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Geringwertige Wirtschaftsgüter


Grenze bei geringwertigen Wirtschaftsgütern

Bei abnützbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens (z.B. technische Geräte, Laptops, PC, Kopieranlage etc.) sieht das Steuerrecht derzeit eine verteilte Abschreibung über die Nutzungsdauer (AfA - Absetzung für Abnutzung) des jeweiligen Gerätes vor.

Soll heißen, daß Sie z.B. einen um 900 Euro gekauften Laptop nicht gleich voll abschreiben können - in diesem Fall müssten Sie die Anschaffungskosten über 3 Jahre Nutzungsdauer verteilen. Erfolgt die Anschaffung im 1. Halbjahr eines Jahres wären das z.b. 300 Euro pro Jahr.

Erfolgt die Anschaffung im 2. Halbjahr, können Sie nur 150 Euro abschreiben, im Folgejahr dann die vollen 300 Euro, dann nochmalig 300 Euro und im letzen Jahr noch die verbleibenden 150 Euro.

Die Steuergesetzgebung (§ 13 EStG) sieht aber hier eine Grenze vor: Einzelanschaffungen von abnutzbaren Anlagegütern bzw. auch deren Herstellungskosten (z.B. die Montagekosten) können bis zum Betrag von 400 Euro zur Gänze im betreffenden Anschaffungsjahr (oder Datum der Bezahlung bei Ein- und Ausgaberechnern) abgeschrieben werden.

Die 400 Euro beziehen sich auf einzelne Gegenstände - wenn Sie eine Rechnung mit mehreren kleineren Einzelposten (z.B. Maus, Scanner, Modem etc.) haben die die Gesamtsumme von 400 Euro überschreitet, ist die Höhe der Einzelposten für die Art der Abschreibung relevant.

Einen Laptop oder PC über 400 Euro müssen Sie demnach über 3 Jahre abschreiben - ein kleiner Drucker um 200 Euro könnte sofort abgeschrieben werden. Mehr Informationen dazu unter: Laptop, PC oder Notebook steuerlich abschreiben

Die Grenze von 400 Euro ist für regelbesteuerte Unternehmer Netto (also ohne Umsatzsteuer) zu verstehen - ansonsten (z.B. Kleinunternehmer, Vertreter etc.) gilt hier der Bruttobetrag der Rechnung.

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Zuletzt verändert: 02. 07. 2014, 16h00