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Autobahnvignette 2012 für ÖsterreichVignette Österreich 2012Österreich bietet wunderbare Autobahnen. Ob die Reise nun nach Wien führt oder in einen der vielen schönen Urlauborte in den Alpen - zumeist ist man über die Autobahn relativ rasch am Ziel. Aber auch als Transitland wird Österreich gerne via Autobahn durchquert: Deutsche oder z.B. auch Holländische Urlauber fahren auch sehr gerne nach Italien oder Kroatien - da muss man eben durch Österreich reisen. Selbiges gilt natürlich auch für die vielen Gastarbeiter aus dem Süden (Türkei, Serbien, Kroatien, Bosnien etc.) - bei der (häufigen) Reise in die alte Heimat muss man unweigerlich auch durch die Alpenrepublik. Seit 1997 gibt es in Österreich die Autobahnvignette für Autobahnen und (gekennzeichnete) Schnellstraßen. Eine Vignette benötigen Sie für Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen (PKW und LKW) sowie für Motorräder. Für schwerere Fahrzeuge (LKW, Busse) gibt es das elektronische Mautsystem. Mehr Infos dazu bei den Linktipps unten. Preise Autobahnvignette Österreich 2012KFZ bis 3,5 Tonnen (plus Anhänger)
Motorräder
Erhältlich sind die Vignetten bei den Automobilclubs (auch im Ausland), auf Tankstellen im Grenzbereich, in Postfilialen (Österreich) oder auch bei den österreichischen Trafiken (Übersetzung für Deutsche= Tabak- und Zeitungsläden). Kleben Sie die Vignetten gleich richtig (siehe Anleitung auf der Vignette) und sichtbar auf und heben Sie sich den unteren Abschnitt auf (für Kontrollen bzw. für Ersatz - wenn z.B. die Scheibe defekt wird). Bei Nichtverwendung der Vignette drohen 120 Euro Ersatzmaut. Wer nicht gleich bezahlen kann, dem drohen Geldstrafen von 300 bis 3.000 Euro. Im der zweiten Jahreshälfte sollte man sich den Kauf einer Jahresvignette vorher gut überlegen: Ab 1.12 des gleichen Jahres gilt nämlich schon die nächstjährige Jahresvignette - mit dem zweimaligen Kauf einer 2-Monats-Vignette fährt man dann schon deutlich günstiger... Achtung: Es gibt in Österreich (in den Alpen) einige Sondermautstrecken. Hier müssen Sie (zusätzlich zur Vignette) noch individuelle Maut zahlen. Für Vielfahrer könnte sich eine Jahreskarte (Infos und Bestellung via Homepage der ASFINAG - Link ganz unten) auszahlen. Anbringen der Autobahnvignette ÖsterreichSie erhalten die Vignette mit einer Allonge. Nach dem Abziehen bewahren Sie diese Allonge bitte auf - diese ist einerseits für den Kauf einer verbilligten Jahresmautkarte zu gebrauchen und kann auch für etwaige Refundierungen bzw. Unklarheiten dienlich sein. Darüber hinaus finden sich auf dieser Allonge die wesentlichen Kontaktstellen der ASFINAG. Reinigen Sie vorher die Windschutzscheibe (innen!) Ihres KFZ und lösen Sie die Vignette dann vom Trägerpapier ab. Die Vignette sollte dann mit der farbigen Seite nach vorne (Klebefläche!) auf die Innenseite der gesäuberten und trockenen Windschutzscheibe kleben. Idealerweise kleben Sie die Vignette bei wärmeren Temperaturen (z.B. im Winter nach einer längeren Fahrt) oder in der warmen Garage auf - kalte und feuchte Scheiben mag die Vignette nämlich gar nicht... Auf welcher Seite (links, rechts, mitte etc.) der Scheibe Sie die Vignette anbringen, ist nicht vorgeschrieben - es sollte aber jedenfalls die Windschutzscheibe (Vorderscheibe) sein. Keinesfalls sollte man aber die Autobahnvignette im (eventuell vorhandenen) Tönungsstreifen der Scheibe anbringen - so ist nämlich eine Kontrolle massiv erschwert. Vermeiden Sie auch Sichtbehinderung durch die Vignette! Die Vignette darf erst nach Ablauf der Gültigkeit entfernt werden - auf andere Fahrzeuge übertragene Vignetten sind ungültig. Das schadenfreie Ablösen der Vignette ist (bei korrekter Erstanbringung) aber ohnehin kaum möglich. Vignettenrückstände (alter Vignetten) lassen sich übrigens leicht mit einem Vignettenschaber (gibt es um wenig Geld in jedem Baumarkt), einem nassen Putzlappen und etwas (idealerweise) warmen Wasser entfernen. Die Geldmarie erledigt das dann bevorzugt in der etwas wärmeren Jahreszeit. Ersatz der AutobahnvignetteIn wenigen Ausnahmefällen (Windscheibenbruch, Fehler bei der Anbringung, Totalschaden des KFZ) gibt es auch eine Ersatzvignette bzw. Kostenersatz bei der ASFINAG. Die benötigten Unterlagen finden Sie auf der Homepage der ASFINAG. Beachten Sie, dass die Autofahrerclubs diese Tätigkeiten zwar für Sie erledigen, jedoch einen Kostenersatz dafür verlangen. Werkstätten oder Autohäuser beantragen einen Vignettenersatz für Sie oft gratis - insbesondere, wenn Sie dort die Reparatur des KFZ bzw. eine Ersatzanschaffung durchführen. Verkehrsinfos ÖsterreichBeachten Sie bei Autoreisen nach Österreich insbesondere die dort oft vorherrschende Witterung: Im Frühling oder im Herbst (im Winter sowieso) kann es in höheren Lagen schon durchaus einmal winterliche Fahrverhältnisse geben. Vom 1.11 bis 15.4 gibt in Österreich überdies eine (interpretierbare) Winterreifenpflicht. Licht am Tag wurde unlängst wieder abgeschafft - bei schlechten Sichtverhältnissen müssen Sie das Licht jedoch verwenden. Gurtpflicht, Handyverbot (ohne Freisprecheinrichtung) sowie Pannenwestenpflicht seien hier nur am Rande erwähnt. Alkoholgrenze: 0,5 Promille (Geldstrafe), ab 0,8 Promille ist der Führerschein weg (plus Geldstrafe). In vielen Städten gibt es Kurzparkzonen - manche mit Parkscheinen vor Ort (Parkscheinautomaten). In Wien müssen Sie sich rechtzeitig Parkscheine besorgen (gibt es in Trafiken, auf Tankstellen oder auch in Banken und Sparkassen) bzw. können auch per Mobiltelefon (vorher im Internet registrieren!) bezahlen. Tempolimits ÖsterreichGültig für Motorräder sowie PKW bis 3,5 Tonnen.
Sehr häufig anzutreffen sind auf Autobahnen (und auch in der Stadt) fixe Radarstationen. Aber auch mit mobilen Radargeräter wird gerne gemessen. 10-15 km/h Überschreitung des Tempolimits wird oft (aber nicht immer) toleriert. Wenn Sie zu schnell fahren, ist es ratsam, gleich vor Ort zu bezahlen - eine Anonymverfügung ist zumeist wesentlich teurer. "Extra" für deutsche Temposünder (die bisher aufgrund der deutschen Gesetzeslange bei Strafen via fixes Radar verschont blieben) wurden zuletzt Radargeräte angeschafft, die das Fahrzeug auch von hinten aufnehmen. Diese Radaranlagen sind teilweise bereits im Einsatz - auch die internationale Verfolgung von Strafen in Europa wurde zuletzt stark verbessert. Auch Kreuzungsüberwachungsgeräte sind schon einige im Einsatz (gegen Rotlichtsünder). Die Geschwindigkeit wird auf einigen Autobahnen auch mittels Korridorüberwachung (über eine längere Strecke wird die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt) gemessen. Womit wir auch gleich beim letzten Thema wären, welches für einige Durchreisende interessant sein könnte: Die KorridorvignetteWer ab der deutschen Grenze bei Lindau durch Österreich in die Schweiz (A14, Anschlussstelle Hohenems) fahren möchte, dem bietet die heimische ASFINAG (siehe Link unten) eine Korridorvignette an. Diese ist 24 Stunden gültig und kostet 2 Euro pro Strecke (Fahrtrichtung) - und ist damit günstiger als eine heimische 10-Tages-Vignette. Eine durchaus faire Lösung für Durchreisende im 23-Kilometer-Korridor. Seit September 2008 gibt es diese Korridorvignette, die auch am Beginn und am Ende des Korridors via Automat bezogen werden können. Die Bezahlung erfolgt bar oder via Kreditkarte bzw. Tankkarten - auch einige Vertriebspartner in regionaler Nähe sind vorhanden. Geldmarie-Linktipps: Zuletzt verändert: 29. 11. 2011, 08h50
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