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Die Geldmarie

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Sparen mit Lyoness Cashback-Card


Lyoness sorgt laufend für Diskussionen

Nahezu alle größeren Unternehmen haben dieser Tage schon irgendeine Stammkunden-Karte mit diversen Vorteilen - oft auch mit Rabatten in Bargeldform (gleich oder später als Gutschein) für treue Käufer. Und regelmäßig nehmen Kreditkartenfirmen ihren Unternehmer-Kunden ein gar nicht so unbeträchtliches Agio dafür ab, dass die Konsumenten im Geschäft mit VISA, Mastercard und Co. einkaufen können, auch Banken haben diese Kundenbindungsstrategie schon erkannt.

Diese Tatsachen dürfte schon länger der Grazer Hubert Freidl erkannt haben und so gründete er 2003 Lyoness. Ein nunmehr durchaus großes Unternehmen, welches mittlerweile als AG in Buchs (in der Schweiz) ansässig ist und mit "Geld zurück bei jedem Einkauf" wirbt. Die Lyoness Austria GmbH befindet sich in Graz.

Rabatte für Lyoness-Mitglieder

Das Geschäftsprinzip von Lyoness ist eigentlich ziemlich einfach: Ein Lyoness-Mitglied kauft mit Gutschein, unter Vorlage der Karte, online oder mit dem Handy bei einem Partnerunternehmen ein und kriegt dafür das eine oder andere Prozent auf sein Lyoness-Konto gutgeschrieben. Ab 10 Euro Guthaben kann man sich dieses dann auf ein Girokonto überweisen lassen.

Die Registrierung als Mitglied erfolgt ganz einfach online bzw. via Lyoness-Partner (welche in Folge dann bei den Einkäufen des geworbenen Partners mitschneiden - was aber den eigenen Rabatt nicht schmältert).

Lyoness selbst hat mit den Unternehmen eine eigene Vereinbarung (mit einer natürlich höheren Spanne als der Karteninhaber) - der verbleibende Rest der mit den Unternehmen vereinbarten Spanne verbleibt demnach bei Lyoness als Gewinn (der teilweise auch gespendet wird).

Das Partnerunternehmen profitiert somit von Neukunden und Mehrkäufen durch Lyoness-Mitgliedern (und hat dadurch auch weniger Werbeaufwand), das Lyoness-Mitglied erhält einen kleinen Rabatt und Lyoness den Rest der Marge. Soweit so gut - ein Win-Win-Situation für alle.

Lyoness Cashback Card wird interessanter

War es vor ein paar Jahren fast nur möglich, Gutscheine bei Lyoness zu erwerben (welche dann umständlich mit der Post zugestellt wurden und deren Zusendung auf eigene Gefahr verschickt wurden), so fällt diese risikobehaftete und komplizierte Vorfinanzierung (Zahlung an Lyoness, Leistung erst später - Verlustrisiko am Postweg) nun schon immer häufiger weg: Viele namhafte Unternehmen (und die sind für die Masse vordergründig interessant) nehmen auch Bargeldzahlung an - und unter gleichzeitiger Vorlage der Cashback Card wird via Lyoness dann der jeweilige Rabatt gutgeschrieben.

So erhält man bei einigen bekannten Unternehmen unter Vorlage der Cashback Card eine Gutschrift, die dann dem Lyoness-Konto gutgeschrieben wird, auch beim Online-Shoppen gibt es für Lyoness-Members einige interessante Adressen, mit denen Lyoness ein Partnerprogramm betreibt.

Auch Gutscheine bzw. mobile Gutscheine gibt von vielen (teilweise auch prominenten) Unternehmen zu erwerben - bei Gutscheinen sind die Rabatte meistens sogar ein wenig höher.

Achten Sie aber bei den jeweiligen Unternehmen darauf, ob diese nicht auch so für Stammkunden eigene (vielleicht sogar bessere) Rabattaktionen laufen haben.

Risiko bei Lyoness gering halten

Nachdem man über Lyoness in den Medien oft auch sehr skeptische Berichte liest und auch die Arbeiterkammer sowie der VKI (Konsument) häufig kritische Berichte über das Geschäftsmodell bringen, sollte man bei Einkaufsgemeinschaften immer skeptisch bis vorsichtig sein.

Der Vorwurf des Pyramidensystems ist in Medien häufig zu lesen - tatsächlich verdient ein Werber bei den geworbenen Lyoness-Mitgliedern auch ein wenig mit (wogegen es ja eigentlich nichts wirklich spricht - es sei denn, man hätte selbst daraus Nachteile).

So man sich aber am Unternehmen nicht selbst beteiligt oder irgendwelche Vorfinanzierungen leistet (hier kam es schon sehr häufig zu Prozessen), sollte man als einfaches Lyoness-Mitglied aber keine Nachteile haben.

Ob es sich lohnt, als kleiner Händler bei Lyoness dabei zu sein, ist da schon eine ganz andere Frage - welche wir ob seriöser Daten hier auch nicht beantworten können.

Reich werden mit Lyoness?

Wenn Sie bei 1.000 Euro Umsatz 10 Euro "Provision" auf Ihr Lyoness-Konto erhalten, dann können Sie sich schon selber ausrechnen, dass Sie davon nicht so schnell reich werden. Auch Umsätze von geworbenen Partnern machen das Kraut wohl nicht fett - auch wenn Lyoness hier natürlich immer ein paar Vorzeigebeispiele haben wird.

Lyoness wird demnach für die meisten Partner nicht die Finanzlage dramatisch verbessern. Keinesfalls sollte man aber in Vorleistung gehen und Unmengen an Lyoness-Gutscheinen selbst erwerben bzw. in irgendwelche pyramidenspielähnliche Investments einsteigen.

Wer Lyoness sinnvoll und angebracht verwendet (vergleichen Sie trotzdem auch weiterhin die Preise mit Nicht-Lyoness-Partnern!), kann sich aber schon ein paar Euro pro Jahr ersparen. Mehr davon ausgeben sollte man aber dadurch auch nicht - genau das ist nämlich die Gefahr bei so manchen Partner- und Rabattkarten - mehr dazu im Artikel über Kundenbindung von Unternehmen.

Die ausschließliche Verwendung der Cashback Card von Lyoness bzw. auch der Kauf von Gutscheinen ist jedenfalls ohne Risiko.

Einige interessante Meinungen und Diskussionen zu Lyoness finden Sie im Web (einfach bei Google "Lyoness" eintippen) oder auch bei den Linktipps.

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Zuletzt verändert: 11. 10. 2018, 17h19