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Citybikes Wien - das Wiener GratisradCitybike für Wiener und Gäste gratisEine ziemlich geniale Sache ist das Wiener Citybike. Egal ob für Wieninnen und Wiener, Wien-Besucher oder klassische Wien-Touristen - unzählige Räder stehen potenziellen Radfahrern in Wien (mehr oder minder) gratis zur Verfügung. Scheiterte der Erstversuch eines Gratisrades für Wien um die Jahrtausendwende noch kläglich (die Gratisräder mit Münzeinwurf waren binnen weniger Wochen fast gänzlich verschwunden - der Begriff "Gratisrad" wurde zu wörtlich genommen), verzeichnet die Zweitauflage des Citybikes ab 2003 tolle Erfolge. Mittlerweile wurde das Wiener System schon in vielen Großstädten nachgeahmt: Paris, London, Lyon, New York oder Barcelona haben auch schon Citybikes. Citybike - wie funktioniert das?Nach der misslungenen Ersteinführung des Citybikes setzte man ab dem Jahr 2003 auf moderne Technik: Wer sich ein Citybike ausborgen will, muss sich vorher mit einer österreichischen Bankomat- oder Kreditkarte registrieren. Dies kann man Online, bei den Verleihterminals oder bei Citybike-Tourist-Card-Ausgabestellen tun. Dem Missbrauch wird dadurch Vorschub geleistet - ob der Kartendaten kennt man dann auch den Citybike-Kunden. Die Anmeldung kostet einmalig einen Euro, welcher aber als Gutschrift für etwaig spätere Stundenkonsumationen erhalten bleibt. Ist die Anmeldung erledigt, kann man sich auch schon auf den Sattel eines Rades schwingen, welches auf 92 Stationen (Stand Frühjahr 2012) zumeist in größeren Mengen zur Verfügung steht. Wer auf "Nummer-Sicher" gehen will, sieht zuerst im Internet nach (siehe Homepage unten), wo es aktuell auch Räder gibt - nicht alle Stationen sind nämlich immer voll. Mit der registrierten Bankomat- oder Kreditkarte (bzw. Citybike-Tourist-Card) meldet man sich dann beim Terminal an und gibt am Bildschirm die Bikebox-Nummer des gewünschten Citybikes ein. Dann noch das persönliche Passwort eintippen, auf der Bikebox den grünen Knopf zur Freigabe drücken - und schon kann das Rad mit leichtem Ruck entnommen werden. Die erste Stunde ist beim Citybike (welches eher für kurze Strecken in der Stadt gedacht bzw. konzipiert wurde) gratis. Die 2. (angefangene) Stunde kostet einen Euro, die dritte Stunde dann schon 2 Euro, die vierte Stunde bis zur 120. Stunde dann 4 Euro. Für längere Radtouren sollte man das Citybike also nicht verwenden - die Nichtrückgabe nach 120 Stunden schlägt sich mit einer Strafe von 600 Euro zu Buche... Bevor Sie eine Tour planen, sollten Sie auch schon wissen, wo Sie das Bike wieder retournieren wollen - das muss nämlich nicht bei der Entlehnungsstation sein. Es kann natürlich passieren, das eine Citybike-Station schon komplett voll ist - dann müssen Sie eine andere Station anfahren. Bei der Rückgabe der Räder in den Terminal erscheint ein grünes Licht (welches Sie sicherheitshalber abwarten sollten - immerhin stoppt dieses Ihre Zeit und damit auch die eventuelle Abrechnung via Bankomat- oder Kreditkarte). So Sie nur eine kleine Pause machen und dann wieder weiterradeln wollen: Nach 15 Minuten Pause können Sie wieder eine Stunde gratis radeln! Pro Karte kann man sich übrigens nur 1 Rad ausborgen - man kann aber auch Partnerkarten beantragen (die Zusendung dauert aber einige Zeit). Im Regelfall wird man als häufiger Nutzer eine Bankomatkarte für sich selbst verwenden oder man lässt sich die eine oder andere Citybike Card ausstellen. Citybike für TouristenWer Wien besucht, sollte zuerst einen guten (und kostenlosen) Parkplatz für ein eventuell mitgeführtes Auto suchen. So dieses gut verstaut ist, lässt sich die Hauptstadt Österreichs sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis aber eben auch Citybikes erkunden. Da ausländische Bankomatkarten an Citybike-Terminal nicht funktionieren, hilft hier nur eine Kreditkarte (VISA oder MasterCard) oder ein Vorsprechen bei einer Ausgabestelle der Citybike-Tourist-Card (siehe Homepage unten). Die Citybike-Tourist-Card kostet ganze 2 Euro pro Tag - ansonsten sind die Kosten natürlich gleich hoch wie für Benutzer aus Österreich. Wer die Citybikes intelligent verwendet (die Route via Web ansehen und Citybike-Stationen zur 15-Minuten-Pause nutzen), kann sich hier sehr günstig (und gesund) durch Wien bewegen. 2011 wurden in Wien übrigens ca. 2 Mio. Kilometer mit dem Citybikes zurückgelegt. Tendenz stark steigend. In den Randgebieten Wiens besteht aber in Sachen Citybike-Stationen noch großer Nachholbedarf. Geldmarie-Linktipp: Zuletzt verändert: 28. 03. 2012, 19h17
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