ausgaben (Futter) erstmals drin. Bevor die Legeleistung dann wohl später wieder abnimmt, werden nun die "positiven Zahlen" ausgebaut und die Hendln "rechnen sich". Tun sie aber jedenfalls und sowieso, die eigene Arbeitszeit hat in so einer Kalkulation natürlich nichts verloren...

Datum + - Grund Gesamt Euro +/-
13.9.2017 x 56,60 Anschaffung 4 Hühner 20 Wochen alt + Lieferung -56,60
13.9.2017 x 35,00 60 kg Legefuttermischung -91,60
09.2017 x 73,85 Verlängerungskabel für Lampe (Licht im Winter) -165,45
09.2017 10,80 x 27 Eier -154,65
10.2017 22,80 x 57 Eier -131,85
11.2017 13,60 x 34 Eier -118,25
12.2017 26,40 x 66 Eier -91,85
01.2018 x 92,50 60kg Futter, div. Streu -184,35
01.2018 34,80 x 87 Eier -149,55
02.2018 34,00 x 85 Eier -115,55
03.2018 44,40 x 111 Eier -71,15
04.2018 x 57,85 60kg Futter -129,00
04.2018 46,40 x 116 Eier -82,60
05.2018 42,80 x 107 Eier -39,80
06.2018 23,60 x 59 Eier -16,20
07.2018 35,20 x 88 Eier +19,00
08.2018 18,00 x 45 Eier +37,00
09.2018 x 36,00 30kg Futter, Stroh +1,00
09.2018 35,60 x 89 Eier +36,60
10.2018 45,60 x 114 Eier +82,20
11.2018 x 46,64 60kg Futter +35,56
11.2018 40,40 x 101 Eier +122,60
12.2018 36,00 x 90 Eier +156,60
01.2019 35,20 x 88 Eier +191,80
02.2019 x 47,00 60kg Futter +144,80
02.2019 40,00 x 100 Eier +184,80

Legeleistung der Hühner

Auch die Legeleistung der 4 Hühner (2x Sussex, 2x Sperber - geliefert am 13. September 2017 im Alter von je ca. 20 Wochen, schon wenige Tage nach Lieferung legten diese los) sei folgend dokumentiert - lt. dem verkaufenden Landwirt liegt diese bei 270 bis 290 Eiern und Huhn pro Jahr, erfahrungsgemäß wird die Legeleistung im Winter (=wenig Licht) bzw. im Alter geringer. Aber sehen wir selbst.

Im September war die Legeleistung noch unter der Norm: Die jungen Hühner haben erst Huhn für Huhn zu legen begonnen, Ende September waren 3 Eier pro Tag (1 Huhn scheint noch deutlich zu jung zum Eierlegen) fast schon Standard.

Huhn Nr. 4 legte im November noch immer nicht und hat sich auch körperlich nur zögernd weiterentwickelt - durchaus möglich, dass es hier auch in Zukunft keine Eier gibt. Im November dann die erste Kälte und auch Verkühlung bei 2 Hendln - der nahende Winter wirkt sich hier negativ auf die Legeleistung aus.

Der (recht milde) Dezember 2017 war dann (überraschenderweise) durchaus positiv: Die Hühner-Erkältungen legten sich, das "Problemhuhn" entwickelte sich plötzlich gut und Ende Dezember lagen dann tatsächlich erstmals 4 Eier im "Nest".

Gerade im (normalerweise kalten = schlechten) Jänner 2018 legten dann die Hühner so richtig los: Fast 3 Eier pro Tag ist eigentlich eher ein Wert, den man im Frühling/Sommer erwarten dürfte - aber der Jänner war temperaturtechnisch auch eher ein Frühlingsmonat. Auch im Februar 2018 dann tolle Werte - trotz Eiseskälte Ende Februar lagen im Schnitt 3 Eier im Nest, da kommt man mit dem Essen ja gar nicht nach;-)

Das galt auch für den -recht kühlen- März 2018 - fast jeden Tag "volles Programm" = 4 Eier. Im (fast sommerlichen) April 2018 dann die nächste Steigerung.

