Sehr viel deutet dieser Tage ja auf weiter steigende Inflation hin. Und da der gesamte Euroraum von den hohen Energiepreisen betroffen ist (Danke Trump-Dodl, danke Iran-Wappler...) und auch die Missernten in der Landwirtschaft wohl da und dort für höhere Preise sorgen werden, scheint klar: Die EZB wird in wenigen Tagen wohl die Leitzinsen wieder erhöhen.
Darauf deuten auch die Zinssatzerhöhungen bei Tagesgeld und Festgeld der letzten Wochen und Monate hin. Auch in Österreich sind die Zinsen für Internet-Spareinlagen über den Sommer leicht nach oben gegangen. Somit gibt es auch im September 2026 wieder etwas höhere Zinsen für Sparer.
Weiterhin sind hier die temporären Zinsen (zumeist auf 3 oder 4 Monate fix) bei den Bestbietern dominierend. Man sollte aber (will man nicht dauernd das Geld umbuchen) auch unbedingt darauf achten, dass die Folgezinsen (nach dem Aktionszeitraum) solides bis gutes Niveau aufweisen.
Das tun Sie derzeit bei der Bigbank, welche 2,10% für Bestands-Tagesgeld zahlt und 3,10% für Neugelder bietet. Damit ist die Bank aus Estland klare Nr. 1 in Österreich.
Nicht genieren muss sich auch die Santander Consumer Bank. Diese hat nun den Bestandskundensatz von 1,75% auf 1,90% angehoben und hat auch mit 2,70% für Neukunden sehr nette Zinsen.
Sehr solide 3,00 für Neukundengelder gibt es nunmehr bei der DADAT, 1,60% für den Bestand sind auch im Vorderfeld der Anbieter.
Die Zinsen für Bestandskunden sollten mittlerweile jedenfalls schon 1,50% oder mehr betragen - bei den Neukundenzinsen sollten Sie darauf achten, dass es sich um Banken handelt, die dann auch für Bestandskunden gute Zinsen bezahlen. Das können Sie z.B. in den Festgeld-Rubriken der Geldmarie auch historisch betrachten - siehe Link weiter unten.
Tendenz für Tagesgeld: Leicht steigend.
Wiederum hat sich die Bigbank aus Estland auch beim Festgeld auf 1 Jahr Bindung an die Spitze gesetzt. Im Vormonat wurden sogar die Zinsen von 3,00 auf 3,15% angehoben.
Die schwedische Klarna Bank liegt mit 3,00% (unverändert) auf Platz 2.
Platz 3 holt sich Anfang September 2026 die Kommunalkredit Invest, die unverändert 2,80% zahlt.
Sehr viele Banken aus Österreich zahlen derzeit 2,50% bis 2,75% (12 Monate Bindung) - auch hier ist leicht steigendes Zinsniveau zu sehen. Darunter sollten Sie keinesfalls Festgeld auf 1 Jahr Bindung abschließen!
So die EZB nun die Zinsen wieder erhöht, sind weitere Anhebungen durchaus möglich. Beim Festgeld daher (insbesondere bei größeren Beträgen) vielleicht noch den 10. September abwarten - schon einige Tage später könnte es dann noch feinere Zinsen geben...
Tendenz für Festgeld: Leicht steigend.
Die besten heimischen Anbieter beim Tagesgeld finden Sie unter: Tagesgeldvergleich gelistet.
Die Bestbieter beim Festgeld finden sich unter: Festgeldvergleich
Die ganz aktuellen Bestzinsen von Direktbanken finden Sie übrigens laufend bei unserem "Sparzinsen-Ableger" - siehe Linktipp.
Stets aktualisierte Bestzinsen von diversen Sparformen in Österreich sind hier abzurufen: Zinsen vergleichen
Geldmarie-Linktipp:
Ad hoc-Meldung - September 2026