Wie schon in den letzten Monaten orientieren sich die Finanzmärkte primär an den Nachrichten aus den USA. Und hier primär bezüglich der Lage rund um den Iran. Hat Trump wieder schlecht geschlafen (oder so...), steigt der Ölpreis, schlägt er moderatere Töne an, fällt der Ölpreis. Und wir wissen dann wieder einmal, dass wir uns aus der Abhängigkeit von Fossilen (Öl, Gas) rascher befreien sollten, als wir das aktuell tun.
Ja, Ölpreis bzw. Gaspreis haben natürlich massiv mit der Inflationsrate zu tun - diese Lektion lernen wir (soweit lernfähig) nun schon zum zweiten Mal (nach dem Überfall der Russen auf die Ukraine). Und die Inflationsraten wirken sich natürlich auch recht rasch auf das Zinsniveau aus.
Die aktuell steigende Inflation führt mit etwas Verzögerung auch zu aktuell etwas höheren Zinsen. Sparer via Tagesgeld oder Festgeld können sich zwar marginal darüber freuen (und fahren auch besser als wenn sie das Geld auf unverzinsten Konten belassen oder normale Sparbücher wählen), sollten aber auch bedenken, dass bei steigender Inflation die Sparzinsen fast nie ausreichen, zumindest den Geldwerterhalt zu schaffen...
Im abgelaufenen Mai 2026 haben einige Anbieter von Tagesgeld (täglich fällig) ihre Aktionszinsen für Neukunden etwas verbessert.
Den höchsten Zinssatz hat hier nach wie vor die Bigbank mit unveränderten 2,05% für Bestandskunden und 2,50% als temporärer Aktionszinssatz für neue Kunden.
Interessant weiterhin auch das Angebot der Santander: 1,50% für den Bestand an Tagesgeldkunden sowie nunmehr 2,40% für Neukunden auf 3 Monate fix sind ebenfalls fesch.
Die DADAT zahlt nun gar 2,70% für Neukundengelder (3 Monate fix), Bestandskunden kriegen derzeit 1,30%. Auch noch sehr nennenswert das neue Angebot der DenizBank, welche auf 6 Monate 2,30% für Neukunden-Tagesgeld bietet, dann nochmals 2,00% auf 6 Monate garantiert bis schließlich der Normalzinssatz (derzeit 1,80%) zur Anwendung kommt.
Tendenz für Tagesgeld: Leicht steigend.
Auch wenn die Inflationsrate die nächsten Monate wohl über 3% liegen wird - die 3% auf 12 Monate Bindung der Bigbank sind derzeit der klare Bestzins.
Dahinter tut sich schon einiges: Die Hypo Oberösterreich prescht mit 2,75% auf 1 Jahr Bindung nach vorne, dort hält auch die Klarna Bank mit 2,75% (nach 2,60% im Vormonat) die Stellung. Auch die DenizBank hat mit 2,50% fix auf 1 Jahr hier noch ein feines Angebot.
Viele weitere Banken haben derzeit 2 bis 2,50% im Angebot - und in der Regel wurden bei fast allen Banken im Spitzenfeld im letzten Monat die Zinsen ein wenig nach oben angepasst.
Das kann man nun auch für den Juni erwarten: Solange sich inflationstechnisch keine Entspannung zeigt, werden auch die Zinsen für Festgeld noch etwas nach oben ziehen.
Tendenz für Festgeld: Leicht steigend.
Die besten heimischen Anbieter beim Tagesgeld finden Sie unter: Tagesgeldvergleich gelistet.
Die Bestbieter beim Festgeld finden sich unter: Festgeldvergleich
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Geldmarie-Linktipp:
Ad hoc-Meldung - Juni 2026