Auch im Jänner 2026 war es in Sachen Weltwirtschaft ja nicht unbedingt langweilig. Der "Orange" sorgte nahezu täglich für Schlagzeilen, Ärger etc. und die Preise für Edelmetalle schwankten zuletzt wie noch nie. Deutlich langweiliger wird es 2026 wohl mit den Zinsen in Europa bzw. Österreich - diese sind nämlich aktuell ziemlich stabil und könnten das auch weiterhin einige Zeit lang bleiben...
1,80% bezahlt die DenizBank derzeit für Neukunden auf täglich fällige Gelder. Solche Neukundensätze gelten aber im Normalfall nur sehr kurz und dann kommt ein deutlich niedrigerer Satz zur Anwendung.
Stabile 1,75% sehen wir derzeit wieder bei der Klarna Bank welcher die Renault Bank direkt mit 1,60% folgt.
Für Neugelder interessant: Die Santander oder die Addiko Bank mit jeweils 2,25% für Neukunden - natürlich auch zeitlich befristet.
Tendenz für Tagesgeld: Stabil.
Gerade beim Festgeld zeichnet sich derzeit recht klar ab dass die Zinsen 2026 wohl keine großen Sprünge mehr machen.
Wurde 2024 und 2025 schon kräftig gesenkt und war man zuletzt bei längeren Laufzeiten seitens Banken schon ziemlich vorsichtig, so sieht man nun bei vielen Direktbanken schon einige Zinssatzerhöhungen. Diese erfolgen primär aufgrund der Konkurrenzsituation (um im Vergleich mit den Mitarbeitern günstiger abzuschneiden) - und schon weniger ob der Zinslandschaft.
Während in den USA Trump noch von Zinssatzsenkungen träumt (die er wohl mit dem neuen Fed-Chef wohl auch kriegt), ist für die Eurozone eher mit stabilen Zinsen zu rechnen. Diese Stabilität lässt die Banken nun auch wieder den einen oder anderen Zinssatz beim Festgeld erhöhen.
So hat z.B. Klarna (aus Schweden) die einjährigen Festgeldzinsen auf 2,21% (davor 2,11%) erhöht und ist damit wieder im Vergleich von Festgeld mit 12 Monaten Bindung vorne.
Dahinter findet sich Wüstenrot mit dem "witzigen" Zinssatz 2,026 (für das Jahr 2026) und dann folgt schon die Kommunalkredit Invest, die die Zinsen auf 2,00% angehoben hat. Gleichfalls nette 2% gibt es auch bei der Austrian Anadi Bank.
Für den Restwinter und den Frühling sind somit eher sogar leichte Zinssatzerhöhungen zu erwarten welche aus "Positionskämpfen" der Banken resultieren und welche auch aus dem Verlust der Sorge um weiter fallende Zinsen geschuldet sind.
Eine Zinswende nach oben für den wirtschaftlich immer noch schwachen Euroraum ist daraus aber wohl nicht abzuleiten.
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Ad hoc-Meldung - Februar 2026