Seit längerer Zeit zieht der Preis für Silber kräftig an und erreicht an den Warenbörsen fast Tag für Tag neue (und unglaubliche) Höchstkurse. Schon weit über 115 Euro wurden da zuletzt schon für die Feinunze Silber bezahlt und ob hier noch Luft nach oben bleibt, ist natürlich ein Rätsel.
Bei der schon einige Zeit anhaltenden Edelmetallhausse ist (nach langer Zeit des Nischendaseins) Silber der Superstar und schlägt sogar Gold, Platin und Palladium um Längen.
Der massive Anstieg des Silberpreises ist ob entsprechender Kommunikation in den Nachrichten nunmehr auch schon dem "Otto-Normalverbraucher" bekannt - und der hat vielleicht auch (schon lange Zeit angesammelt) einige Silberlinge in den diversen Laden herumkugeln.
Denn ob des jahrzehntelang eher dahindümpelnden Silberpreis haben sich insbesondere im Sammlerland Österreich so manche kleine Silberschätze angehäuft - welche aber erst jetzt (mit Silberpreisen von fast 100 Euro pro Feinunze) plötzlich interessant werden.
So mancher Sammler (bzw. mit Silber beschenkte) überlegt dieser Tage, die "Silberlade" einmal zu begutachten. Unsere frischen Rubriken Preise von Schillingmünzen aus Silber sowie Preise Silbermünzen Euro aus Österreich könnten dabei sehr hilfreich sein - denn dort finden sich alle Arten von Silbermünzen der 2. Republik (5, 10, 25, 50, 100 und 500 Schilling) sowie auch die Philharmoniker in Silber, die 5-Euro-, 10-Euro- und die 20-Euro-Silbermünzen mit Preisangaben der letzten Tage.
Alle Silbermünzen aus Österreich sind sowohl mit Schillingwährung als auch mit Euronominale dieser Tage schon deutlich mehr wert als den darauf zu findenden Nominalwert - sogar die wohl schon häufig bei der Nationalbank zwecks Einschmelzen gelandeten Silber-500er sind nun schon in Sachen Silberwert "im Geld".
Bei Banken werden solche Münzen aber zumeist nicht mehr angekauft - und wenn, erhält man nur den (niedrigeren) Nominalwert dafür. Auch bei Edelmetallhändlern sind die Ankaufspreise nicht wirklich sehr interessant (wiewohl höher als der Nominalwert, soweit der Edelmetallhändler seriös ist...).
Somit also der Geldmarie-Tipp zum Verkauf: Verkaufen Sie die Silbermünzen auf Willhaben (zum Festpreis, vorher unbedingt den Silberpreis dafür ausrechnen und einige Euro Zuschlag dazurechnen) oder auf Ebay. Nachdem Silber nämlich (im Gegensatz zu Gold) der Mehrwertsteuer unterliegt (20%), gibt es bei den An- und Verkaufspreisen von Edelmetallhändlern leider ziemlich große Spannen - welche Sie sich via Privatverkauf ersparen bzw. welche sie deutlich reduzieren!
Ein aktuelles Beispiel: Während man für den Philharmoniker in Silber bei der Münze Österreich aktuell 137 Euro bezahlt, gibt es bei einem Edelmetallhändler gerade einmal 95 Euro dafür. Der Börsen-Silberpreis beträgt übrigens gerade 112 Dollar oder 94 Euro pro Unze.
Bei Ebay oder Willhaben werden diese Münzen (1 Feinunze Silber) aktuell um rund 115-125 Euro gehandelt. Bei Münzen kommt da natürlich auch noch ein "Prägeaufschlag" hinzu - ein Verkauf zum Börsen-Silberpreis wäre kein wirklich guter Deal...
Der Direktverkauf bei Willhaben wäre somit ideal - bei Ebay muss man mit Verkaufsspesen von rund 10% rechnen...
Auch für alle anderen Silbermünzen gilt: Niemals unter dem aktuellen Silberpreis verkaufen - ein wenig Prägeaufschlag kommt sowieso hinzu und bei manchen Münzen gibt es seitens Münzensammlern auch noch ein paar Euro "Sammlerzuschlag" auf den Silberpreis aufgeschlagen.
Ad hoc-Meldung - Jänner 2026