Während die Rapid-Aktien aus dem Jahr 1991 damals ein ziemlicher Flop waren und schon sehr bald bestenfalls als Papier an der Wand hingen, haben sich die letzten Besuche des SK Rapid auf dem Kapitalmarkt bisweilen recht solide geschlagen.
Schon 2015 wurden via Crowdinvestingportal Conda die ersten Nachrangdarlehen aufgelegt und mittlerweile auch schon wieder zurückbezahlt. 2024 gab es dann via Conda 2 weitere Anleihen (ca. 4,7 Mio. Euro Volumen), die noch bis 2029 bzw. bis 2034 laufen.
Möglicherweise war ja das Einsammeln von Geldern via Crowdinvesting zu teuer - nun bringt die SK Rapid GmbH die nächste Anleihe selbst auf den Markt. Ab 22.9.2026 geht es los und man kann (sofern man auch ein Wertpapierdepot besitzt!) die neue Anleihe von Rapid direkt zeichnen - siehe Link am Ende dieser Seite.
Bis 1,999 Mio. Euro können hier gezeichnet werden, die Mindestmenge (Stückelung) sind 1.000 Euro. Die Laufzeit des Wertpapiers geht von 1.12.2026 bis zum 15.12.2030 und ab 15.12.2027 gibt es dann 1x pro Jahr 4% Zinsen auf den Nominalwert (= auf den jeweils angelegten Betrag).
Passt alles, wird die Anleihe (genauer gesagt handelt es sich dabei um eine "Nicht nachrangige Inhaberschuldverschreibung") dann am 15.12.2030 zu 100% zurückbezahlt.
Verwendet werden soll der Anleihenerlös zu 50% für die Talenteentwicklung (für den SK Rapid II) sowie auch für den Frauen- und Mädchenfußball.
Wiewohl das dargebotene Zahlenwerk der SK Rapid GmbH jetzt keine Jubelstimmung aufkommen lässt und die Kampfmannschaft 2026/2027 auch keine Erlöse aus internationalen Bewerben lukrieren kann, scheint das Risiko ob der breiten Fanbasis bei Rapid sowie auch der aktuellen sportlichen Situation (Tabellenführer in Österreich) durchaus überschaubar.
Fix ist jedenfalls, dass eine Anleihe kein Sparbuch ist und trotz aller Liebe zum Verein schlimmstenfalls auch eine Totalausfall der Anleihe möglich wäre - das sollten auch die größten Rapid-Fans vor Zeichnung wissen!
Geldmarie-Linktipp:
Ad hoc-Meldung - September 2026