Die oekostrom AG aus Wien startet ab sofort die Kapitalerhöhung 2026. Vom 7.9. bis 30.9.2026 kann man als aktueller Aktionär des Unternehmens mit seine gehaltenen Aktien entweder die Bezugsrechte ausüben oder diese an interessierte Neuaktionäre bzw. Aktionäre mit zu wenig eigenen Bezugsrechten veräußern.
Dies ist im Verhältnis 1 zu 4,1 möglich: Hält man z.B. 41 Aktien, kann man innerhalb der Bezugsphase mittels den daraus resultierenden 41 Bezugsrechten 10 neue Aktien zum Preis von 30 Euro pro Aktie erwerben. Hat man keine Aktien (und somit auch keine Bezugsrechte) der oekostrom AG, kann man sich Bezugsrechte schon jetzt kaufen. Auch wenn man seine Aktienanteile aufstocken möchte und für die geplante Bestandserhöhung zu wenige Bezugsrechte besitzt, kann man sich natürlich die dafür notwendige Menge an Bezugsrechten zulegen.
Selbstverständlich kann man als Bestandsaktionär seine Bezugsrechte auch gänzlich oder teilweise verkaufen. Wer nicht später in der Folgeemission (1.10 bis 6.11.2026) zum Preis von 32 Euro Aktien kaufen möchte, fährt mit Bezugsrechtspreisen von bis zu 0,48 Cent pro Stück (0,48 x 4,1 = 1,97 Euro) günstiger, als wenn er die Aktien erst später (ohne Bezugsrechte) erwirbt.
Bis zu 450.198 Aktien begibt die oekostrom AG im Rahmen der nun angelaufenen Kapitalerhöhung, bisher sind 1.855.812 Aktien im Umlauf. Es handelt sich somit durchaus um eine kräftige Kapitalerhöhung, die bis zu 14 Mio. Euro erlösen könnte. Dass diese primär in das weitere Wachstum investiert werden, versteht sich bei einem Ökostromunternehmen von selbst...
Die oekostrom AG hat gerade solide Halbjahreszahlen abgeliefert (alle Daten der letzten Jahre beim Link oben im Text) und könnte 2026 das schwache Vorjahr (da wurde gerade eine "schwarze Null" erreicht) vergessen machen. Die aktuell hohen Strompreise und guter Wind im Herbst könnten dem Unternehmen es schon 2027 wieder erlauben, für 2026 eine nette Dividende auszuschütten.
Solide Gewinne gab es in den Jahren vor 2025 schon zuhauf - im Ausnahmejahr 2023 wurde gar ein Gewinn von 15,33 Mio. Euro erzielt und eine Dividende von 2,50 Euro ausgeschüttet. Sowohl 2023 (top) als auch 2025 (flop) werden sich aber wohl nicht so rasch wiederholen - landet man da bald irgendwo in der Mitte, wäre das auch ein Erfolg...
Nach dem schwachen Vorjahr (für das es auch keine Dividende gab) hat die Aktie wohl wieder Potenzial nach oben - mit über 100.000 Zählpunkten im Stromvertrieb, vielen eigenen Kraftwerken und einer vollen Projektpipeline könnten sich die Geschäftszahlen demnächst noch deutlich verbessern.
Geldmarie-Linktipp:
Ad hoc-Meldung - August 2026