CMS Login
Unsere Werbedienste verwenden Cookies und geben über dich gewonnene Informationen auch an Dritte weiter.
Durch das Benutzen dieser Seite erklärst du dich damit einverstanden. Hinweis entfernen

Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

Rubriken

Werbesteuer


Die Werbeabgabe - eine weltweit einzigartige Steuer

Es gibt in Österreich viele und auch hohe Steuern. Den Vogel hat man jedoch in Österreich mit der Werbeabgabe (bzw. "Werbesteuer") abgeschossen - diese gibt es nämlich in dieser Form ausschließlich in Österreich.

Seit vielen Jahren kämpfen diverse Verbände bzw. Kammern um die Abschaffung dieser Bagatellsteuer. Mit ca. 100 Mio. Euro Ertrag sind die Einnahmen aus der Werbesteuer nicht besonders hoch - und doch hält sich diese Abgabe bis heute.

Die Werbeabgabe beträgt 5% und muss vom Werbeleistenden inkassiert und abgeführt werden. So Sie z.B. Plakate affichieren lassen, Inserate in Printmedien schalten oder Radio- bzw. TV-Spots bestellen, wird auch die Werbeabgabe fällig.

Mit 1.1.2018 soll die Werbeabgabe sogar auf Onlinewerbung ausgeweitet werden - damit möchte man Google, Facebook & Co. auch stärker zur Kasse bitten. Ob das gelingt, ist allerdings noch unklar. Im Endeffekt zahlen solche Steuern natürlich die Werbetreibenden...

Es darf daher nicht verwundern, dass sich hier bei den Medien bzw. auch bei den Werbenden eine breite Ablehnungsfront gegen die Werbesteuer gebildet hat.

Aus der 1927 eingeführten "Ankündigungsabgabe" entwickelte sich im Laufe der 2. Republik eine regionale und unterschiedlich hohe Werbeabgabe. Diese führte sogar dazu, dass so manche Verlage bzw. Werbeabteilungen pro forma (und auch tatsächlich) in ein Bundesland "flüchteten", welches keine Werbeabgabe einhob.

2000 wurde die Werbeabgabe dann bundesweit eingeführt - die Kritik (der sich die Geldmarie anschließt) an dieser unsinnigen Abgabe bleibt aber -zurecht- aufrecht.

Geldmarie-Linktipp:

Facebook
Zuletzt verändert: 06. 07. 2017, 11h11