Mitte Mai begann dann die erste Henne mit dem "Glucken" (Brütet, obwohl keine befruchteten Eier da sind) - in dieser Zeit benötigt die Henne dann die gesamte Energie für das Brüten (Scheinbrüten), legt also leider keine Eier (frisst auch sehr wenig), ist schwer aggressiv und blockiert das Nest. Anfang Juni gesellte sich dann eine zweite Bruthenne dazu - rund 3 Wochen Brutzeit (oft auch mehr, es kann auch eine zweite Brutphase folgen) sind da schon möglich. Meine (sanfte) Methode bezüglich Glucken: Bruthennen nach der Eiablage (der anderen Hühner) aus dem Nest heben und separat füttern (sind in der Brutzeit ziemlich unterversorgt), den Zugang zu den Nestern sperren.

Im gesamten Juni hatten wir dann 2 Bruthennen - die Eieranzahl war dementsprechend gering, im Juli beendeten dann 2 Hennen die Brut, dafür fing ein paar Tage die nächste Henne die Scheinbrut an, im August gab es dann einen "Brutrückfall", gleich 3 Hühner "gluckten" und die "Eierernte" fiel dadurch ziemlich müde aus...

Erst im September normalisierte sich dann die Legeleistung, im Oktober dann fast so tolle Werte wie im April 2018 und im November fast kein (kältebedingter) Rückgang. Im Dezember und im Jänner schwächelte eine Henne (= legte keine Eier), die Legeleistung der restlichen Hühner war aber nach wie vor fein.

Mitte Februar waren dann wieder alle 4 Hühner gut gelaunt und die 100-Eier-Marke wurde wieder erreicht.

Monat Eier Ges. Schnitt/Tag Gesamt-Stk.
02.2019 100 3,57 1.464
01.2019 88 2,84 1.364
12.2018 90 2,90 1.276
11.2018 101 3,36 1.186
10.2018 114 3,68 1.085
09.2018 89 2,97 971
08.2018 45 1,45 882
07.2018 88 2,84 837
06.2018 59 1,97 749
05.2018 107 3,45 690
04.2018 116 3,87 583
03.2018 111 3,58 467
02.2018 85 3,04 356
01.2018 87 2,81 271
12.2017 66 2,13 184
11.2017 34 1,13 118
10.2017 57 1,84 84
09.2017 27 1,58 27

Tipps und Infos zu Hühnern

Als "Nicht-Landwirt" bzw. "Nicht-Huhnexperte" verweise ich primär auf einschlägige Literatur oder Tipps von erfahrenen Hühnerhaltern - die folgenden Tipps und Informationen resultieren aus den -bisher gemachten- eigenen Erfahrungen und könnten vielleicht Kardinalfehler vermeiden helfen.

Primär sollten Sie einmal abklären, ob die Hühnerhaltung am geplanten Ort überhaupt erlaubt ist: Am Stadtrand von Wien darf man im Garten zwar sehr wohl Hühner halten, ein Hahn wäre aber z.B. schon verboten - der ist nämlich nicht "ortsüblich". Sicher auch kein Fehler: Die Nachbarn von der geplanten Anschaffung in Kenntnis setzen - das Gackern der Hühner (besonders gern nachdem sie ein Ei gelegt haben) ist nämlich so manchen Grantlern nicht genehm (wiewohl nicht wirklich laut...).

Auch sollte absolut klar sein, wer im Urlaub etc. die Pflege der Hühner übernimmt - ganz "wartungsfrei" sind Hühner nämlich nicht...

Bezüglich Stall habe ich einen ca. 3 m2 großen Raum mit Fenster (reicht für 4 Hühner locker) einer alten Gartenhütte adaptiert, gut abgedichtet (einerseits wegen der Kälte, andererseits soll auch kein Marder reinkommen können...) und mit einer Sitzstange (ca. 1 Meter Höhe) und einem Sitzbrett (da sammelt sich dann sehr gerne der Kot, der rasch entsorgt wird) ausgestattet. Am Boden wurde gehäckseltes Stroh aufgestreut, diesbezüglich ist es empfehlenswert, am Stallausgang eine kleine (und leicht entfernbare) Erhöhung anzubringen - sonst landet das Stroh mit der Zeit im Auslaufbereich.

