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Parkplätze in Wien


Parkplatzsuche in Wien

Nachdem Wien mittlerweile fast 2 Millionen Einwohner hat, ist die Hauptstadt Österreichs natürlich auch mit Autos reichlich gefüllt. Auch wenn der öffentliche Verkehr (U-Bahn, Schnellbahn, Autobusse, Straßenbahn etc.) in Wien ausgezeichnet funktioniert und sogar am Stadtrand noch vorhanden ist - das eigene Vehikel wird nach wie vor sehr gerne verwendet. Und die Parkplätze gehen schön langsam - aber sicher - zur Neige.

Wer Wien mit dem eigenen KFZ besucht (und sei es nur für ein paar Stunden), sollte im Vorfeld über einige Eigenheiten der lokalen Parkraumverwendung informiert sein. Hat man eine Garage im Hotel (bzw. der Unterkunft), so ist man die größten Sorgen schon los. Es ist durchaus empfehlenswert, Wien dann mit den Wiener Linien ("Öffentlichen Verkehrsmitteln") zu erkunden.

Die Parkplatznot ist insbesondere in den innerstädtischen Bereichen gegeben. Haben Sie Ihr Quartier in der Innenstadt bzw. innerhalb des sogenannten Gürtels (Straße rund um die Innenstadt und angrenzenden Bezirken 1, 4, 5, 6, 7, 8 und 9), sollten Sie vorab beim Hotel die Parkmöglichkeiten erfragen. Es gibt zwar dort auch jede Menge kostenpflichtige Tiefgaragen - deren Preise sind allerdings ausgesprochen hoch.

Kurzparkzonen in Wien

Die überall vorhandenen Kurzparkzonen gibt es auch in Wien - erkennbar an den Schildern und einer blauen Markierung. Bei diesen Kurzparkzonen gibt es keine Automaten (zum Kauf von Parktickets)!

Sie müssen sich diese Parkscheine schon vorher besorgen. Erhältlich sind die Parkscheine in Trafiken, bei den Wiener Linien, auf Tankstellen, bei Banken und Sparkassen oder auch bei Autofahrerclubs.

Für ganz kurze Stopps gibt es gratis die "10-Minuten-Parkscheine". Ein Parkschein über 30 Minuten kostet 60 Cent, die Stunde kostet 1,20 Euro und 1,5 Stunden kommen auf 1,80 Euro.

Das Ausfüllen ist einfach (sofern man ein Schreibgerät mitführt) - die Ankunftszeit auf die nächste Viertelstunde ankreuzen und das Datum korrekt markieren. Achtung: Es wird ausgesprochen genau kontrolliert und häufig gestraft. Schon ein kurzes Überziehen der Parkzeit wird geahndet.

Eine ganz große Tücke in Wien: Ganze Bezirke sind mittlerweile Kurzparkzonen - und nur Inhaber von kostenpflichtigen Parkpickerln (erhalten nur im Bezirk ansässige Menschen und Betriebe) dürfen dort dauerhaft parken. Auch wenn es bei der Überfahrt in diese Bereiche (Bezirke) blaue Markierungen mit Tafeln gibt - diese werden wohl (insbesondere von ortsunkundigen Wien-Besuchern) wohl kaum wahrgenommen. Man sollte also ungefähr wissen, wo sich diese Dauerkurzparkzonen befinden:

Die Bezirke 1,4,5,6,7,8,9 und 20 sind zur Gänze Kurzparkzonen. Der 2. und 3. Bezirk zu großen Teilen. Eine Übersicht finden Sie übrigens beim Link unten. Auch im 15. Bezirk gibt es eine temporäre Kurzparkzone (rund um die Stadthalle Wien), welche primär in den Abendstunden von Sommermonaten für Verwirrung sorgt.

Achtung: "Klassische" Kurzparkzonen gibt es natürlich auch außerhalb dieser Bereiche!

Die genannten Bezirke sind also dauerhafte Kurzparkzonen - dies gilt aber nur werktags von 9 bis 22 Uhr. Die Parkdauer ist auf 2 Stunden maximiert. Die temporäre Kurzparkzone gilt vom 1.9 bis 30.6 - von 18 bis 23 Uhr (maximale Parkdauer ebenfalls 2 Stunden).

Die Parkgebühr kann übrigens auch mit dem Handy entrichtet werden: Informationen zum M-Parking finden Sie beim Link unten.

Sollten Sie außerhalb der genannten Zonen residieren, kann es im innerstädtischen Bereich trotzdem sehr eng mit dem Parkplatz werden - nach längerer Suche wird man aber fast immer fündig.

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Zuletzt verändert: 09. 07. 2010, 11h43