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Die Geldmarie

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Kosten von Kreditvermittlern vermeiden


Kosten für Kreditvermittlung vermeiden!

Wer über eine für einen Kredit ausreichende Bonität verfügt, sollte für die Kreditberatung bzw. für die Vermittlung eines Kredites nichts zahlen müssen! Die Kreditberatung durch das Kreditinstitut ist nämlich gratis und unverbindlich. Die Vermittlung von Krediten in den meisten Fällen aber nicht.

Finanzberater, Versicherungsangestellte oder Kreditvermittler haben seit längerer Zeit den Kreditmarkt als lukrative Einkommensmöglichkeit entdeckt. Fast alle Versicherungen, Makler, Kreditvermittler etc. haben Koopeationsverträge mit Banken.

Erfährt der Finanzberater nun von Ihrem Kreditwunsch, wird er Sie logischerweise mit Angeboten seiner(s) Kooperationsbank(en) konfrontieren. Daran gibt es grundsätzlich natürlich nichts auszusetzen - Sie sollten aber trotzdem kritisch hinterfragen, ob das auch die Bestangebote sind.

Hohe Kreditvermittlungsgebühr

Ihr Berater hat nämlich am Abschluss eines Kredites bei seiner Kooperationsbank durchaus ein Eigeninteresse: Die Kreditvermittlungsgebühr.

In der Regel wird diese beim Abschluss eines Kredites dann unter dem Posten Bearbeitungsgebühr fällig. In den meisten Fällen streift der Kreditvermittler zwar nicht die gesamte Bearbeitungsgebühr ein - er bekommt aber seinen vereinbarten Anteil daran.

Fallen 3% Bearbeitungsgebühr an (was schon recht hoch ist und man auch bei kurzfristigen Krediten nicht akzeptieren sollte), kriegt der Kreditberater schon einmal locker 1% der Kreditsumme. Bei 50.000 Euro immerhin 500 Euro. Und zwar zumeist nur für die Weiterleitung an eine Bank.

Bearbeitungsgebühr verhandeln

Sollte das vermittelte Angebot trotz Vergleich mit anderen Banken sehr gut sein, können Sie dieses natürlich auch annehmen. Trotzdem kann man sich den einen oder anderen Euro sicher sparen: Verhandeln Sie nicht nur die Zinsen, verhandeln Sie beim Kredit auch die Gebühren!

Bearbeitungsgebühren und sonstige Nebengebühren sind durchaus nicht immer als gegeben zu betrachten.

Entweder verzichtet die Bank auf einen Teil dieser Gebühr oder aber auch der Kreditvermittler. Wenn dieser z.B. Ihr persönlicher Versicherungsfachmann ist, macht er ja vielleicht ohnehin ein weiteres Geschäft (z.B. den Tilgungsträger für den Kredit, die Haushaltsversicherung für die neue Wohnung, die Eigenheimversicherung für das neue Haus oder die KFZ-Versicherung für das neue Auto) und erhält dafür ohnehin Provisionen.

Hat der Kreditvermittler mit Ihnen doch einiges an Arbeit und vermittelt Ihnen auch einen günstigen Kredit (unbedingt selbst prüfen, ob da nicht noch bessere Angebote von anderen Banken möglich sind), so hat er natürlich auch eine Entschädigung verdient. Fragen Sie aber ungeniert, ob er der Bank nicht bei der Reduktion der Bearbeitungsgebühr "helfen" kann...

Ein fairer Kreditvermittler (Kreditberater) kennt seinen Aufwand und Ertrag in der Kreditangelegenheit und wird danach auch sein Honorar bemessen. Für gute Stammkunden (an denen man ohnehin laufend verdient) kann man eine Kreditberatung ab und an schon einmal gratis machen.

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Zuletzt verändert: 05. 11. 2012, 11h42