In Sachen Nester (für die Eier) stehen zum Start ein großer Pappkarton und eine (nach oben und seitlich geschlossene und vorne beim Einstieg leicht erhöhte) Holzkiste zur Verfügung - in den ersten Wochen haben die Hühner bisweilen nur den Pappkarton benutzt, da die (selbst aus Holzresten gezimmerte) Holzkiste aber deutlich mehr Ruhe zur Eiablage bietet und der Pappkarton im Winter ohnehin rausfliegt, hoffe ich noch auf Akzeptanz meiner Tischlerkunst;-)

Bezüglich Futter habe ich vom Hühnerverkäufer eine klassische Legefuttermischung (mit Mais, Weizen und Legezusatz-Vitaminen), mit zwei 30-Kilo-Säcken (die trocken stehen sollten und vor Mäusen geschützt aufbewahrt werden) kommt man wohl einige Zeit aus. Ca. 1 kg pro Tier und Woche nimmt hier der Experte an - haben die Hühner aber viel im Freigang/Gehege zu picken, ist der Legefutterbedarf wohl deutlich geringer.

Auch Essensreste (wie Kartoffel, Salatreste, diverses heimische Gemüse etc.) eignen sich wunderbar als Hühner-Kraftfutter und werden auch gierig angenommen. Zitronen- oder Orangenreste bzw. Avocados oder Kiwis sollte man unbedingt vermeiden.

Grünes Gras (das im Gehege schon sehr bald verschwunden ist) lieben Hühner sowieso - beim Rasenmähnen (das ich extra für die Hühner in Etappen mache) fällt da immer ein schöner Haufen Wiesenmix an, den die Hühner dann mit großer Freude durchwühlen. Im Frühling habe ich seinerzeit (bei den ersten Hühnerversuchen) immer einen Teil des Freilaufes via Zaun abgetrennt und dort Rasen angelegt - die Freude seitens Hühner war dann immer ausgesprochen groß, währte aber nur einige Tage (bis das Gras umgeackert war).

Nicht angenommene Speisen sollte man möglichst rasch aus dem Hühnerstall bzw. dem Gehege entfernen!

Sehr gerne scharren Hühner auch nach Regenwürmern, Käfern, Schnecken (auch Nacktschnecken aller Art!), diversen Larven und Eiern etc. - auch Insekten stehen auf dem breiten Speiseplan. Mit Fleisch sollte man Hühner aber nicht füttern - das fördert (angeblich) das Pecken auf andere (rangniedrigere) Tiere.

Beim Verfüttern von Eierschalen sind sich die Experten nicht so einig: Die einen meinen, das wäre in Sachen Kalkaufnahme (wichtig!) sehr fein, andere wiederum berichten von Hühnern, die dann die eigenen bzw. andere Eier fressen (was auch nicht im Sinne der Sache ist).

Frisches Wasser (ich wechsle alle 1-2 Tage, je nach Verschmutzung, Verbrauch und Außentemperatur) ist für Hühner ausgesprochen wichtig: Verwenden Sie hier unbedingt Behältnisse, die die Hühner einerseits nicht umstoßen können und in die sie andererseits auch nicht reinsteigen. Ein größerer Waschmittelbehälter aus Plastik und ein Übertopf aus Ton haben sich diesbezüglich (nach einigen anderen Versuchen) gut bewährt.

In Sachen Auslauf empfehlen die Experten 10 bis 20 m2 pro Tier - diesbezüglich wird man wohl sehr unterschiedliche Angaben im Net finden. Mein Gehege ist mittlerweile rund 45 m2 groß und wurde schon nach ein paar Wochen gänzlich "abgegrast". Im Herbst/Frühwinter dürfen die Hendln (nach allen Ernten) aber wieder in den Garten - dann nämlich können sie nichts zerstören, was im Frühling/Sommer (junge Pflanzen, Pflanzen, Blumenzwiebel etc.) sehr wohl gefährdet wäre. Sobald sich die ersten Frühlingsblumen in den Beeten zeigen, ist es mit "Superfreilauf" aber auch schon wieder genug...

Auch wenn Hühner Sonne und Licht lieben: Ein wenig Schatten (ein Baum?) für die heißen Tage ist sehr wichtig. Neben Schatten und Licht im Freilaufgehege freuen sich Hühner auch über ein Sandbad (zur Federnpflege und Parasitenentfernung) - gerne wälzen sich diese auch in der lockeren Erde.

