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Die Geldmarie

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Cost-Average-Effekt


Was ist der Cost-Average-Effekt?

Primär findet dieser Begriff bei der Anlage in Wertpapiere (meistens Fonds) Ver- und Anwendung: Es ist ein positiver Effekt, der durch regelmäßige Veranlagung von immer gleichen Beträgen in gleiche Wertpapiere entsteht.

Nachdem die Wertpapiere (Fonds) laufend unterschiedliche Kurse haben, erhält bei dieser Art der Veranlagung (regelmäßig gleiche Beträge für das gleiche Wertpapier) der Investor die Wertpapiere günstiger, als wenn er zu unterschiedlichen Kursen (Preisen) die Wertpapiere in gleicher Stückzahl kauft.

Der Vorteil (Effekt): Bei dieser Veranlagung werden nämlich bei hohen Kursen weniger Anteile (Fonds, Wertpapiere) gekauft - bei günstigeren Kursen aber mehr davon. Ergibt in Summe einen besseren Durchschnittspreis (Durchschnittskosten).

Besonders in der Anfangsphase eines Ansparplanes (Fondsplan, Fondsversicherung etc.) greift der Cost-Average-Effekt sehr gut - je mehr Anteile sich schon im Fonds befinden, desto geringer wird dieser Effekt. In Summe sollte man diesen Effekt also nicht überbewerten - auch wenn es viele Anlageberater tun...

Ein besonderer Vorteil gegenüber der Einmalveranlagung entsteht jedenfalls, wenn man bei der Einmalveranlagung einen schlechten (hohen) Einstiegskurs erwischt. Vice versa kann es natürlich von Vorteil sein, wenn man zum Tiefstkurs eine Einmalveranlagung vornimmt - da kann auch der Cost-Average-Effekt nicht mehr alles kompensieren.

Ein (drastisches) Beispiel für den Cost-Average-Effekt:

Jahr Kurs Veranlagung Kauf Stück Gesamt Stück
1 20 100 5 5
2 25 100 4 9
3 10 100 10 19
4 20 100 5 24

Hätte man also am Anfang gleich die 400 Euro investiert (bei Kurs 20) hätte man nach 4 Jahren 20 Stück - hier hat man 24 Stück, da in Zeiten von schwachen Kursen (Kurs 10 im Jahr 3) viel eingekauft wurde und man mit der laufenden Veranlagung einen Durchschnittskurs erzielt hat.

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Zuletzt verändert: 22. 10. 2012, 12h04