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Die Geldmarie

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Zertifikate


Zertifikate auf dem Vormarsch

Waren vor einiger Zeit noch Fonds das Maß aller Dinge, so kriegt man am Bankschalter oder in der Vermögensberatung dieser Tage immer häufiger unterschiedlichste (je nach Anlegerprofil) Zertifikate angeboten.

Bei Zertifikaten handelt es sich um Wertpapiere in Form einer Schuldverschreibung des Emittenten (des "Ausgebers"). Im Gegensatz zu Fonds erwirbt der Käufer keinen Anteil an einem Fond (Portfolio) sondern nur ein genau definiertes Recht gegenüber dem Emittenten der Schuldverschreibung. In der Regel sind diese Emittenten Banken.

Grundsätzlich werden Zertifikate in 2 Gruppen eingeteilt: Zertifikate mit festgelegter Rückzahlung (zu den festgelegten Bedingungen) und Zertifikate mit unbeschränkter Laufzeit.

Zertifikate werden an der Börse wie auch außerbörslich gehandelt - die jeweiligen An- und Verkaufskurse werden (zumindest in Wien) von den Emittenten betreut.

Ein großes Risiko bei Zertifikaten: Wird der Emittent des Zertifikates zahlungsunfähig, ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Man sollte sich demnach den Emittenten des Zertifikates sehr gut ansehen - Lehmann Brothers lassen grüßen...

In Sachen Anlagestrategie sind bei Zertifikaten keine Grenzen gesetzt: Von konservativ bis hochspekulativ - bei Zertifikaten ist alles möglich. Ob Indexzertifikate, Basketzertifikate, TWIN-WIN-Zertifikate, Garantiezertifikate, Bonuszertifikate etc. - hier gibt es eine Unzahl von möglichen Produktgestaltungen. Bei den Linktipps unten finden Sie diesbezüglich weiterführende Literatur.

Vorteilhaft bei Zertifikaten ist somit die mögliche breite Produktgestaltung (man kann z.B. schon mit wenig Kapitaleinsatz spesengünstig ein Öl- oder Goldzertifikat erwerben), der transparente und laufende Handel und auch die vergleichsweise (mit dem Direktinvestment) durchaus geringen Kosten.

Man sollte aber jedenfalls genau wissen, was man sich da gerade von wem kauft - lassen Sie sich demnach beim Zertifikatkauf unbedingt eingehend beraten!

Auch in Sachen Spesen sollte man unbedingt genauer nachfragen: Wenngleich Zertifikate oft als günstigere Alternative gegenüber Fonds angepriesen werden - die Kosten bei Zertifikaten sind oft ziemlich intransparent.

Geldmarie-Linktipps:

Zuletzt verändert: 21. 11. 2012, 17h04