So Sie (und da haben die meisten mit Garten) auch Beete pflegen: Diese sollte man unbedingt einzäunen, sonst wird dort kräftig geschert und gegraben. Im Herbst und im Winter ist mir das egal - im Frühling und im Sommer aber nicht! Freilaufende Hühner hinterlassen ihren Kot übrigens überall - heikel dürfen Sie als Hühnerhalter also nicht sein, auch der Stall sollte alle paar Wochen ordentlich geputzt werden.

Nicht nur die Säuberung von Stall und Gehege sind Arbeit für den/die Hühnerhalter - man sollte die Hühner auch Tag für Tag in den Morgenstunden aus dem Stall lassen. Dort müssen diese nämlich die Nacht verbringen - sonst freuen sich Marder, Füchse und Co. über einen Festschmaus...

Schon nach kurzer Zeit gingen meine Hühner bei Einbruch der Dämmerung selbständig in den Stall - am Anfang hilft es da sicher, diese mit Futter anzulocken. Abends regelmäßig (nicht zu spät!) gut zusperren, sonst kommen ungebetene Gäste! Eine kleine Episode aus den ersten Tagen: Wenige Tage nach Lieferung der Hühner suchte ich am Abend ein Huhn - und traute meinen Augen nicht, als sich dieses dann 2,50 Meter hoch im Kirschenbaum (steht im Auslauf) wiederfand. Der Instinkt siegte hier noch vor Gewohnheit...

Apropos Gewohnheit: Eine Empfehlung des Hühnerverkäufers war, die Hühner am ersten Tag (auch wenn's schwerfällt) gänzlich im Stall zu belassen, auf das sich diese in Ruhe an den Stall gewöhnen können.

Eine weitere Empfehlung (die man immer wieder hört und liest): Legeleistung und Gesundheit von Hühnern sind nicht nur von den Temperaturen abhängig - insbesondere Licht ist für das Haushuhn wichtig. Rund 12 Stunden sollten es die Hennen hell haben - was im Winter kaum möglich ist. Daher habe ich den Hühnerstall mit einer Lichtquelle ausgestattet, welche (mit einer einfachen Zeitschaltuhr lässt sich das einfach einstellen) im Winter von 6.00 Uhr bis zum Sonnenaufgang Beleuchtung gewährleistet. Ab und an ist hier natürlich die Zeitschaltung an Sonnenaufgangszeiten anzupassen, die Leuchte muss ja nicht dann (schon bzw. noch) brennen, wenn es ohnehin schon ausreichend Tageslicht gibt.

Hühner können übrigens sehr wohl fliegen - gerade noch jüngere und leichtere Tiere schaffen kleine Hindernisse locker. Mein Zaun ist rund 1,50 Meter hoch und kann relativ sicher überflogen werden (bisweilen blieben Bergungsaktionen aber noch aus), auch unten gut abgedichtete 2 Meter wäre (bei besonders strengen Nachbarn) wohl besser. Die Flugfähigkeit der Hühner hängt natürlich auch von der Rasse ab. Hühner sind wahre Fluchtkünstler - das musste ich beim Freilauf im Garten schon mehrfach feststellen - sie entdecken mit einiger Sicherheit jede Schwachstelle in der Umzäunung.

Ich habe mich (ob schlechter Erfahrungen mit den klassischen weißen und braunen Legehühnern aus den ersten Versuchen) für die Rassen "Sussex" (sehr zutraulich!) und "Sperber" entschieden - ob das eine gute Entscheidung war, wird sich noch (siehe Statistik oben) noch weisen. Die wenigen Euro Aufpreis auf "normale" Legehühner sollten sich aber (insbesondere bezüglich Lebensdauer) rentieren...

Hühner sind übrigens Herdentiere mit einer stark ausgeprägten Rangordnung ("Hackordnung") - kaufen Sie also mindestens 2 Hühner!

Weitere Erfahrungen aus der "Geldmarie-Hühnerfarm" folgen laufend!

Geldmarie-Linktipps:

Zuletzt verändert: 28. 02. 2019, 12h53