CMS Login
Unsere Werbedienste verwenden Cookies und geben über dich gewonnene Informationen auch an Dritte weiter.
Durch das Benutzen dieser Seite erklärst du dich damit einverstanden. Hinweis entfernen

Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

Rubriken

Taxipreise in Wien steigen stark


Taxi wird in Wien zum Luxus

Die Wiener Linien dürfen weiter jubeln: Nachdem in Wien zuerst die Parkgebühren massiv erhöht wurden und per 1.10.2012 auch die dauerhaften Kurzparkzonen massiv ausgeweitet wurden, hat sich die Anzahl der Jahreskartenbesitzer schon deutlich erhöht. Dies könnte durch die heute bekanntgewordene Erhöhung der Taxipreise sogar noch ein wenig steigern lassen: Das Taxifahren wird in Wien empfindlich teurer.

Schon per 1.12.2012 dürften dann neue Tarife für die fast 5.000 Wiener Taxis gelten. Eine Durchschnittsfahrt von ca. 5 Kilometer (mit 5 Minuten Wartezeit) kostet dann um ca. 8,4% mehr als bisher und sollte ca. 10,80 Euro betragen.

Besonders deutlich erhöht wurden die Grundtaxen, welche man schon beim Einsteigen ins Taxi erblickt: 3,80 Euro (das sind immerhin über 52 Schilling) soll ab Dezember (also rechtzeitig zur Hochsaison der Weihnachtsfeiern) die Grundtaxe am Tag betragen. 2,50 Euro beträgt diese Fixtaxe derzeit.

Noch teurer wird die Nachttaxe: 4,30 Euro (nach 2,60 Euro) sind wohl ein Schmerzensgeld für einen Haufen schwieriger Gesellen, die man als Taxifahrer des Nächtens so befördern "darf".

Wiewohl in den neuen Tarifen eine längere Freistrecke von ca. 900 Metern (bisher ca. 150 Meter) inkludiert ist - die 20-Cent-Sprünge am Taxometer werden ab Dezember deutlich schneller ausfallen.

Begründet wird diese starke Preiserhöhung mit gestiegenen Treibstoffkosten in den letzten 2 Jahren - wer genau nachrechnet, wird feststellen, das die Treibstoffpreise alleine aber nicht dafür verantwortlich sein können...

Wieweit die höheren Taxipreise dem Taxigewerbe schaden werden, ist noch nicht abzusehen. Es ist aber durchaus anzunehmen, dass so mancher Taxifahrer bald auch auf die Öffis umsteigen wird und auch so mancher (schwerer) Weg mit dem Fahrrad, zu Fuß (bzw. leider auch mit dem eigenen Auto) zurückgelegt wird.

Ad hoc-Meldung - Oktober 2012
Zuletzt verändert: 02. 10. 2012, 16h24