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Die Geldmarie

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Elektrogeräte versichern


Versicherungen von Elektrogeräten genau überprüfen

In unseren Haushalten wird die Anzahl der Elektrogeräte immer häufiger. Nachdem schon einigen Jahrzehnten die ersten (noch teuren) TV-Geräte in Farbe Einzug gehalten haben, füllen sich die Wohnungen mittlerweile mit weiterer Technik: Von Notebooks (PC's) über Handys, teuren Kameras, iPhones bis hin zu teuren und modernen Haustechnikgeräten: Da summiert sich schon einiges an Geld in Form von High-Tec.

Haushaltsversicherung zahlt bei Elektronik selten

In modernen Haushaltsversicherungen sind solche Geräte natürlich mitversichert - aber nur auf gewisse Risken!

So werden Elektronikgeräte nach Einbruchdiebstahl, Feuer- oder Leitungswasserschaden natürlich bezahlt. Ist man aber mit dem Gerät unterwegs (was bei Handys, Notebooks und Laptops, iPhone & Co. recht häufig vorkommt), sieht es mit der Deckung via Haushaltsversicherung schon deutlich schlechter aus. Wird man beraubt (kein Trickdiebstahl!) oder wird im Hotel eingebrochen, gibt es ob der Außenversicherung hier oft noch Deckung - fällt das Gerät runter, ist auf einmal plötzlich nicht mehr da oder wird es einfach während der Benützung defekt, sieht die Sache via Haushaltsversicherung schon schlecht aus.

Insbesondere bei defekten Elektrogeräten zahlt die Haushaltsversicherung nie - hier muss schon ein versichertes Ereignis (z.B. Einbruchdiebstahl, Brand, eventuell indirekter Blitzschlag etc.) stattgefunden haben und nachweisbar sein.

Funktioniert das Notebook, das Smartphone oder der Fernseher plötzlich nicht mehr, kann Ihnen in den ersten 2 Jahren nur die Garantie des Herstellers (via Händler) helfen - oder Sie haben (zusätzlich zur Händlergarantie) eine Elektronikversicherung abgeschlossen.

Elektronikversicherungen selten angeboten

Bei Unterhaltungselektronik bzw. Haustechnik sind Österreichs Versicherer ziemlich zurückhaltend. Solche Verträge haben in der Regel nämlich ein eher geringeres Prämienvolumen, laufen zumeist eher kurz und verursachen ob der hohen Schadensfrequenz einen ziemlich großen Verwaltungsaufwand.

Abgesehen von ein paar Elektronik-Zusatzpaketen in der Haushaltsversicherung (die immer häufiger gegen Zusatzprämien angeboten werden) ist die klassische Elektronikversicherung für private Haushalte noch sehr dünn verbreitet.

Nur in Firmenversicherungen sind teure Geräte (Spezialcomputer, große Netzwerke etc.) oft mittels Elektronikversicherung gänzlich abgedeckt.

Sehr wohl haben alle größeren Versicherungen aber Elektronikversicherungen im Angebot - diese werden aber selten aktiv angeboten bzw. sind nur nach mehrmaliger Nachfrage zu kriegen.

Schafft man es dann doch, beim Stammversicherer ein Angebot für eine Elektronikversicherung zu kriegen, sollte man sich unbedingt dem Regelwerk (den Bedingungen) widmen:

Wie lange ist die Versicherungsdauer (automatischer Ablauf)? Wie hoch ist der Selbstbehalt im Schadensfall? Was ist der Deckungsumfang? Welche Sicherheitsvorschriften gibt es unterwegs und zu Hause zu beachten? Welcher Wert (Zeitwert, Neuwert) wird entschädigt? Muss das Gerät repariert werden oder hat man Anspruch auf ein neues Gerät?

Man sieht schon: Fragen über Fragen - die Ihnen ob der sehr unterschiedlich ausgestatteten Verträge nur im Einzelfall der hoffentlich kompetente Betreuer geben kann.

Elektronikversicherung beim Händler

Die meisten in Österreich vorhandenen Elektronikversicherungen werden direkt beim Händler abgeschlossen. Viele Elektroketten, Handynetzbetreiber & Co. haben Kooperationen mit Spezialversicherungen und verkaufen beim Geräteverkauf auch gleich eine mehr oder minder brauchbare Elektronikversicherung mit.

Nachdem die Elektrohändler aber keine ausgebildeten Versicherungsfachleute sind und wohl auch nicht das gesamte Klausel- und Bedingungswerk dieser Elektronikversicherungsverträge auswendig kennen (was auch nicht unbedingt zu erwarten ist), bleibt die Beratung hier natürlich auf der Strecke und man hat dann vielleicht eine Versicherung, die man gar nicht haben wollte bzw. die man nicht braucht.

So Ihnen der Verkäufer bei der Kassa noch schnell eine Versicherung verkaufen will, nehmen Sie sich (trotz Vorfreude auf das soeben erstandene Gerät) doch ein wenig Zeit und lesen Sie sich (vielleicht gemeinsam mit dem Verkäufer) die Eckdaten der Versicherung genau durch.

Oft haben solche Verträge ziemlich hohe Selbstbehalte, laufen länger als notwendig (wenn der Zeitwert des Gerätes schon sehr gering ist) bzw. weitere Auflagen, die Ihnen vielleicht nicht gefallen könnten.

Ob man nun die vom Händler angebotene (oder eine andere) Elektronikversicherung nimmt oder nicht, bleibt Geschmackssache. Erfahrungsgemäß sind diese Verträge aber für Geräte unter 500 Euro ziemlich sinnlos (hohe Stückkosten ob der häufigen Schadensfälle plus Selbstbehalte und Auflagen) - nur für wirklich teure Elektronikgeräte sollte man eine eigene Elektronikversicherung in Betracht ziehen.

Nochmals: Unbedingt die Bedingungen genau durchlesen!

Elektronikversicherung bei Schutzklick

Ein Anbieter aus Deutschland, der auch in Österreich Versicherungen für Elektrogeräte anbietet, ist Schutzklick.

Smartphones, Handys, Kameras, Laptops, Notebooks und weitere Elektronikgeräte können Sie bei Schutzklick versichern lassen.

Letzmalig der Hinweis zu Elektronikversicherungen: Unbedingt genau die Versicherungsbedingungen durchlesen und prüfen, wieweit sich diese Versicherung überhaupt auszahlen kann. Bei länger laufenden Verträgen vergessen Sie nicht, diese zeitgerecht (wenn das Elektronikgerät keinen nennenswerten Zeitwert aufweist) zu kündigen.

Geldmarie-Linktipp:

Zuletzt verändert: 13. 10. 2017, 09h40