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Die Geldmarie

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Vergleich Strompreis Österreich 1. Quartal 2019


2019 höhere Strompreise, neue Bestbieter

Zum Jahresanfang sieht man sich gerne einmal die Fixkosten an - und die Stromrechnung gehört hier in vielen Haushalten sicher zu den relevanten Fixkosten. Das wird sich auch 2019 nicht ändern - insbesondere, da die Großhandelspreise für Strom im Vorjahr kräftig in die Höhe gerauscht sind und im Herbst auch schon die ersten Strompreiserhöhungen erfolgten.

Die Strompreise erhöht haben aber nicht nur die Landesversorger - auch die privaten Stromanbieter haben kräftig an der Strompreisschraube gedreht.

Das zeigt der aktuelle Strompreisvergleich via Durchblicker.at, wo wir wieder einen Jahresverbrauch von 5.000 kWh in allen Landeshauptstädten Österreichs durchgerechnet haben und Aktionspreise (einmalige Neukundenrabatte) ausgeklammert haben. Und siehe da - es gibt neue Bestbieter:

W.E.B. und swex mit Grünstrom ganz vorne

Im aktuellen Vergleich liegt die W.E.B Windenergie in Wien (22. Bezirk) sowie in Niederösterreich voran. Das Produkt "W.E.B Grünstrom resident" ist für Stromkunden verfügbar, welche im Bereich von W.E.B-Windkraftwerken ansässig sind, dieser "Regionaltarif" des Windkraftunternehmens aus Pfaffenschlag (Waldviertel) ist aber nicht bundesweit verfügbar.

Egal: Auch in den anderen Bundesländern bzw. Landeshauptstädten ist ein "richtiger Grünstromanbieter" vorne: SWEXSTROM.Privat von swex ist eine Marke der Stadtwerke Wörgl GmbH, welcher in Ökostromtests auch schon Glanz und Glorie beschieden wurde.

Somit wieder ein eindeutiger Beweis: Richtiger Ökostrom (der nicht "saubergerechnet" wird) ist schon lange nicht mehr teuer!

Auch überraschend: Die Differenz zu den Landesversorgern ist (durch die Preiserhöhung vieler "Stromdiskonter") zumeist etwas geringer geworden. So wird man sich bei einer Preisdifferenz von 39 Euro in Bregenz/Vorarlberg oder von 45 Euro in Salzburg/Salzburg-Land wohl weniger für einen Anbieterwechsel interessieren als z.b. in Linz, wo der Stadtversorger gegenüber swex noch immer 209 Euro teurer ist.

Mit 849 Euro ist der Bestpreis in Innsbruck übrigens der teuerste Preis im Vergleich der Landeshauptstädte (das liegt an den hohen Grundkosten, nicht am Stromanbieter), in Vorarlberg kostet die gleiche Menge Strom beim gleichen Anbieter nur 731 Euro.

Grüner Strom: W.E.B Windenergie, swex, oekostrom AG

Da die Grünstromanbieter schon beim "Normalstrom" die Nase vorne haben, überrascht die aktuelle Reihung beim "wirklich grünen Strom" wenig:

Die W.E.B Windenergie AG ist natürlich auch hier vor swex (Stadtwerke Wörgl GmbH) gereiht, Platz 3 geht an die oekostrom AG.

Fixpreise bei Strom sicher kein Fehler

Schon fast 52.000 Strom- und Gaskunden haben sich beim aktuellen VKI-Energiekosten-Stop (Anmeldung noch bis 14.1.2019 möglich) schon für ein unverbindlich Strom- bzw. Gaspreisangebot angemeldet - die Preiserhöhungen der letzten Monate geben dieser Aktion wohl ziemlichen Auftrieb.

Sich hier anzumelden, ist sicher kein Fehler - garantiert aber noch keinesfalls, wirklich den günstigsten Stromtarif Österreichs zu erhalten. Daher selber vergleichen (z.B. bei Durchblicker oder der E-Control, siehe Links unten) und individuell entscheiden.

Wie schon im letzten Quartal gilt auch derzeit: Wohl gehen die Strompreise für die Endkunden 2019 eher in die Höhe, da ist es sicher kein Fehler, sich für das eine oder andere Jahr einen Fixpreis zu sichern. Lassen Sie sich auch weiterhin nicht von Aktionpreisen irritieren - wer ein Jahr den billigsten Preis hat, im nächsten Jahr dann aber einen besonders ungünstigen Tarif, wird auf Dauer wohl auch nicht glücklich werden...

Und weil es gerade so einfach und auch günstig ist: Ziehen Sie beim Stromanbieterwechsel unbedingt auch "echte Grünstromanbieter" in Betracht (mehr dazu hier: Grüner Strom), das setzt die lahme Politik indirekt unter Druck.

Den aktuellen Vergleich der Strompreise in den Landeshauptstädten Österreichs gibt es hier zu finden: Strompreisvergleich Österreich.

Und hier gibt es noch die Bestbieter bei Ökostrom nachzulesen: Preisvergleich Ökostrom

Geldmarie-Linktipps:

Ad hoc-Meldung - Jänner 2019
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Zuletzt verändert: 03. 01. 2019, 12h39