Nach einigen pipifeinen Jahren war das Geschäftsjahr 2025 für die Waldviertler W.E.B Windenergie AG eher mühsam. Zu wenig Windertrag gesellten sich auch noch negative Währungseffekte sowie stark negative Marktwertveränderungen von Cashflow Hedges. So setzte es zum Halbjahr 2025 sogar einen Verlust von 2,7 Mio. Euro. Das konnte zwar im 2. Halbjahr 2025 noch deutlich gedreht werden, und doch blieb das Gesamtjahr 2025 wohl eher eine Enttäuschung für die WEB bzw. deren Aktionäre.
2026 sieht es nun nach 6 Monaten deutlich besser aus. Auch wenn die Winderträge im 1. Halbjahr wiederum unter den Erwartungen geblieben sind.
Ob Neuinbetriebnahmen von Anlagen sowie doch etwas mehr Wind (wiewohl dieser unter dem langjährigen Durchschnitt wehte) gab es schon bei der Stromproduktion ein Plus von 8% auf 843,9 GWh.
Den Umsatz konnte man zum Halbjahr 2026 von 83 Mio. auf 92,6 Mio. Euro steigern. In Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und der Slowakei (Neu dabei) konnte man den Umsatz steigern, in Kanada, den USA und Tschechien hingegen setzte es weniger Umsatz.
Das EBIT erhöhte sich in den ersten 6 Monaten von 17,1 Mio. Euro auf nunmehr 27,6 Mio., das Ergebnis vor Steuern liegt nun bei 16,3 Mio. (nach 7,2 Mio.) und das Ergebnis zum Halbjahr konnte von 2,7 Mio. Verlust anno 2025 nun auf einen netten Gewinn von 11,5 Mio. Euro erhöht werden.
Für das 2. Halbjahr darf man durchaus optimistisch sein: 4 Kraftwerke mit einer Leistung von 145 MW sollen 2026 noch in Betrieb gehen und auch wenn man kürzlich ob günstiger Verkaufsmöglichkeit den Windpark Ariano (Italien) verkauft hat sind durchaus feine Zahlen zu erwarten.
An der Aktie der W.E.B Windkraft ist der solide Jahresbeginn nicht spurlos vorübergegangen: Konnte man diese zu Jahresbeginn noch unter 90 Euro kaufen, sind nun im Traderoom der WEB schon über 100 Euro fällig. Die Börsenpläne des Unternehmens werden sich wohl demnächst konkretisieren und haben durch die guten Halbjahreszahlen wohl auch Rückenwind erfahren.
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Ad hoc-Meldung - August 2026